Haare waschen: 5 Tipps für gesundes Haar

Haare waschen: 5 Tipps für gesundes Haar

Du möchtest kräftiges und gesundes Haar? Wusstest du, dass du schon beim Haare waschen einiges dafür tun kannst?

Wer hätte gedacht, dass wir bei einem so einfachen Thema wie Haare waschen so viel falsch machen können? Doch für die richtige Haarpflege solltest du einige Dinge beachten!

Haare waschen: 5 Tipps für gesunde Haare

1. Wie oft solltest du deine Haare waschen?

Der Mythos, deine Haare würden schneller nachfetten, umso öfter du sie wäscht ist nicht richtig. Denn die Talgproduktion der Drüsen auf der Kopfhaut ist hormonell bedingt und wird nicht durch tägliches Haare waschen beeinflusst. Dennoch solltest du deine Haare so selten wie möglich waschen, damit du sie nicht überstrapazierst.

2. Die richtige Temperatur

Bist du ein*e Warmduscher*in? Solange du das Wasser nicht heiß stellst, ist das für deine Haare unbedenklich. Denn zu heißes Wasser entzieht deinen Haaren Feuchtigkeit, kann deine Kopfhaut reizen und austrocknen. Deshalb solltest du deine Haare lieber mit lauwarmen Wasser waschen.

Tipp: Spüle deine Haare zum Schluss mit kaltem Wasser aus. Das schließt die Schuppenschicht und lässt deine Haare mehr glänzen. Außerdem stärkt kaltes Wasser unser Immunsystem!

3. Nasse Haare nicht kämmen

Nasse Haare sind deutlich empfindlicher als trockene Haare. Denn durch das Wasser sind sie nicht nur schwerer, sondern auch dehnbarer. Kämmst du sie nun im nassen Zustand mit einer Bürste, führt das leicht zu Haarbruch. Das bedeutet aber nicht, dass du sie gar nicht kämmen solltest: Im nassen Zustand kannst du sie mit den Fingern sanft entwirren oder mit einem grobzinkigem Kamm kämmen. Dieser reißt nicht so sehr an deinen Haaren. Erst im trockenen Zustand solltest du sie mit einer Bürste entwirren.

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4. CWC-Methode

Du hast noch nie von der CWC-Methode gehört? Dann wird es jetzt höchste Zeit. CWC bedeutet Conditoner-Waschen-Conditioner. 

  • Arbeite deine Spülung in die Längen ein und wasche sie nicht aus.
  • Trage Shampoo auf deinen Ansatz auf und wasche beides aus
  • Nun benutzt du wie gewöhnt deinen Conditioner.

Aber warum das Ganze? Dein Ansatz ist fettig, doch deine Spitzen trocken. Das Problem kennt wohl jeder mit längeren Haaren. Waschen wir dann unsere Spitzen, verlieren sie noch mehr Feuchtigkeit. Der Conditioner schützt sie so vor dem Shampoo, nach dem Ausspülen werden sie noch einmal versiegelt.

5. Handtuchtrocken

Nachdem wir uns unseren Handtuch-Turban auf den Kopf gesetzt haben, neigen wir dazu, die Haare schon mal etwas trocken zu rubbeln. Stop! Hast du schon mal etwas von Spliss gehört? Den bekommst du nämlich durch das Handtuch-Rubbeln. Grund dafür ist auch hier, dass nasse Haare sensibel sind. Du kannst deine Haare leicht trocken tupfen und sie im Anschluss föhnen.

Und es gibt noch etwas, das du lassen solltest: mit nassen Haaren ins Bett gehen. So brechen deine Haare am Kopfkissen und Spliss entsteht. Also führt leider kein Weg am Föhn vorbei – aber bitte mit Hitzeschutz.

Verwendete Quellen: instagram.com

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