Gina-Lisa Lohfink: Alles über das TV-Starlet

- "Zack, die Bohne!" Mit diesem Spruch schlägt die damals 21-Jährige im Showbiz ein: Braun gebrannt, großer Busen, ultrablonde Haare, viel Make-up, loses Mundwerk. Von GNTM bis "Adam sucht Eva" hat sie bis heute nahezu alles mitgemacht, was das Trash-TV zu bieten hat – plus einem aufreibenden Vergewaltigungs-Prozess. Wir verraten euch alles über Gina-Lisa Lohfink.

Gina-Lisa Lohfink bei Promi Big Brother 2015

Gina-Lisa Lohfink bei Promi Big Brother 2015

Gina-Lisa Lohfink: Von GNTM zu "Adam sucht Eva“

Mit ihrem Spruch "Zack, die Bohne!" sowie ihrer hessischen Schnauze wurde Gina-Lisa Lohfink (32) aus Seligenstadt zur Quoten-Queen der dritten Staffel von "Germany’s next Topmodel – By Heidi Klum" im Jahr 2008. Zum Finale reicht es nicht, aber ProSieben sieht das Potenzial der Fitnesstrainerin: Sie bekommt ihre eigene Web-Show "Gina-Lisas Welt", moderiert den "taff City Check", räumt Werbeverträge unter anderem für den Mietwagenkonzern Sixt und Gastauftritte in zahlreichen Reality-Formaten ab. Das Trash-TV scheint seitdem die Heimat der ehemaligen "Miss Frankfurt 2005" und "Miss Darmstadt 2006" zu sein. Ob "Ich bin ein Star – holt mich hier raus" über "Promi Big Brother", "Die Alm – Promischweiß und Edelweiß" bis hin zu "Das perfekte Promi-Dinner" und nun nackt bei "Adam sucht Eva". Sogar eine Gesangskarriere strebte die Ex-GNTM-Kandidatin zeitweilig an. Gemeinsam mit ihrem Freund und Dschungelcamp-KollegenFlorian Wess brachte sie das Album "We love the 90ies" heraus – darauf zu hören unter anderem ihr Dschungel-Hit "Tarzan & Jane".

Gina-Lisa Lohfink: Kindheit und Ausbildung

Die Kindheit von Gina-Lisa Lohfink verlief zunächst alles andere als einfach: Lohfinks Eltern trennten sich, als sie zwei Jahre alt war. Mit zwölf zog sie zu ihrer Großmutter. Nach ihrer Schulzeit im hessischen Seligenstadt absolvierte sie eine Ausbildung zur Arzthelferin und fing an, in einem Fitnessstudio zu jobben.

Nun kommen wir wieder zu einem krassen Bildervergleich: Gina-Lisa Lohfink. Von älter werden kann bei der ehemaligen GNTM-Kandidatin wirklich keine Rede sein - die Gute ist ja gerade mal Jahrgang 1986. Und doch hat sie sich in den vergangenen Jahren so massiv verändert, dass wir euch diese Bilder nicht vorenthalten wollen, links im Jahr 2007, rechts dann 2018. Im Dschungelcamp 2017 sieht sie noch einen Tick anders aus mit den brünetten Haaren und noch pralleren Wangen, dabei wirkt sie dort wie ein sehr netter, empathischer, sozialer Mensch, der den ganzen Tand um das eigene Aussehen doch eigentlich gar nicht nötig hat.Erfahrt hier, wie Kader Loth früher aussah!

Hat Gina-Lisa Lohfink einen Freund?

Das Liebesleben von Gina-Lisa Lohfink scheint genauso quirlig, wie der TV-Star selbst. Wir geben euch einen kleinen Überblick:

Bis 2008 war Lohfink über zwei Jahre mit ihrem damaligen Manager Yüksel D. liiert. Nachdem dieser ein Amateur-Porno der Beiden veröffentlichte, trennte sich das Paar. Für größeren Medienrummel sorgte 2009 Gina-Lisas sechsmonatige Beziehung mit dem Popsänger und Ex-Mann von Sarah Connor, Marc Terenzi. Auch als Spielerfrau machte Gina-Lisa von sich Reden: Von August 2010 bis Juni 2011 war Lohfink mit dem Fußballspieler Arthur Boka liiert. Im November 2016 wurde ihre Beziehung zum türkischen Fußballspieler Emir Kücükakgül öffentlich. Im September 2017 trennte sich das Paar nach drei gemeinsamen Jahren – nun sucht Gina-Lisa Lohfink bei der Nackt-Kuppelshow "Adam sucht Eva" nach der großen Liebe.

Adam sucht Eva 2018: Wir haben die ersten sexy Bilder aus Folge 1!

Ab dem 3. November ist es wieder so weit: Promis und Normalos lassen in der RTL Kuppelshow "Adam such Eva" die Hüllen fallen. Wir haben nicht nur alle Infos zu der sexy Datingshow und verraten euch, welche Promis schon bestätigt sind – wir haben sogar schon die ersten Bilder aus Folge 1!
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Ist Gina-Lisa lesbisch?

Die Gerüchte überschlugen sich, als Gina-Lisa Lohfink und Sängerin Loona im Juli 2011 gemeinsam gesichtet wurden und kurz darauf sehr medienwirksam Angaben, eine Beziehung zu führen. Wenige Monate später, im April 2012 war dann plötzlich Schluss. In einem Interview mit dem Focus verkündete Loona ein Jahr später schließlich, dass es sich um eine rein aus Marketinggründen inszenierte Beziehung handelte. 

Gina-Lisa Lohfink: Alles über den Vergewaltigungs-Prozess 

Die letzten Jahre waren hart für Gina-Lisa Lohfink hart. Im Sommer 2012 wurde ein Video verbreitet, das Lohfink beim Sex mit zwei Männern zeigt. Nach der betreffenden Nacht habe sie sich nach eigener Aussage zunächst an nichts erinnern können. Sie vermutet, dass die Männer ihr K.O.-Tropfen verabreicht haben. Erst als Lohfink die Video-Aufnahme von sich sieht, die die betreffenden Männer im Netz verbreiten und an die Medien verkaufen wollen, geht sie vor Gericht. Denn auf den Aufnahmen ist zu hören, wie sie mehrmals deutlich "Hör auf!" zu den Männern sagt. Der Prozess wird medial kontrovers diskutiert.

Keine Verurteilung wegen sexueller Nötigung

Trotz der Videoaufnahme werden die beiden Männer lediglich zu geringen Geldstrafen wegen der Verbreitung des Filmmaterials verurteilt. Das Gericht sieht keine ausreichenden Beweise für den Tatbestand einer Vergewaltigung oder sexuellen Nötigung. Lohfinks Verteidiger Burkhard Benecken sagte zur "Welt", dass das Video keinen Zweifel daran lasse, dass es sich um nicht einvernehmlichen Sex gehandelt habe. "Eine Vergewaltigung, im Film eindeutig dokumentiert." Und der "Stern" berichtet: "Fast jeder, der das Material zu sehen bekommt, ist überzeugt, eine Straftat zu erkennen."

Gina-Lisa wegen Falschaussage vor Gericht

Das Gericht sieht das jedoch anders. Und setzte Gina-Lisa auf die Anklagebank: sie soll 24.000 Euro wegen Falschaussage zahlen. Ein Gutachter könne keinen Nachweis von K.O.-Tropfen in ihrem Verhalten feststellen, sie wird der Falschaussage bezichtigt. Die beiden Männer stellten zudem Strafanzeige wegen Verleumdung und Beleidigung.
Vor Gericht beteuert Gina-Lisa jedoch, immer die Wahrheit gesagt zu haben. Und fügt hinzu: "Eines weiß ich genau. Ich würde niemals wieder in meinem Leben, auch als Geschädigte, ohne einen Strafverteidiger zur Polizei gehen. Bedauerlicherweise verstehe ich heute auch, dass viele Frauen, obwohl sie Opfer einer Sexualstraftat geworden sind, aus Angst vor Konsequenzen in Bezug auf die eigene Person den Weg zur Polizei nicht mehr gehen. Ich finde es traurig, dass ich dies sagen muss, aber ich wusste nicht, dass man von der Geschädigten zur Täterin gemacht werden kann."