Mit diesen Frauen wollen Männer immer eine Beziehung – und nicht nur Sex!

- Wo liegt der Unterschied zwischen einer potenziellen Partnerin und einer Frau, von der man(n) höchstens nur ein One-Night-Stand oder eine kurze Affäre will? Ab wann spielen keine Bindungsängste mehr eine Rolle, sondern einfach grundlegende Bedürfnisse eine Mannes, nach denen er sich seine nächste Freundin aussucht? Und vor allen Dingen: Wer hat Schuld? Oder macht es vielleicht gar keinen Sinn, einen Schuldigen zu suchen? 

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Du willst mehr sein, als nur eine kurze Affäre? 

Es ist nicht so ganz einfach, die Auswahlkriterien eines Mannes zu verstehen, erst recht nicht, wenn du gerade selber verletzt wurdest. Wann sieht Er in einer Frau die nächste potenzielle Partnerin, wann kann Er sich nur ein kurzes sexuelles Abenteuer mit ihr vorstellen? Wir haben uns bei den Herren der Schöpfung mal ein bisschen umgehört und sind zu folgenden Ergebnissen gekommen. 

1. Die Grundstimmung muss passen

Manchmal ist sie ganz offensichtlich, manchmal nehmen wir sie nur subtil und unterbewusst war: die Grundstimmung. Und die sollte passen. Auch, wenn eine Frau sympathisch, attraktiv und lustig ist, kann der letzte Hauch an linearer Energie fehlen. Ein bestimmter Reiz oder ein bestimmter Funke machen oft die gesamte Grundstimmung aus. Und dann ist es am Ende auch egal, ob die Frau braunes Haar hat, obwohl Er eigentlich auf Blondinen steht. Dann ist es auch egal, ob Sie in einer anderen Stadt wohnt oder älter ist. Fühlt sich die Grundstimmung gut und leicht an, dann sieht der Kerl in Ihr sofort eine potenzielle Partnerin. Das gibt uns auch Anlass darüber nachzudenken, dass es gar keinen Sinn macht, einen Schuldigen zu suchen, wenn du dich immer nur für kurzweilige Dates oder One-Night-Stands benutzt fühlst. Es liegt nicht an dir. Du musst dich nicht verbiegen oder verändern. Denn egal, wie sehr du alles dafür tust, um in sein Auswahlverfahren zu kommen: Wenn die Grundstimmung nicht passt, dann ist es unwichtig, wie sehr du optisch sein Typ bist oder wie doll du ihn beeindruckst. Denn Anziehung ist nicht Rationalität, sondern ein Gefühl.

2. Es sollte absolute Harmonie herrschen, auf allen Ebenen

Ähnlich wie die gute Grundstimmung, ist auch die Harmonie sehr wichtig für den Mann, wenn er danach entscheidet, ob er mit einer Frau zusammenkommen möchte oder nicht. Doch Harmonie ist noch viel mehr: Sie ist das Gefühl von Heimat, vom Nachhausekommen. Von Vertrautheit, von Leichtigkeit und Entspannung. Unabhängig von äußerlichen Merkmalen oder sozialen Standards, ist die Harmonie allgegenwärtig und das größte Auswahlkriterium. Das Gefühl von Harmonie kann nicht zwanghaft erzeugt werden, entweder es ist vorhanden – oder nicht. Nicht nur in den Gesprächen ist die Harmonie wichtig, auch bei der körperlichen Nähe (Küssen, Sex) solltet ihr auf absolut einer Wellenlänge schwimmen. Und auch hier gilt: Rackere dich nicht unnötig ab, um sie entstehen zu lassen, die Mühe wird vergebens sein. Konzentriere dich lieber darauf jemanden zu finden, der zu deiner Energie passt. Leicht, ungezwungen und krampflos. 

3. Natürlich spielt auch die sexuelle Anziehung eine Rolle

Oft entsteht sexuelle Anziehung erst durch das Kennenlernen des Charakters, oft ist sie schon vorher gegeben, denn immerhin sprechen wir beispielsweise in Bars erst dann jemanden an, wenn er uns optisch reizt. Auch Männer, die eigentlich nicht unser Typ sind, aber die beim Lächeln einen bestimmten Funke versprühen, fallen in unser Beuteschema. Fakt ist: Die sexuelle Anziehung sollte vorhanden sein. Ist sie es nicht, wird der Mann keine Beziehung in die Wege leiten

4. Manchmal steht die Bindungsangst im Weg

In vielen unserer Artikel sprechen wir über das Thema Bindungsangst, und dieser Punkt sollte auch hier nicht außer Acht gelassen werden. Denn neben all den obig aufgezählten Auswahlkriterien, haben Männer manchmal auch einfach nur extrem Schiss vor einer Beziehung mit der Frau, die sie insgeheim so toll finden. Verlustängste, die Sorge, selber nicht genug zu sein, Angst vor der Eingrenzung der eigenen Autonomie: Bindungsphobiker haben viele Gründe, auf gar keinen Fall mit einer Frau zusammen zu kommen, ganz gleich, wie verliebt sie eigentlich sind.

Warum Männer trotzdem mehrmals eine Frau daten, obwohl sie eigentlich nicht mit ihr zusammenkommen wollen

Die meisten Männer wissen schon nach dem ersten Date, ob sie mit einer Frau zusammenkommen wollen oder nicht. Trotzdem treffen sie sich weiterhin mit ihr – und lassen sie ziemlich ratlos zurück, wenn der Kontakt nach dem vierten Treffen dann endgültig abgebrochen wird. Fies! Das Problem: Das männliche Geschlecht ist halt immer noch triebgesteuert. Und auch, wenn für den Mann klar ist, dass eine Frau für ihn kein Beziehungspotenzial hat, ist sie doch noch eine mögliche Sexualpartnerin. Und das wird ausgereizt. Vielleicht entsteht sogar eine Affäre? Die eigentliche Crux liegt darin, dass man(n) seine Absichten und sein Vorhaben meist nicht offen kommuniziert und der Frau bei den Dates eine kleine Show vorspielt, natürlich nur, um sie als potenzielle Bettgenossin nicht zu verlieren. Uff... Davor schützen? Können wir uns nur schwer. Das Einfordern offener Kommunikation und die Bitte um Klarheit sind Methoden, um an seine Ehrlichkeit zu appellieren. Oft mit Erfolg! 

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