Netflix: Millionenklage gegen “Das Damengambit”

Netflix: Sexismusvorwürfe! Millionenklage gegen “Das Damengambit”

Die Netflix-Serie "Das Damengambit" war ein voller Erfolg. Jetzt, knapp ein Jahr nach Veröffentlichung, verklagt Ex-Schachweltmeisterin Nona Gaprindaschwili den Streaming-Riesen! Hier erfährst du, warum.

Die Netflix-Serie "Das Damengambit"
© IMAGO / ZUMA Press
Ex-Schachweltmeisterin Nona Gaprindaschwili ist mit ihrer Darstellung in der Netflix-Serie "Das Damengambit" nicht einverstanden und verklagt den Streaming-Giganten!

“Das Damengambit” war ein Riesenerfolg auf Netflix: Die beliebte Serie holte zwei Golden Globes, elf Emmys, löste einen regelrechten Schach-Hype aus und auch der coole Copper Bob der Hauptdarstellerin war plötzlich total in. Laut Netflix sahen ganze 62 Millionen Haushalte die Mini-Serie innerhalb der ersten 28 Tage! Sie basiert auf der Geschichte der georgischen Ex-Schachweltmeisterin Nona Gaprindaschwili. Ausgerechnet diese geht nun vor Gericht und verklagt Netflix auf fünf Millionen Dollar – und das knapp ein Jahr nach Release! 

Ex-Schachweltmeisterin verklagt Netflix

Der Grund für die Klage, die am Donnerstag bei einem kalifornischen Gericht eingereicht wurde: Verleumdung. Die 80-Jährige ist nicht einverstanden, wie sie in der Netflix-Serie dargestellt wird. In der Klageschrift heißt es, dass ihre Leistungen in der Serie “schamlos und absichtlich” verfälscht wurden.

Konkret bezieht sich Gaprindaschwili auf die letzte Folge der Serie, in der sie im Rahmen eines Schachturniers namentlich erwähnt wird. Dazu heißt es:

Die Behauptung, dass Gaprindaschwili ‘nie gegen Männer angetreten ist’, ist offensichtlich falsch sowie grob sexistisch und herablassend.

Tatsächlich sei die 80-Jährige während ihrer Laufbahn gegen viele Männer angetreten – 28 habe sie laut Klageschrift sogar besiegt. Außerdem habe Netflix sie als Russin bezeichnet, obwohl sie aus Georgien kommt.

Netflix lehnt Behauptungen ab

Für Netflix hätten die Behauptungen keinen Wert und der Fall werde energisch verteidigt. Man habe aber “den größten Respekt für Frau Gaprindaschwili und ihre illustre Karriere”, wie es in einem Statement heißt. 

Gaprindaschwili hat mit fünf Jahren das Schachspielen erlernt. In einem Alter von gerade einmal 20 Jahren ist sie 1961 Schachweltmeisterin geworden und verteidigte ihren Titel bis 1978 vier Mal. Sie ist außerdem die erste Frau, die den Großmeistertitel vom Weltschachbund FIDE erhalten hat. 

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Verwendete Quellen: spiegel.de, glomex.de

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