Dschungelcamp 2016: Die neuen Regeln

- Es darf gefeiert werden! Das Dschungelcamp geht in die Jubiläumsrunde und wird uns wieder mit vielen spannenden Dschungelprüfungen und neuen Kandidaten unterhalten. Los geht's am 15. Januar 2016 um 21:15 Uhr - wie gewohnt mit dem bissigen Moderatorenduo Sonja Zietlow und Daniel Hartwich. Erfahrt hier, welche zwölf Promis in den australischen Dschungel einziehen, wer jetzt schon als heimlicher Favorit gilt und alles zu den neuen Regeln!

Daniel Hartwich und Sonja Zietlow werden auch dieses Jahr live aus dem australischen Urwald moderieren.

Daniel Hartwich und Sonja Zietlow werden auch dieses Jahr live aus dem australischen Urwald moderieren.

Das Dschungelfieber ist wieder ausgebrochen! Am Freitag, 15. Januar 2016, um 21:15 Uhr geht das Dschungelcamp in die zehnte Runde. Im Sommer hatten bereits 27 Ex-Dschungelcamp-Kandidaten um den Einzug ins Dschungelcamp 2016 gekämpft - gewonnen hat die Dschungelkönigin von 2012: Brigitte Nielsen!

Dschungelcamp 2016 - die neuen Regeln

Das wird spannend! Zur Jubiläumsausgabe haben sich die Macher des Dschungelcamps etwas ganz besonderes einfallen lassen. Diesmal wird es zwei Camps geben. Die zwölf Kandidaten werden in zwei Teams gesplittet und in unterschiedlichen Lagern untergebracht. Damit man die Teams besser auseinander halten kann, bekommen sie diesmal auch unterschiedliche Outfits. Laut "Bild" müssen die beiden Teams auch gegeneinander antreten. Fies dabei, wenn ein Team gegen das andere gewinnt, geht das Verlierer-Team komplett leer aus. Will heißen sie müssen alle im Spiel erbeuteten Sterne an das Gewinner-Team abgeben und bekommen dadurch kein Extra-Essen.

Die Teams sollen auch regelmäßig und nach Zufallsprinzip durchgemischt werden. Erst, wenn nicht mehr genügend Kandidaten im den Lagern sind, ziehen die Promis in das Hauptcamp. 

Dschungelcamp Kandidaten 2016

Welche Stars sich dieses Jahr den ekligen Dschungelprüfungen stellen werden und vom Publikum vor spannende Herausforderungen gestellt werden, steht noch in den Sternen. Hier sind alle 12 Kandidaten der zehnten Dschungelcamp-Staffel auf einen Blick: 

Schon im Sommer wusste die Bild-Zeitung in etwa, wer alles in den Dschungel ziehen würde: 

Nathalie Volk, die von Thomas Hayo auch liebevoll "Frau Augenbraue" genannt wurde, soll angeblich in den Dschungel ziehen. 2014 nahm die 18-Jährige an der neunten Staffel von "Germany's next Topmodel" teil und landete auf dem vierten Platz. Jenny Elvers-Elbertzhagen hätte gute Chancen die neue Dschungelkönigin zu werden, schließlich gewann sie 2013 schon "Promi Big Brother". Und auch Sophia Wollersheim, die mit dem Düsseldorfer Bordellbetreiber Bert Wollersheim verheiratet ist, soll ebenfalls zugesagt haben und freiwillig in die Wildnis ziehen. 

Nathalie Volk, Jenny Elvers-Elbertzhagen und Sophia Wollersheim

Werden Nathalie Volk, Jenny Elvers-Elbertzhagen und Sophia Wollersheim freiwillig in den Dschungel ziehen? 

2014 nahm der ehemalige Fußball-Star Thorsten Legat beim Promiboxen teil und gewann gegen den Rapper Trooper Da Don. Wird er 2016 auch die Dschungelkrone gewinnen? Schlagersänger Gunter Gabriel und der Schauspieler Rolf Zacher sollen ebenfalls zu den noch nicht bestätigten Dschungelkandidaten 2016 gehören. 

Thorsten Legat, Gunter Gabriel und Rolf Zacher

Werden Thorsten Legat, Gunter Gabriel und Rolf Zacher am 15. Januar ins Dschungelcamp ziehen?

Auch Menderes Bağci, bekannt aus allen Staffeln von "Deutschland sucht den Superstar" und die "Kämpferin aus Leidenschaft" Anwältin Helena Fürst sollen angeblich ins Dschungelcamp ziehen. Wir sind gespannt!

Menderes und Helena Fürst sollen ihre Verträge angeblich schon unterschrieben haben. 

Zu guter Letzt gibt es zum Glück auch noch was zum Gucken: Daniel Ortega Arenas! Der 30-Jährige Soap-Darsteller wurde durch seine Rolle in "Köln 50667" berühmt - mehr oder weniger… 

Was meint ihr, welcher Star hat die besten Chancen Dschungelkönig 2016 zu werden?


Sommer Dschungelcamp

Wir haben unseren Kolumnisten im Sommer gezwungen, sich das Finale von "Ich bin ein Star - lasst mich wieder rein!" anzusehen. Im Dschungelcamp 2016 dürfen wir uns wieder auf Interna aus Brigitte Nielsens Leben freuen. Aber lassen wir doch erstmal unseren gebeutelten Kollegen zu Wort kommen:

Ich hatte die Wahl: Entweder als Selbstversuch zum ersten Mal im Leben zum schmerzhaften Waxing gehen - oder das Finale von "Ich bin ein Star, lasst mich hier rein" ansehen. Eine leichte Entscheidung: "Dann geh ich zum Waxing", sagte ich, aber die Redaktion wollte doch lieber das Sommer-Dschungelcamp. Das nur vorneweg: Ich hätte mir lieber Körperhaare rausreißen lassen als jetzt vor dem Fernseher zu sitzen.

Brigitte Nielsen

Die Gewinnerin von "Ich bin ein Star - lasst mich wieder rein": Brigitte Nielsen!

Langweilig...

Warum? Nicht wegen den Ekelprüfungen, die nach neun Staffeln Dschungelcamp jeden Schrecken verloren haben. Ich hab auch kein Problem mit Trash-TV: Ob Bachelor, Topmodel, Big Brother oder IBES, ertrage ich alles. Schlimm finde ich am Dschungelcamp die Langeweile - seit 2004 läuft die Sendung nahezu unverändert. Anschreien, Sexgeständnisse, nackte Hintern, kleine Penisse, Kotzen, Tränen - alles schon gesehen.

Ich durfte übrigens schon im Jahr 2004 über das britische Dschungelcamp schreiben, für die Deutsche Presseagentur in London. Das macht mich zum Dschungelcamp-Veteran. Also los, auf zur 10. Staffel.

Neun Finalisten bei "Ich bin ein Star - lasst mich wieder rein"

Eigentlich ja eine gute Idee: Bei "Ich bin ein Star, lasst mich hier rein" die besten Teilnehmer aus allen Staffeln zusammenzubringen. Ein Lagerfeuer mit Brigitte Nielsen, Walter Freiwald, Melanie Müller, Ailton, Michael Wendler und ein, zwei Giftspinnen - das hätte doch Potential gehabt! Und was für Liebespärchen wären da möglich gewesen: Wendler-Nielsen, Freiwald-Ailton, Müller-Vogelspinne...

So aber trifft man sich nur im Studio in Köln zur Vorentscheidung. Die neun Finalisten im Schnelldurchlauf:

- Costa Cordalis: Sieht aus, als hätte man Winnetou noch mal ausgegraben und notdürftig wiederbelebt. Gruselig.

- Willi Herren: Ruft bei jeder Einblendung der Telefonnummern verzweifelt, dass er "Ein kölsche Jung" sei, in der Hoffnung, dass wenigstens die Kölner aus Lokalpatriotismus für seinen Auftritt Geld ausgeben.

- Barbara Engel: Barbara wer?

- Ingrid van Bergen: Sagt in der Show "Ich könnte ja jederzeit abkratzen", ist bereits 84 Jahre alt. Bekäme im Dschungelcamp zumindest besseres Essen als in vielen deutschen Altenheimen.

- Sarah Knappik: Ist weder sexy, noch lustig, noch schlagfertig, noch irgendwas. Ein müder Abklatsch von Sara Kulka.

- Brigitte Nielsen: Hatte es als einzige in den vergangenen 50 Jahren (sorry, Ingrid!) mal nach Hollywood geschafft, meistert die Sendung locker und professionell. Sofort die Favoritin auf den Sieg.

- Joey Heindle: Man kann nur hoffen, dass er den Dödel nur sehr gut spielt.

- Michael Wendler: Großartig. Wurde von RTL schon bei einer Art Bungeejump im Boden versenkt. Wird darum verletzt vom heimischen Sofa aus zugeschaltet. Mein Favorit.

- Walter Freiwald: Ist unbegreiflicherweise nach seinem Dschungelauftritt noch kein Weltstar geworden - kann aber nicht mehr lange dauern.

Irrsinn und Verzweiflung

Es hat sich also genug Irrsinn und Verzweiflung versammelt, um den Rest der Sendung für gute Unterhaltung zu sorgen. Und dann wird es doch enttäuschend. Es gibt nur eine Dschungelprüfung: Die neun Kandidaten müssen einzeln vor eine Wand treten, in der für jeden drei Löcher sind, in die er oder sie reingreifen muss. In den Glaskästen warten alte Bekannte wie Schlangen, Kuhaugen, Fischabfälle - aber auch ein niedliches Kaninchen. Die Aufgabe: Geldscheine in den Kästen finden. Lustig ist daran nur, dass die Geldscheine gar keine Rolle spielen bei dem direkt danach folgenden Rauswurf von sechs der neun Bewerber.

Die drei letzten Kandidaten

Übrig bleiben der Wendler, die Nielsen, der Joey.

Drei Freaks, ein Platz, jetzt kann es so richtig losgehen! Tut es aber nicht. Statt die drei in einen Tigerkäfig zu stecken - "Wer überlebt, darf in den Dschungel" - oder zumindest in Stringtangas in Wackelpudding kämpfen zu lassen, wir der Sieger einfach so verkündet. Ohne Spiel, ohne Show, ohne Idee. Die ganze Sendung ist so lieblos und ideenlos konzipiert, dass die verantwortlichen Redakteure zur Strafe eine Tonne Kuhaugen essen sollten.

Der letzte Lacher: die Konfettikanone geht ungeplant und zu früh los, vermutlich ist der Kanonier bei einer der blassen Moderationen von Sonja Zietlow auf dem Auslöser eingeschlafen.

Wer hat "Ich bin ein Star - lasst mich wieder rein!" gewonnen?

Gewonnen hat die Nielsen.

PS: Zwischendurch hätte ich ein bisschen Waxing gut brauchen können, um nicht dauernd wegzunicken.