Breeding: Wir erklären den Sex-Trend

Breeding: Wir erklären den Sex-Trend

Beim Begriff „Breeding“ handelt es sich um einen Sex-Trend, der ein Risiko mit sich bringt. Welches das ist, erfährst du jetzt.

Breeding
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Du möchtest wissen, was sich hinter dem Sex-Trend und Fetisch "Breeding" verbirgt? Dann bist du hier genau richtig.

Mit dem Wort „Breeding“ entwickelte sich neben dem Barebacking, Figging und vielen weiteren Fetischen ein neuer Sex-Trend und Fetisch. Doch dabei geht es nicht allein um das Ausleben einer verborgenen Fantasie oder einer Vorliebe, sondern um das Risiko und den Gedanken, beim Sex schwanger zu werden und ein Kind zu zeugen. Dieser Aspekt törnt einen oder alle Sexpartner*innen an – und dabei geht es nicht immer nur um Frauen. Auch Männer erleben den Fetisch sehr erregend.

Definition und Begriff: Breeding Fetisch

Der Begriff „Breeding“ beschreibt einen Fetisch, bei dem der Gedanke an ein Kind und eine mögliche Schwangerschaft die Sexpartner*innen antörnt. Die Angst, dass beim Geschlechtsverkehr ein Kind gezeugt werden könnte, wir als sehr antörnend beschrieben. Rollenspiele unterstreichen die Sexpraktik. Gegen alle Vorstellungen empfinden auch viele Partner von Frauen und Männern diese Vorstellung erregend.

Das versteht man unter Breeding

Das englische Wort „Breeding“ bedeutet übersetzt „Zucht“ oder „Brüten“. Dabei steht keine besondere Sex-Praktik im Vordergrund. Allein die Gefahr, die Angst und der Gedanke, schwanger zu werden oder ein Kind zu zeugen, wird als sehr erregend beschrieben. Die Unklarheit der Verhütung spielt eine große Rolle – dabei möchte das Paar in den meisten Fällen gar nicht schwanger werden. 

Breeding: Zusammenhang zwischen Fortpflanzung und Sex

Das Breeding stellt den eigentlichen Sinn des Geschlechtsverkehrs in den Vordergrund – nämlich schwanger zu werden. Wahrscheinlich denken die wenigsten Menschen während des Sex an diese Möglichkeit, da sie verhüten. Recherchiert man online nach Breeding-Anhänger*innen, wird schnell klar, dass vorwiegend Frauen dieser Fetisch antörnt, obwohl sie keinen Kinderwunsch hegen. Doch genauso haben wir männliche Breeding-Fans gefunden, welche den Gedanken an ein Baby erregend finden.

Risiko und Lust liegen nah beieinander

  • Die einen mögen beim Breeding Trend den Kopf schütteln, doch so abwegig ist es nicht, sich von der Gefahr angezogen zu fühlen. Denn andere stürzen sich zum Spaß aus einem Flugzeug und erleben einen Kick, wenn sich der Fallschirm öffnet.
  • Ob dieser Kick auf den Schultern eines Neugeborenen ausgetragen werden sollte, ist im hohen Maße verantwortungslos. Doch in den wenigsten Fällen kommt es beim Breeding zu einer Schwangerschaft. Frauen, die die Pille nehmen, werden von der Möglichkeit, dass die Wirkung beeinträchtigt sein kann, ebenso angetörnt wie andere Verhütungsmöglichkeiten, die zu mehr als 99 Prozent sicher sind. Allein der Urgedanke der Fortpflanzung kann eine solche Lust entfachen.
  • So unterschiedlich wie wir Menschen sind, so verschieden äußern sich auch die Vorlieben beim Geschlechtsverkehr. Solange nicht unverantwortlich bewusst auf die Verhütung verzichtet wird, obwohl kein Kinderwunsch besteht, sollte man sich der eigenen lustvollen Vorstellung hingeben und sie genießen und niemanden dafür verurteilen, nur weil er oder sie andere Vorlieben pflegt. Was oder wen wir antörnend finden, entscheiden wir ganz allein und wenn es eine verborgene Angst beim Geschlechtsverkehr ist, mit der wir verantwortungsbewusst umgehen und keinem Menschen schaden, ist das völlig okay.

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Verwendete Quellen: brigitte.de, hot.miss.at

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