Starstyle: Anziehen/Ausziehen Nr. 106

Die Modewelt trauert um Alexander McQueen

Fashion is a bitch. Moderedakteurin Mai-Phi Trat Quan sagt, was geht und was nicht.

Letzte Woche war eine traurige: Mein Lieblingsdesigner Lee Alexander McQueen hat sich am Donnerstag überraschend das Leben genommen, gerade mal 40 Jahre alt, nur einen Monat bevor er seine neue Damenkollektion in Paris gezeigt hätte. Und während hiesige TV-Sender diese News vollkommen verschliefen und die Meldung erst einen Tag später im Fernsehen brachten, ballten sich die Trauerbekundungen und Nachrufe in den Blogs, Tweets und Online-Medien. (Jolie.de berichtete: Designer Alexander McQueen ist tot)

Irritierend: Obwohl Alexander McQueen zu den visionärsten und talentiertesten Modedesignern unserer Zeit gehörte, hielt es nur Designerin Betsey Johnson für nötig, dem Verstorbenen bei der laufenden New York Fashion Week Tribut zu zollen. Der Dünkel der Amerikaner? Oder einfach Desinteresse?

Supermodel Naomi Campbell ehrte ihren alten Freund jedenfalls, indem Sie bei der Charity-Show "Fashion For Relief" mit Topmodel-Kolleginnen Natasha Poly, Helena Christensen, Karen Elson und Sasha Pivovarova geballt in Kleidern des britischen Meisters auf den Catwalk trat. Chapeau.

Der Lifestyle-Blog Jezebel.com drückte es am besten aus: McQueen is dead. Long live McQueen!

(Bild: Getty Images)

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