Mehr Selbstbewusstsein durch Einklang: So helfen euch die 7 Chakren

- Können bestimmte Körperstellen tatsächlich einen energetischen Einfluss auf unser Wohlbefinden und Selbstwertgefühl haben? Und wenn ja, wie können wir selbst aktiv werden? Wir haben mit Sarah Bachmair von Soul Zen über die Lehre des Chakra und die Kraft der 7 Chakren gesprochen.

Ein richtiger Umgang mit unseren Chakren verhilft uns zu einem besseren Ich

Ein richtiger Umgang mit unseren Chakren verhilft uns zu einem besseren Ich

Was ist Chakra überhaupt?

Die Lehre der Chakren stammt ursprünglich aus Indien und spielt sowohl im Hinduismus als auch beim Yoga eine wichtige Rolle. Chakren werden als Energiezentren unseres Körpers verstanden, durch die unsere Lebensenergie fließt. Übersetzt bedeutet das Wort Chakra so viel wie "Rad“ oder "Kreis“, daher werden sie in Bildern häufig als Wirbel dargestellt. Die Chakren sitzen an verschiedenen Punkten im menschlichen Körper und können durch bestimmte Emotionen oder Erfahrungen blockiert oder geöffnet werden. Das Ziel der Lehre ist es, alle Chakren zu öffnen und so höheres Bewusstsein zu erlangen.

Welche Chakren gibt es und welchen Einfluss haben sie auf mich?

Es gibt sieben sogenannte Hauptchakren, die als wichtigste Punkte der menschlichen Energie gelten. Sie verlaufen aufsteigend entlang der Wirbelsäule bis zum Scheitel. Jedem Chakra werden dabei bestimmte Eigenschaften und Farben zugeordnet:

  • Das Wurzelchakra ist das unterste Chakra und sitzt am Beckenboden auf Höhe des Steißbeins. Es symbolisiert Urvertrauen und entwickelt sich besonders in den ersten Jahren der Kindheit. Die zugehörige Farbe des Chakras ist Rot.
  • Etwa zwei fingerbreit unter dem Bauchnabel befindet sich das Sakralchakra. Dieses steht für Sexualität, Partnerschaft und Lebensfreude, daher wird ihm die Farbe Orange zugeordnet. Ist es im Einklang, kann man sich leicht für Dinge begeistern, fühlt sich vital und lässt Nähe zum Partner gerne zu.
  • Das gelbe Solarplexuschakra liegt ungefähr zwei fingerbreit über dem Bauchnabel auf Höhe der Magengegend. Seine Energie stärkt das Selbstwertgefühl, die Intuition und Selbstständigkeit.
  • In der Mitte der Brust befindet sich das Herzchakra, das uns Energie für Harmonie, Mitgefühl und Versöhnung schenkt. Als Chakra der Liebe ermöglicht es liebevolle Gefühle zu sich selbst und anderen. Die Farbe des Chakras ist Grün.
  • Das hellblaue Halschakra sitzt auf Höhe des Kehlkopfes und versorgt uns mit Energie für klare Kommunikation. Menschen, bei denen das fünfte Chakra geöffnet ist, wissen wer sie sind, sprechen ihre Meinung offen aus und lassen ihrer Kreativität freien Lauf.
  • Direkt zwischen den Augenbrauen befindet sich das Stirnchakra. Das blaue Chakra steht für Wissen, Erkenntnis und höheres Bewusstsein. Durch dieses "dritte Auge“ erkennen wir die Dinge um uns herum klarer, verstehen unsere innere Kraft und sehen über die psychische Welt hinaus.
  • Das letzte Chakra, das Kronenchakra, ist violett und lässt sich am schwierigsten öffnen. Es liegt über dem Scheitel und berührt den Kopf knapp in der Mitte. Es ist nach oben hin geöffnet und verbindet uns mit dem großen Ganzen, dem Göttlichen und Spirituellen. Durch dieses Gefühl der Verbundenheit und Vollkommenheit soll man inneren Frieden, Selbstverwirklichung erlangen und den Sinn des Lebens erkennen. 

Welchen psychischen und physischen Einfluss haben Chakren auf uns?

Die Chakren sind mit der menschlichen Energie verbunden, daher können sie Einfluss auf unsere Gefühle, Gedanken und Taten haben. Ist ein Chakra geöffnet, schenkt es uns positive Emotionen wie Liebe, Harmonie und Selbstvertrauen. Ist es jedoch blockiert, weil man zum Beispiel in der Kindheit eine schlimme Erfahrung gemacht hat, Ängste in sich trägt und verletzt wurde, kann einen das Chakra nicht mehr mit seiner Energie versorgen. Dann fühlen wir uns hoffnungslos, werden verbittert und mistrauen anderen.

Ein blockiertes Chakra kann sich also psychisch, aber auch körperlich ausdrücken. Häufige Symptome sind beispielsweise anhaltende Kopfschmerzen, innere Unruhe, sexuelle Störungen oder wiederkehrende Krankheiten. Dies sind klare Zeichen, sich mehr Zeit für sich selbst zu nehmen und in Ruhe zu überlegen, welche unterschwelligen Ängste und Blockaden diese negativen Zustände auslösen könnten.

Wie können wir Einfluss auf unsere Chakren nehmen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten seine Chakren zu öffnen. Zunächst sollte man herausfinden, welches Chakra momentan blockiert ist und dann bewusst daran arbeiten, die zugehörigen Emotionen zu lösen. Ein wichtiger Schritt zur Lösung der Blockaden ist, wieder sensibler für die Zeichen des eigenen Körpers zu werden. Dabei können beispielsweise Kundalini Yoga oder regelmäßiges Meditieren helfen. Aber auch über die Sinne kann man positiven Einfluss auf seine Chakren nehmen. Bestimmte Klänge und Düfte, wie die Chakra Aromaöle von April Aromatics, können den freien Energiefluss unterstützen. 

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