Crazy Rich: Diesen Überraschungs-Kinoerfolg müsst ihr sehen

- Mit knapp 39 Millionen Dollar in nur fünf Tagen ist "Crazy Rich", in der Originalversion "Crazy Rich Asians", der Überraschungserfolg des Jahres. Jetzt läuft der Film auch bei uns im Kino und wir haben alle Fakten – auch zu Shootingstar Awkwafina.

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Crazy Rich Asians ist viel mehr als eine simple Rom Com

"Crazy Rich": Eine moderne Aschenputtel-Story

"Crazy Rich" ist ein modernes Märchen, wie es die Gebrüder Grimm nicht besser hätten schreiben können. Es geht darin um die New Yorker Wirtschaftsprofessorin Rachel Wu, die ihren Lebensgefährten Nick in dessen Heimat Singapur begleitet. Und dabei Erstaunliches herausfindet. Nick gehört nämlich zu einer der reichsten Familien Asiens und ist Erbe eines riesigen Immobilienimperiums. Klar, dass er damit der begehrteste Junggeselle auf dem asiatischen Markt ist. Und das macht es Rachel natürlich nicht unbedingt leicht. Auch Nicks Mutter zeigt sich Rachel gegenüber nicht sehr kooperativ. Keine einfache Situation für Rachel.

"Crazy Rich" begeistert die USA

"Crazy Rich" ist in Amerika eingeschlagen wie eine Bombe. In nur fünf Tagen hat der Film die Produktionskosten mehr als wieder eingespielt. Auch eine Fortsetzung ist schon beschlossene Sache. Wie unterhaltsam die Rom-Com ist, davon bekommen wir im Trailer einen ersten Eindruck.

Romantische Komödie mit großer Bedeutung

Der Film, der auf dem Bestseller-Roman von Kevin Kwan basiert, ist dabei aber längst nicht nur romantisch oder nur unterhaltsam, er ist vor allem eins: wichtig. Denn er dient asiatischstämmigen Filmschaffenden, Regisseuren, Drehbuchautoren und Darstellern gleichermaßen, als Eisbrecher. Er kann ein Wegbereiter sein. Denn Filme mit einer rein asiatischstämmigen Besetzung hatte es in den USA schon lange nicht mehr gegeben. Und auch die Macher von Crazy Rich Asians mussten sich dafür einsetzen, dass die Hauptfigur nicht noch von einer weißen Amerikanerin umbesetzt wurde.

"Crazy Rich"-Cast: Awkwafina

Sie rappt über ihre Vagina, jetzt spielt sie in der Romantik-Komödie "Crazy Rich" mit. Wie passt das zusammen? Bei der Künstlerin Awkwafina, die gebürtig Nora Lum heißt, passt augenscheinlich nicht allzu viel zusammen – und genau das ist es, was die US-Amerikanerin mit asiatischen Wurzeln ausmacht. Sie singt, sie schauspielert und sie schreibt. Mit "Crazy Rich" gelang ihr jetzt der Durchbruch und ganz Hollywood ist verrückt nach der unkonventionellen Beauty. Aber wer ist Awkwafina eigentlich?

 

Geboren und aufgewachsen ist die heute 29-Jährige als Nora Lum im New Yorker Stadtteil Queens. Sie verlor ihre Mutter im Alter von vier Jahren und wuchs bei ihrer Großmutter auf. Mit 13 fing sie an zu rappen, besondere Aufmerksamkeit bekam sie für ihren Song "My Vag", in dem sie über ihre Vagina singt. Wegen des Videos dazu, das bei YouTube über drei Millionen Aufrufe hat, wurde sie damals sogar gefeuert, erzählte Awkwafina der Vogue. Dennoch steht die Künstlerin bis heute dazu, ermutigt junge Frauen sogar, öfter mal etwas zu wagen. "Ich glaube, dass der Song Frauen stärker macht und damit zur Emanzipation beiträgt. Ich möchte junge Frauen inspirieren, ihren ganz eigenen Weg zu gehen. Denn wenn ich es geschafft habe, schaffen sie es auch!" 

Seit ihrer Nebenrolle in "Bad Neighbors" im Jahr 2016 tauchte Awkwafina immer wieder in größeren Produktionen auf, mit "Crazy Rich" hat sie jetzt den Durchbruch geschafft. In der Rom Com spielt sie – passenderweise – die beste Freundin von Rachel, die so ganz und gar unkonventionell daherkommt. Mit blondem Pixie Cut und immer einem lockeren Spruch auf den Lippen ("Du hättest mir sagen sollen, dass er der Prince William von Asien ist") bringt sie Witz und Charme und ein wenig Selbstironie in die US-Produktion. 

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