Die perfekte WG gründen? Kein Problem mit unseren 3 Tipps

Die perfekte WG gründen? Kein Problem mit unseren 3 Tipps

Endlich aus dem Elternhaus ausziehen und auf eigenen Füßen stehen, das ist ein Meilenstein in deinem Leben. Der erste Schritt, der dir nun bevorsteht, ist die Suche nach der passenden Unterkunft. Das kann richtig teuer werden und deinen finanziellen Rahmen sprengen, wenn du beispielsweise studierst und nur ein kleines Einkommen hast.

Mann und Frau teilen sich eine Pizza
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Welche Tipps gibt es dabei zu beachten?

Die Lösung liegt auf der Hand: Es ist eine gute Idee, sich ein paar Gleichgesinnte zu schnappen und eine WG aufzubauen. Eine Wohngemeinschaft hat viele Vorteile und bringt jede Menge Schwung in dein Leben. Andererseits kann sie auch regelrecht zur Hölle werden, wenn du es falsch anpackst. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt, denn unsere 3 Tipps helfen dir, eine harmonische WG zu gründen!

Schritt 1 - So findest du die richtige Wohnung

Selbstverständlich ist der erste Schritt beim Aufbau einer guten WG die Suche nach der richtigen Wohnung. Deine Auswahl wird vor allem von der Stadt beeinflusst, in der du wohnen willst. In kleineren Städten sind die Mietkosten grundsätzlich niedriger, während die Auswahl in Städten viel größer ist. Falls du nebenbei auch noch mit einem Studium beschäftigt bist, musst du darauf achten, dass die Entfernung zwischen Uni und deiner Wohnung nicht zu groß ist, das wird sonst schnell sehr nervig. Nebenbei solltest du berücksichtigen, dass die Wohnung auch genügend Platz für einige Mitbewohner bietet.

Besonders in größeren Städten ist die Suche nach der perfekten WG-Wohnung äußerst schwierig. Wir empfehlen daher, dass du dir einen guten Makler aussuchst, der sich auf deine Stadt spezialisiert. Diesem kannst du dann getrost erklären, welche Art von Wohnung du für deine Wohngemeinschaft brauchst. Dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis du den ersten Fuß in die Tür setzen kannst.

Schritt 2 - Das große Casting

Wenn du eine passende Wohnung gefunden hast, kann deine Suche nach Mitbewohnern beginnen. Hier musst du besonders achtsam vorgehen, da an einem inkompatiblen Mitbewohner alles scheitern kann. Daher empfehlen wir dir, dass du eine Art Casting veranstaltest. Lerne die potenziellen Mitbewohner möglichst gut kennen, bevor sie einziehen.  Dein Bauchgefühl verrät dir, ob die Kandidaten gut für das Zusammenleben geeignet sind. Dabei musst du auf einige rote Fähnchen achten.

Falls du bei dem Casting jemanden findest, der schlecht mit Geld umgehen kann oder keinen Job hat, ist Vorsicht geboten. Jeder hat manchmal mit Geldproblemen zu kämpfen, aber bei einer WG muss eben jeder seinen Teil zur Miete beitragen.

Die Intuition ist vielleicht dein bestes Werkzeug beim WG-Casting. Wenn du jemanden triffst, der dir unsympathisch erscheint oder bei dem du einfach kein gutes Gefühl hast, gilt es, Abstand zu nehmen. Wenn du dich nicht mit einem deinen Mitbewohnern nicht verstehst, kann die ganze WG auseinanderfallen. Um die richtigen Kandidaten zu finden, könntest du sogar Horoskope zurate ziehen und die potenziellen Mitbewohner nach ihren Sternzeichen befragen. Im Nu hast du die perfekte Crew für deine Wohngemeinschaft beisammen!

Schritt 3 - Klare Regeln sind ein Muss

Sobald du dir deine Mitbewohner zusammengestellt hast, kann das Leben in der WG beginnen. Es ist allerdings auch wichtig, sich direkt am ersten Tag zusammen an den Tisch zu setzen, um die Regeln zu besprechen. Keine WG funktioniert ohne klare Absprachen, da Mitbewohner es immer schaffen, ihre Pflichten an die nächstbeste Person weiterzugeben.

Am besten erstellt ihr einen Haushaltsplan, der Pflichten wie Fegen, Wischen oder den Abwasch  gleichmäßig und fair zwischen den Mitbewohnern aufteilt. So weiß jeder Beteiligte, wann er was zu tun hat, und kann dies besser in seinen Tagesablauf integrieren.

Andere Regelungen und WG-Gesetze müsst ihr wahrscheinlich je nach Bedarf stückweise einfügen. Stelle am besten immer sicher, dass alle Mitbewohner an den Entscheidungen beteiligt sind. So wird das Risiko für Auseinandersetzungen und Streit minimiert. Bald schon haben alle Beteiligten eine gute Routine und im besten Fall seid ihr alle gute Freunde!

Fazit

Es ist nicht einfach, eine WG zu gründen. Die Wohnungssuche, das Casting der Mitbewohner und das Aufstellen der Regeln erfordern Geduld und Fleiß. Mit unseren Tipps hast du jedoch alle nötigen Hilfsmittel, um eine großartige WG auf die Beine zu stellen.

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