
Tipp #1: Geschenke-Druck vermeiden
Eigentlich geht es beim Weihnachtsfest doch darum, zusammenzukommen und gemeinsam eine schöne Zeit zu verbringen. Geschenke gehören in den meisten Familien einfach dazu. Es ist schön, jemandem eine Freude zu machen – kann jedoch auch Druck erzeugen. Wenn man letztendlich nur noch damit beschäftigt ist, das „perfekte“ Geschenk für jedes Familienmitglied zu suchen, macht das Schenken am Ende kaum noch Spaß. Manchmal kann es deshalb ungemein entspannen, wenn man gemeinsam beschließt, sich nur kleine Dinge oder gar nichts zu schenken. Für Kinder macht man dann natürlich Ausnahmeregelungen. Wer nicht auf das Schenken verzichten möchte, könnte stattdessen auch eine Wichtel-Runde veranstalten. Dafür schreibt man Zettel mit den Namen der Teilnehmenden und legt sie zusammengefaltet in eine Schüssel. Nun zieht jeder einen oder zwei Namen – für diese Personen wird nun ein kleines Geschenk überlegt.
Tipp #2: Festlich dekorieren
Im Winter ist es ohnehin oft so dunkel draußen – man bekommt manchmal das Gefühl, es würde kaum noch hell werden. Das kann auf die Stimmung schlagen. Umso schöner ist es, wenn man es sich drinnen gemütlich machen und für besinnliches Ambiente sorgen kann. Das Dekorieren mit LED-Sternen, Kerzen oder Lichterketten bringt innerhalb kürzester Zeit echte Weihnachtsstimmung in die eigenen vier Wände. Und noch dazu ist das Herrichten der eigenen Wohnung eine Tätigkeit, in der man viel Ruhe finden kann. Wer kreativ veranlagt ist, kann dafür auch selbst Kerzen gießen oder sich einen Adventskranz selber machen. Ist die Wohnung weihnachtlich dekoriert, folgt die festliche Stimmung meist auf dem Fuße.
Tipp #3: Kekse backen
Teig zusammenrühren, ausrollen und Kekse backen entspannt und erdet. Im Alltag sind die meisten Menschen ständig mit ihren Gedanken und ihrem rationalen Geist beschäftigt. Da tut es umso mehr gut, etwas mit den Händen zu schaffen. Ganz besonders weihnachtlich ist es, wenn man dabei im Hintergrund die liebsten Weihnachtslieder laufen hat. Dabei muss das vorweihnachtliche Keksbacken übrigens nicht dazu führen, dass die Figur darunter leidet. Es gibt auch Rezepte für gesunde Plätzchen, von denen man ohne schlechtes Gewissen naschen kann. Mit Familienmitgliedern oder lieben Freundinnen macht es umso mehr Spaß.
Tipp #4: Termine reduzieren
Rund um die Weihnachtszeit gibt es meist so viele zusätzliche Termine und Treffen, dass man regelrecht in Freizeitstress geraten könnte. Dazu gehören Familienfeiern um die Feiertage ebenso wie Firmenweihnachtsfeiern oder Weihnachtsfeiern vom Sportverein. Über die Feiertage ein Verwandtschafts-Hopping zu veranstalten, ist allerdings nicht nur wenig nachhaltig, es kostet auch unglaublich viel Energie. Wäre es nicht schöner, stattdessen nur an einem Ort zu sein – die Zeit jedoch dafür richtig genießen zu können? So macht es Sinn, sich vor und während Weihnachten genau zu überlegen, wofür man Energie hat und achtsam mit den eigenen Ressourcen umzugehen. Nicht jeder Termin ist gleich wichtig und nicht jede Einladung muss auch angenommen werden. Wer entspannt sein möchte, sollte lernen, Grenzen zu setzen und Prioritäten auszumachen.
Tipp #5: Auszeit nehmen
Das Leben der meisten Menschen wird immer hektischer, atemloser und anstrengender. Wenn das Jahr bereits so ereignisreich war, dann ist es die Wochen um den Jahreswechsel herum umso schöner, bewusst zur Ruhe zu kommen. Das kann man machen, indem man immer wieder Auszeiten einplant. Beispielsweise mit diesen Tätigkeiten:
- Kurzurlaube
- Spa-Tage in der Therme oder in der Sauna
- Lange Spaziergänge in der Natur
- Meditation, Yoga, Atemübungen
- Journaling und Reflexion
- Sich bewusst Zeit nehmen zum Kochen
- Eine Massage buchen
Die Zeit zwischen den Jahren ist eine ganz besondere. So finden beispielsweise zwischen Ende Dezember und Anfang Januar die Raunächte statt – eine mystische Zeit, der im Volksglauben eine besondere Bedeutung beigemessen wird. In diesen zwölf Nächten wird traditionellerweise viel geräuchert, Innenschau betrieben und reflektiert. Auch wer wenig Bezug zum Volksglauben hat, tut gut daran, sich eine Ruhephase zu gönnen und das Jahr Revue passieren zu lassen. Man startet immer anders in den neuen Lebensabschnitt, wenn man sich die Zeit nimmt, um das Alte bewusst gehen zu lassen und das Neue willkommen zu heißen.






