Fenster vor neugierigen Blicken schützen - So geht’s!

- Hast du auch Nachbarn, die dir gerne mal direkt vom Fußweg aus in deine Fenster glotzen? Die gar nichts dabei finden, lange Hälse zu machen, um möglichst tief in deine Privatsphäre einzutauchen? Die nach der Devise leben: Wo man rausschauen kann, darf man doch auch reinschauen. Nein, wir denken jetzt nicht daran, Omas Häkelgardine vom Speicher zu holen oder die Fenster gleich ganz zuzumauern. Es gibt tolle andere Möglichkeiten, für Blickschutz in deiner Wohnung zu sorgen. Mit diesen Tipps kann keiner mehr durchs Fenster spicken.

1. Plissee - Leicht und modern vor Blicken schützen

Suchst du einen Sichtschutz fürs Fenster, ist ein mindestens blickdichtes Plissee-Rollo die erste Wahl. Es schützt dich nicht nur vor neugierigen Blicken von draußen, sondern lässt auch noch genug Helligkeit und Tageslicht in dein Zimmer. Außerdem kannst du das Rollo je nach Bedarf bequem und stufenlos in der Höhe verstellen. So kannst du selbst bestimmen, auf welcher Höhe du den Sichtschutz haben möchtest. Wer gegen ein bisschen Farbe in seinen vier Wänden nichts einzuwenden hat, bekommt die Plissees natürlich auch in den buntesten Farbtönen. Und für alle Langschläfer gut zu wissen: Ein gut abdunkelndes Plissee, durch das null Licht kommt, bietet den allerbesten Sichtschutz und kann uns auch einen wunderbaren Dornröschen-Schlaf garantieren. Gleichzeitig lassen solche abdunkelnden Plissees die sommerliche Hitze draußen. Der Name Plissee ist übrigens französisch und bedeutet nichts anderes als „gefaltet“. Jede Frau, die sich nur ein klitzekleines bisschen mit Mode auskennt, wird das wissen. Wenn es einen Trend in den letzten Jahren gab, dann waren das die Plissee-Röcke. Was - siehe oben - ja nur eine schöne Umschreibung für Faltenrock ist, aber unter diesem Namen (Welche Frau mag schon „Falten“?) wären die Röcke sicher kein großer Erfolg geworden.

2. Spitze trifft Maisstärke - heraus kommt ein cooler DIY Sichtschutz fürs Fenster

Eine wunder-, wunder-, wunderschöne Idee, um die Blicke nerviger Mitmenschen aus ihren vier Wänden auszusperren, hatte die britische Bloggerin Anabel Vita. Statt klassische Gardinen aufzuhängen, hat sie aus Maisstärke, kaltem Wasser, kochendem Wasser und Spitze innerhalb von nur einer Stunde ein Gesamtkunstwerk geschaffen, dass man auf der Stelle nachmachen möchte. Auch für Mietwohnungen super geeignet, weil die gesamte Spitzen-Fenster-Deko sehr einfach wieder abzulösen ist.

3. Sichtschutz-Folie - Die schnelle Lösung zum Selbermachen

Hast du nicht das nötige Händchen für DIY Ideen kannst du auch zu bereits fertigen Sichtschutz-Folien greifen. Die Folien lassen, anders als dicke Vorhänge, genug Tageslicht herein und können passgenau auf dein Fenster abgestimmt werden. So musst du nicht dein komplettes Fenster mit Folie bekleben, sondern lässt vielleicht einen Teil frei, durch den du selbst noch nach draußen sehen möchtest. Der große Vorteil ist, dass du die Folie ganz easy selbst anbringen kannst.
Alles was du brauchst, sind Metermaß, Lineal, Schere, eine Rakel zum glatten Aufziehen, eine Sprühflasche mit Wasser und ein weiches Tuch – und schon kann es losgehen.

4. Spiegelglas-Folie, die günstige Alternative zu teuren Spiegelglasscheiben

Wer sich sehr von den Blicken anderer gestört fühlt, kann auch über das Aufbringen von Spiegelfolie auf die Fenster nachdenken. Mit rund 30 Euro pro Quadratmeter ist der Preis noch vertretbar. Das Prinzip funktioniert wie bei den aktuellen Spiegel-Sonnenbrillen. Außen, wo die Folie aufgeklebt wurde, ist die Scheibe durch die Spiegelung undurchsichtig, aber von innen hast du nach wie vor den Durchblick. Als Mieter gut zu wissen: Die Spiegelfolie wird mit einem Spezialkleber direkt auf die Fensterscheibe geklebt. Sie kann aber später, wenn du ausziehen solltest, wieder entfernt werden.

Somit lässt sie zwar Helligkeit in den Raum, macht die Scheibe aber komplett blickdicht.