Studie verrät: Diese Menschen ziehen Mücken quasi magisch an!

- Sommer, Sonne, Mückensurren ... und bei jeder Grillparty stellt sich aufs Neue die Frage: Werden manche Menschen tatsächlich häufiger von Mücken gestochen als andere? Wir haben die überraschende Antwort!

Mücke

Diese Menschen ziehen Mücken magisch an!

Es ist immer schön, von anderen gemocht zu werden – mit ein paar Ausnahmen. Die meisten Menschen sind mehr als glücklich, bei Serienmördern, Nagetieren und Käfern unbeliebt zu sein. Und obwohl viele von uns wohl auch gegen Mücken eher ablehnende Vibes versprühen, werden manche Menschen häufiger von Moskitos gebissen als andere. Laut einer Studie der New Yorker Rockefeller University kann unser Körper Mücken (natürlich ohne unser Wissen) Hinweise darauf geben, dass wir eine schmackhafte Blutmahlzeit hergeben.

Diese Menschen ziehen Mücken an

"Wir ziehen Moskitos über mehrere sensorische Signale an, einschließlich des emittierten Körpergeruchs von Milchsäure, Körperwärme und Kohlendioxid in unserem Atem. Moskitos können Unterschiede zwischen diesen Signalen wahrnehmen und dadurch feststellen, welches Tier oder welcher Mensch für die Blutfütterung in Frage kommt," erklären die Forscher. Unser einzigartiger Körpergeruch zieht die kleinen Quälgeister also an.

Jonathan Day, Professor für medizinische Entomologie an der University of Florida, fand außerdem heraus, dass rund 20 Prozent der Menschen mehr Mückenstiche bekommen als die allgemeine Bevölkerung. Menschen, die mehr Kohlendioxid produzieren und eine größere Körperwärme ausstrahlen, wie zum Beispiel schwangere Frauen, wirken attraktiver auf Mücken.

"Milchsäure (geben wir beim Sport ab), Aceton (eine Chemikalie, die im Atem freigesetzt wird) und Estradiol (ein Abbauprodukt von Östrogen) können alle in unterschiedlichen Konzentrationen freigesetzt werden und Moskitos anlocken. Auch unsere Körpertemperatur oder -wärme kann einen Unterschied machen", so Day weiter.

Neben unserem Geruch spielt allerdings auch die Farbe unserer Kleidung eine Rolle. Wenn wir regelmäßig Schwarz, Rot oder Marineblau tragen, sind wir für Moskitos attraktiver, weil sie unsere Silhouette besser sehen und sich auf uns konzentrieren können.

Auch unsere Blutgruppe hat einen maßgeblichen Einfluss

Eine im Journal of Medical Entomology veröffentlichte Studie ergab zudem, dass Menschen mit Blutgruppe 0 eher von Mücken gebissen werden als Menschen mit Blutgruppe A oder B. Im Grunde genommen fließen also viele kleine Dinge in die Entscheidung einer Mücke ein, uns zu beißen, und einige von ihnen - wie unsere Blutgruppe - liegen außerhalb unserer Kontrolle.

Ätherische Öle können Abhilfe schaffen

Eine Reihe von ätherischen Ölen kann unsere Chancen verringern, zu einer unwillige Blutmahlzeit zu werden. Lavendel- oder Teebaumöl, griechische Katzenminze, Thymian, Soja, Zitronengras, Eukalyptus und Neem können helfen, Mücken von unserem Körper fernzuhalten. Einfach das Öl mit Wasser mischen und in eine kleine Sprühflasche füllen – so kann uns bei der nächsten Grillparty nichts mehr passieren!

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Auch leichte Kleidung und weniger Alkohol können helfen, weniger zum Angriffsziel zu werden.

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