
Die diesjährige Verleihung stand ganz im Zeichen des Wandels: Es war die erste Ausgabe unter dem verkürzten Namen „The Actor Awards“, passend zum globalen Streaming-Debüt auf Netflix. Moderiert wurde der Abend von einer bestens aufgelegten Kristen Bell, die mit einer Musical-Einlage und Spitzen gegen Künstlernamen eröffnete.
Die großen Gewinner und Nominierte im Bereich Film
Wir verraten dir nicht nur die großen Gewinner der Stunde, sondern auch gegen wen sich die Darsteller durchgesetzt haben.
Bester Film-Cast
Der große Sieger des Abends war der Film „Sinners“. Das Ensemble rund um Michael B. Jordan setzte sich gegen die starke Konkurrenz durch.
Nominiert war ebenso das Ensemble von „Frankenstein“ rund um Jacob Elordi, der Cast von „Hamnet“ mit Jessie Buckley und Joe Alwyn, das Ensemble von „Marty Supreme“ um Timothée Chalamet sowie der Cast von „One Battle After Another“ rund um Leonardo DiCaprio und Teyana Taylor.
Bester Hauptdarsteller
Michael B. Jordan sicherte sich zudem die Trophäe als bester Hauptdarsteller für seine Doppelrolle in „Sinners“.
Neben ihm waren Timothée Chalamet für seine Rolle in „Marty Supreme“, Leonardi DiCaprio für „One Battle After Another“, Ethan Hawke in „Blue Moon“ sowie Jesse Plemons in „Bugonia“ nominiert.
Beste Hauptdarstellerin
Jessie Buckley triumphierte für ihre gefeierte Leistung in dem Historiendrama „Hamnet“.
Um diese Auszeichnung kämpften ebenfalls Rose Byrne für „If I Had Legs I'd Kick You“, Kate Hudson für „Song Sung Blue“, Chase Infiniti für „One Battle After Another“ sowie Emma Stone für ihre Rolle in „Bugonia“.
Beste Nebendarsteller
Die Preise für die besten Nebendarsteller gingen an den Veteranen Sean Penn („One Battle After Another“) und Amy Madigan („Weapons“).
Als Bester Nebendarsteller waren Miles Caton („Sinners“), Benicio del Toro („One Battle After Another“), Jacob Elordi („Frankenstein“) sowie Paul Mescal („Hamnet“) nominiert. Bei der Besten Nebendarstellerin standen Odessa A’zion („Marty Supreme“), Ariana Grande („Wicked: Teil 2 (Wicked: For Good)“), Wunmi Mosaku („Sinners“) sowie Teyana Taylor („One Battle After Another“) zur Auswahl.
Bestes Stuntensemble
Für die besonderen Stunts wurde „Mission: Impossible – The Final Reckoning“ ausgezeichnet. Nominiert waren hier außerdem „F1“, „Frankenstein“, „One Battle After Another“ sowie „Sinners“.
Die Sieger und Nominierte im Bereich Fernsehen & Serien
Auch im Bereich Fernsehen und Serien wurden besondere Darsteller und Darstellerinnen für ihre Rollen ausgezeichnet.
Bester Cast einer Dramaserie
Die Krankenhausserie „The Pitt“ räumte groß ab und wurde für ihr Ensemble geehrt.
„Diplomatische Beziehungen“, „Landman“, „Severance“ sowie „The White Lotus“ waren ebenso nominiert.
Bester Cast einer Comedyserie
Die Serie „The Studio“ dominierte die Comedy-Kategorien und gewann unter anderem den Awards für das beste Schauspielensemble.
Weitere Nominierte waren „Abbott Elementary“, „The Bear: King of the Kitchen“, „Hacks“ und „Only Murders in the Building“.
Beste/r Darsteller/in einer Dramaserie
Neben dem Preis für das beste Ensemble wurde Noah Wyle mit „The Pitt“ als bester Hauptdarsteller in einer Dramaserie geehrt, während Keri Russell für „The Diplomat“ gewann.
Bei den Männern waren neben Wyle noch Sterling K. Brown („Paradise“), Billy Crudup („The Morning Show“), Walton Goggins („The White Lotus“) sowie Gary Oldman („Slow Horses – Ein Fall für Jackson Lamb“) nominiert. Unter den Frauen waren Britt Lower („Severance“), Parker Posey („The White Lotus“), Rhea Seehorn („Pluribus – Glück ist ansteckend“) sowie
Aimee Lou Wood „The White Lotus“ vertreten.
Beste/r Darsteller/in einer Comedyserie
Als Bester Hauptdarsteller einer Comedyserie ging Seth Rogen durch seine Rolle in „The Studio“ hervor, während bei den Frauen Catherine O'Hara mit ihrer Rolle in derselben Serie das Rennen machte. Die Schauspielerin verstarb im Januar 2026.
Nominierte in dieser Kategorie waren Ike Barinholtz („The Studio“), Adam Brody („Nobody Wants This“), Ted Danson („Undercover im Seniorenheim“) und Martin Short („Only Murders in the Building“) bei den Männern sowie Kathryn Hahn („The Studio“), Jenna Ortega („Wednesday“), Jean Smart („Hacks“) und Kristen Wiig („Palm Royale“) bei den Frauen.
Beste/r Darsteller/in eines Fernsehfilms oder Miniserie
Owen Cooper sicherte sich für seine Rolle in „Adolescence“ den Sieg. Für ihre Hauptrolle in „Dying for Sex“ ging Michelle Williams unter den Frauen mit der Trophäe nach Hause.
Neben Cooper waren Jason Bateman („Black Rabbit“), Stephen Graham („Adolescence“), Charlie Hunnam („Monster: Die Geschichte von Ed Gein“ und Matthew Rhys („The Beast in Me“) nominiert. Bei den Frauen kämpften Claire Danes („The Beast in Me“), Erin Doherty („Adolescence“), Sarah Snook („All Her Fault“) und Christine Tremarco („Adolescence“) um die Auszeichnung.
Bestes Stuntensemble einer Fernsehserie
Die Stuntleistung in „The Last of Us“ ging hier als Sieger hervor. Chancen auf diese Auszeichnung hatten auch die Stunts in „Andor“, „Landman“, „Squid Game“ und „Stranger Things“.
Besondere Ehrung bei den SAG Awards
Ein absoluter Höhepunkt der Gala war die Verleihung des Life Achievement Awards an Harrison Ford. Unter Standing Ovations nahm die Hollywood-Legende den Preis für sein Lebenswerk entgegen und hielt eine gewohnt trockene, aber sichtlich bewegte Rede.






