Aufräumen: Neue Methode Death Cleaning schafft schnell Ordnung in eurem Leben

Ciao, Chaos! Der neue Aufräum-Trend "Death Cleaning" schafft endlich Ordnung in eurem Leben

Spätestens seit Marie Kondo wird das Entrümpeln und Loswerden von alten Dingen als schiere Befreiung angesehen. Neu im Spektrum der Aufräummethoden ist das schwedische "Death Cleaning". Mehr dazu hier. 

Aufräum-Trend "Death Cleaning"
© Pexels
Das sogenannte "Death Cleaning" stammt ursprünglich aus Schweden und schwappt als neuer Aufräum-Trend auch zu uns rüber. 

Strukturiert und am besten ziemlich radikal: Nach diesem Schema sollte man seinen Besitz entrümpeln, wenn es nach Aufräumköniginnen wie etwa Marie Kondo geht. Etwa nach dem selben Prinzip geht man auch beim "Death Cleaning" vor. Die Methode, die sich in Schweden "Döstädning" nennt und aus den Wörtern "sterben" und "Sauberkeit" zusammensetzt, sorgt dafür, dass man sich von allen unnötigen Habseligkeiten trennt – und man seine Hinterbliebenen nach dem eigenen Tod somit nicht mit dem Ausmisten des Besitzes unnötig auf Trapp hält. Was auf den ersten Blick etwas makaber erscheint, ist aber durchaus vorteilhaft – denn durch den Gedanken, dass wir früher oder später sterben werden, können wir uns schneller von Dingen trennen, die wir wirklich nicht brauchen. 

 

Je früher man anfängt, desto besser

Die Autorin Margareta Magnusson, die die Ausmisttaktik ins Leben gerufen und in dem Buch "The Gentle Art Of Swedish Death Cleaning" festgehalten hat, hält "Death Cleaning" für eine nachhaltige Lebensweise, von der man selbst nur profitieren kann. Je früher man anfängt, desto besser – denn so minimiert man seinen Besitz über Jahre auf genau die Dinge, die einen besonderen Stellenwert haben, die man auf Dauer wirklich behalten und vielleicht sogar vererben möchte. "Death Cleaning" kann also eher als eine Art  Aufräumprozess angesehen werden, mit dem man nicht erst starten muss, wenn man sich seinem Lebensende nähert. 

So geht ihr beim "Death Cleaning" vor

Natürlich musst ihr euch jetzt nicht direkt von all eurem Besitz trennen und euren Besitz auf weniger als 100 Dinge beschränken. Viel mehr geht es darum, sich von dem Kram zu trennen, der euch nicht glücklich macht – und auch nicht mehr machen wird. Oft ist nämlich das unser Problem: Wir behalten Dinge, denen wir einen emotionalen Wert in der Vergangenheit eingeräumt haben und hängen somit unnötig an Gegenständen und Klamotten, die ihren Dienst eigentlich längst erfüllt haben. Startet ihr mit dem Ausmisten nach der "Death Cleaning"-Philosophie, könnt ihr euch folgendes fragen:

  1. Macht mich der Gegenstand noch glücklich?
  2. Warum habe ich diesen Gegenstand?
  3. Würde ich diesen Gegenstand irgendjemandem aus meiner Familie vererben wollen?

Seid ihr euch bei einigen Dingen nicht sicher, könnt ihr diese in eine Kiste räumen, in der ihr all die Dinge räumt, die für euch zwar eine Bedeutung haben, aber von Verwandten später weggeschmissen werden kann. 

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