Zwischen Tüll und Tränen: Darum liebe ich die Brautschau auf VOX

- Ich bin Anfang 30 und von einer Hochzeit mindestens genauso weit entfernt wie die Victoria’s Secret-Engel Abstand von jeglichen Kalorienbomben halten. Trotzdem bin ich großer Fan der VOX-Reality-Doku "Zwischen Tüll und Tränen". Mein heimlicher Star? Brautmodenexperte Uwe Herrmann! Warum? Ich versuche es hier einmal in Worte zu fassen…

Zwischen-Tüll-und-Tränen

Uwe Herrmann ist der bekannteste Brautkleidverkäufer bei "Zwischen Tüll und Tränen" – und der witzigste!

"Zwischen Tüll und Tränen": Brautkleidsuche mit Kultstatus

Seit mehr als zwei Jahren läuft beim Privatsender VOX von Montag bis Freitag die Dokusoap "Zwischen Tüll und Tränen". Und das ziemlich erfolgreich. Über eine Millionen Zuschauer schalten täglich ein, wenn Bräute in spe sich auf die Suche nach "ihrem Kleid" machen. Denn bei "Zwischen Tüll und Tränen" ist der Name Programm. Drama, Liebe, Romantik, Komik und ganz viel Gefühl haben der Sendung mittlerweile Kultstatus verliehen. Und auch ich, die an Hochzeit nicht einmal denkt, schalte regelmäßig ein. Auch eine Umfrage in meinem Freundeskreis hat den einen oder anderen Fan entlarvt – wohlgemerkt: die meisten sind Single! Aber was fasziniert uns, die selbst so gar nichts mit Heiraten am Hut haben, so an der Suche nach dem perfekten Brautkleid?

Steckt nicht ein bisschen Voyeur in uns allen?

Realityformate sind erfolgreich. Und mich wundert es nicht. Denn ein bisschen voyeuristisch sind wir doch alle veranlagt, oder? Warum hängen wir täglich mehrere Stunden am Smartphone, checken bei Instagram, was welcher Freund / Blogger / Star in den letzten 24 Stunden so getrieben hat? Ja, ich gebe es zu, ich bin eine Voyeurin. Und das ist sicherlich auch einer der Gründe, warum ich so gerne "Zwischen Tüll und Tränen" gucke. Dabei stehe ich eigentlich gar nicht auf klassische Brautkleider, wie sie bei "Zwischen Tüll und Tränen" auch ziemlich oft ausgewählt werden.

Es geht dabei nicht um Inspiration – zumindest nicht für mich – es geht darum, andere bei einer so wichtigen Entscheidung ihres Lebens zu begleiten. Und dabei mag ich Geschichten, in denen ein Kleid ausgewählt wird, das mir persönlich gefällt, mindestens genauso gerne wie jene, bei denen ich mir am liebsten die Augen zuhalten würde. Und davon gibt es in jeder Folge von "Zwischen Tüll und Tränen" eine Menge. Denn viele Bräute in spe lieben Kleider im Sahnebaiser-Look – ich finde sie grausam. Viele Brides-to-be passen einfach nicht in die Kleider, die sie sich erträumen. Und auch das gucke ich mir gerne an. Weil man sich dabei irgendwie besser fühlt – Thema Schadenfreude und so… Ja, vielleicht ist es verwerflich, aber es unterhält mich.

Anti-Romantikerin meets Brautkleidsuche

Ich bin keine Romantikerin – im Gegenteil. Ich habe nie davon geträumt, irgendwann einmal vor den Traualtar zu treten. Ich habe keine Vorstellung davon, wie mein Hochzeitskleid aussehen soll. Vielleicht werde ich auch niemals eins tragen. Trotzdem gucke ich anderen Frauen gerne dabei zu, wie sie ihres suchen und finden. Ich höre mir gerne ihre Liebesgeschichten an, auch wenn ich selbst noch auf meine eigene warte. Ich gönne ihnen ihr Glück, freue mich für sie. Vielleicht schlummert ja ganz tief in mir drin doch eine kleine Romantikerin, die davon träumt, irgendwann einmal ein Brautkleid zu tragen? Vielleicht. Aber dann wird es trotz allem kein Sahnebaiser-Kleid!

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