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Low Porosity Hair: Diese 3 Produkte schenken deinem Haar Glanz und Stärke
Dein Haar wirkt platt, glanzlos und will einfach keine Treatments aufnehmen? Das spricht für Low Porosity Hair. Welche Produkte für dich wahre Gamechanger in der Haarpflege sind, erfährst du hier.

Du stehst vor dem Spiegel, hast gerade die neueste Shiny-Hair-Kur ausprobiert, auf die alle bei TikTok schwören, und... absolut nichts passiert? Wenn du das kennst und deine Haare eher belegt als glänzend aussehen, während das pflegende Öl einfach nicht einziehen will, leidest du vielleicht auch unter Low Porosity Hair.
Keine Sorge, dein Haar ist nicht schwierig oder gar kaputt. Wir erklären dir, warum Low Porosity Hair auf stur schaltet und wie du es mit der richtigen Strategie trotzdem zum Strahlen bringst.
Low Porosity Hair: Was ist das eigentlich?
Um zu verstehen, was bei deinem Hairstyling schiefläuft, müssen wir uns die Biologie deiner Haare wie die Schuppen eines Tannenzapfens vorstellen. Bei Low Porosity Hair liegen diese winzigen Hornschuppen extrem eng und flach aneinander. Eigentlich ist das ein Kompliment an dich, denn es ist oft ein Zeichen für sehr gesundes, unbehandeltes Haar mit einer intakten Schutzschicht. Doch genau diese Perfektion wird in der Daily Routine zum Nachteil.
Du merkst es meistens schon unter der Dusche: Es dauert gefühlt eine halbe Ewigkeit, bis deine Haare wirklich klitschnass sind. Das Wasser perlt fast schon ab, statt einzuziehen. Und wenn du dann fertig gestylt bist? Dann könntest du wahrscheinlich eine komplette Staffel Emily in Paris bingen, bevor deine Haare an der Luft endlich trocken sind.
Das Kernproblem ist das sogenannte „Build-up“. Da die Pflegeprodukte nicht in das Haar eindringen können, lagern sie sich an der Oberfläche ab. Das Ergebnis ist ein Teufelskreis aus Trockenheit im Inneren und einem beschwerten, fast fettig wirkenden Film im Äußeren.
So versorgst du dein Low Porosity Hair
Damit deine Haare endlich den Glow bekommen, den sie verdienen, brauchen wir keine schweren Geschütze, sondern die richtige Strategie. Es geht darum, die Schuppenschicht sanft zu „überreden“, sich zu öffnen, damit die Wirkstoffe auch dort ankommen, wo sie gebraucht werden.
In der Welt der Low-Porosity-Pflege ist Wärme deshalb dein absoluter Holy Grail. Sie wirkt wie ein sanfter Türöffner für deine Haarstruktur.
Statt auf schwere Öle oder butterzarte Masken zu setzen, die für deine Haarstruktur viel zu massiv sind, solltest du dein Augenmerk auf leichte, wasserbasierte Texturen legen. Inhaltsstoffe wie Glycerin, Honig oder Aloe Vera sind hier die wahren Superhelden, da sie Feuchtigkeit anziehen und binden, ohne dein Haar zu erschlagen.
Dos bei Low Porosity Hair:
- Wärme: Nutze beim Treatment eine Duschhaube oder ein warmes Handtuch. Die aufgestaute Wärme öffnet die Schuppenschicht und lässt die Wirkstoffe endlich eindringen.
- Clarifying: Da sich Produkte bei dir schneller ablagern, ist ein klärendes Shampoo einmal pro Woche dein absolutes Muss für mehr Leichtigkeit und gesunde Längen.
- Nass auftragen: Trage deine Pflege immer im absolut nassen Zustand auf. Das Wasser fungiert als Trägerstoff und hilft, die Wirkstoffe einzuschleusen, bevor die Schuppenschicht wieder dichtmacht.
Don'ts bei Low Porosity Hair:
- Protein-Overload: Zu viele Proteine machen Low Porosity Hair oft hart und strohig. Setze lieber auf pure Feuchtigkeit statt auf Repair-Kuren mit Keratin.
- Schwere Öle: Finger weg von reinem Kokos- oder Rizinusöl! Die Moleküle sind viel zu groß für deine Haarstruktur und sorgen lediglich für einen unschönen Fettfilm.
„Mein Tipp: Wir alle haben gelernt, dass kaltes Wasser nach dem Conditioner die Schuppenschicht schließt und Glanz bringt. Bei Low Porosity Hair bewirkt das aber oft das Gegenteil! Die Schuppen verriegeln sich so fest, dass keine Pflege ins Innere gelangt. Dusche deshalb mit lauwarmem Wasser und verzichte auf einen kühlenden Abschluss nach dem Haarewaschen.”
Diese 3 Produkte retten Low Porosity Hair
Mit der richtigen Pflege werden deine Haar-Bedürfnisse gestillt und einem wundervollen Glanz und gesunden Längen steht nichts mehr im Wege. Das sind unsere 3 Favoriten, die dafür sorgen, dass deine Haare wertvolle Wirkstoffe aufnehmen.
1. Sulfatfreies Shampoo von Revlon Professional
Bei Low Porosity Hair ist weniger oft mehr – besonders, wenn es um die Reinigung geht. Das sulfatfreie Shampoo von Revlon Professional ist genau deshalb ein absoluter Holy Grail. Herkömmliche Sulfate können deine Haarstruktur stressen, während diese sanfte Formel Schmutz und Talg entfernt, ohne die natürliche Schutzschicht anzugreifen. So hat Feuchtigkeit überhaupt eine Chance, durch die eng anliegenden Schuppen zu dringen, ohne deine Haare mit Rückständen zu beschweren.
2. Deep Cleanse Conditioner von John Frieda
Schwere Butter-Texturen „sitzen“ bei Low Porosity Hair häufig nur oben auf. Dieser Conditioner von John Frieda verwendet statt schweren Inhaltsstoffen die hydratisierende Power von Hanfsamen-Öl und Avocado. Das Geniale für dich: Diese Inhaltsstoffe liefern intensive Nährstoffe und Feuchtigkeit in einer Formulierung, die dein Haar nicht beschwert. Ein absolutes Muss für alle, die trotz niedriger Porosität nicht auf das seidige Gefühl von gesundem Haar verzichten wollen.
3. Clarifying Shampoo von Coco & Eve
Einmal die Woche sollten Low-Porosity-Girlies auf ein gründliches Detox setzen. Das Clarifying Shampoo von Coco & Eve ist das ultimative Treatment dafür. Dank der 3D Chelating Technology zieht es Ablagerungen von hartem Wasser, Schwermetalle und Produktreste wie ein Magnet aus deinem Haar. Das ist für Low Porosity Hair überlebenswichtig, denn nur ein befreites Haar kann neue Feuchtigkeit aufnehmen. Hibiskus-Essig und Zitronenschale sorgen für eine Tiefenreinigung, die deine Mähne erfrischt.






