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Change your life: 5 kleine Veränderungen, die dich im Nu fit machen

Bevor du die Idee mit dem Bikini-Body wieder verdrängst, lass dich ein wenig motivieren: Ja, Veränderungen klingen anstrengend, aber sie müssen es nicht sein – mit einigen einfachen Anpassunggen in der Ernährung und im Lifestyle.

Eine Frau hebt Gewichte© Getty Images

Das neue Jahr hat schon ein paar Tage auf dem Buckel, offiziell ist es noch Winter, aber langsam werden die Tage heller, der Frühling kommt immer näher. Und irgendwo zwischen Daunenjacke und dem ersten neu gekauften Top taucht er auf: der Gedanke, dass man doch eigentlich 2026 seinen Lifestyle ändern wollte. Nicht aus Zwang, sondern aus diesem leisen Wunsch heraus, sich leichter, gesünder und besser zu fühlen. Im Körper. Im Kopf. Im Alltag. Das Problem: Veränderungen klingen in der Theorie immer gut – solange man sie nicht wirklich umsetzen muss. Denn unser Gehirn liebt Gewohnheiten. Sie sind bequem, energiesparend und laufen meist per Autopilot ab.

Neue Routinen hingegen fühlen sich oft an wie ein unbequemes Software-Update: nervig, anstrengend, zeitintensiv. Kein Wunder also, dass die gut gemeinten Vorsätze klammheimlich wieder verschwunden sind. Der Alltag bietet einfach zu wenig Platz für radikale Umbrüche. Wer versucht, plötzlich nur perfekt zu essen, täglich Sport zu treiben und dabei noch gut gelaunt zu bleiben, merkt schnell: Das ist kein Lifestyle – das ist ein anstrengender Nebenjob. Nachhaltige Veränderungen scheitern nämlich selten am Wissen, sondern fast immer an der Umsetzung. Oder besser gesagt: an der damit verbundenen Überforderung.

Die gute Nachricht: Es muss weder hart noch genusslos sein. Meistens zeigt es sich nämlich, dass gerade kleine und kluge Anpassungen in der Ernährung oft mehr bringen als jede Crash-Diät. Nicht Verzicht, sondern Struktur. Nicht Disziplin, sondern smarte Alternativen, bei denen vor allem auch der Genuss im Vordergrund steht. Schließlich soll der Spaß nicht zu kurz kommen. Die folgenden fünf Veränderungen sind keine Regeln und kein Dogma. Sie sind Bausteine – für mehr Leichtigkeit im Alltag und für ein gutes Gefühl. Also mach' den Smart Swap und fokussier dich auf das, was dir wirklich langfristige Erfolge bringt!

1. Eiweißzufuhr erhöhen

Ständig übers Essen grübeln, immer an den nächsten Snack denken, Appetit haben ohne echten Bedarf – dieses Phänomen wird als "Food Noise" beschrieben. Und genau hier spielt Protein seine größte Stärke aus. Wissenschaftliche Studien zeigen: Eiweiß schützt nicht nur unsere Muskeln vorm Abbau bei einem Kaloriendefizit. Eine proteinreiche Ernährung führt zu weniger Hunger, einer höheren Thermogenese (der Körper verbrennt mehr Energie bei der Verdauung) und so zu langfristig besseren Abnehmerfolgen. Warum? Weil proteinreiche Mahlzeiten die Ausschüttung von Sättigungshormonen fördert und gleichzeitig das Hungerhormon Ghrelin stärker unterdrücken.

Protein wirkt also wie ein natürlicher Appetitzügler. Wer morgens oder mittags ausreichend Eiweiß isst, snackt abends weniger (empfohlen werden übrigens 1,5 bis 2 Gramm pro Kilo Körpergewicht). Und nein, das bedeutet nicht, dass nur Hähnchen und Quark auf den Teller kommen. Pasta, Desserts oder Snacks lassen sich proteinreich denken. Auch Eiweißshakes bringen geschmackliche Abwechslung rein und sind eine super Alternative. Übrigens hilft Protein nicht nur beim Abnehmen. Laut einer Studie der Universität Kopenhagen ist die Eiweißaufnahme sogar der wichtigste Faktor, um nach einer Diät sein Gewicht zu halten.

2. Das richtige Mindset

Diäten scheitern selten am Plan – sondern am mangelnden Durchhaltevermögen. Und da man oft gemeinsam stark ist, macht es Sinn, mit einer Freundin zusammen das "Change your life"-Projekt anzugehen. Trainieren, spazieren gehen, gemeinsam gesund kochen – Verhaltensstudien zeigen, dass soziale Rituale die Erfolgsquote bei Ernährungsumstellungen deutlich erhöhen. Wer gemeinsam kocht, isst bewusster und bleibt konstanter. Es hilft auch, klare Prioritäten zu setzen: Frühstückst du lieber oder ist dir das Abendessen wichtiger? Ersetzt man eine Mahlzeit durch einen Proteinshake, kann man so Kalorien für das Essen aufsparen, das einem am wichtigsten ist. Außerdem schaffen Routinen auch Entlastung. Sucht man sich ein paar kalorienarme Rezepte aus, die man variieren kann, läuft man keine Gefahr, spontan unnötige Kalorien zu sich zu nehmen – weil man kurzfristig mit Fast Food improvisieren muss.

Freunde kochen gemeinsam ein leckeres Dinner© Getty Images

3. Auf Ballaststoffe setzen

Ballaststoffe sind unverdauliche pflanzliche Nahrungsbestandteile, die hauptsächlich in Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen vorkommen – und sie sind beim Abnehmen unfassbar effektiv. Denn einige lösen sogar das Hormon aus, welches durch die Abnehmspritze bekannt ist: GLP-1 (Glucagon-like Peptide 1). Es ist ein Darmhormon, das nach dem Essen freigesetzt wird und die Blutzuckerregulierung sowie das Sättigungsgefühl steuert, indem es die Insulinproduktion anregt, die Magenentleerung verlangsamt und Sättigungssignale an das Gehirn sendet. Zudem belegen Studien, dass eine ballaststoffreiche Ernährung das Immunsystem stärkt, die Nährstoffaufnahme verbessert und Entzündungen reduziert. 30 Gramm natürliche Ballaststoffe sollte man laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) täglich zu sich nehmen. Wer das nicht schafft, kann easy mit ballaststoffreichem Food aufstocken. Auch Drinks wie die "FIZI"-Limonade setzen auf Ballaststoffe statt Zucker.

Moderatorin Annemarie Carpendale© PR
Love your body, love your food! Influencer und Stars sind schon lange Fans von Proteinpulver, Zuckerersatz und zuckerfreien Sirups! Auch Annemarie Carpendale startet morgens proteinreich in den Tag: "Ich mag die Philosophie, dass keine Verbote gepredigt werden, sondern man auch mal Quatsch essen darf, wenn es irgendwie in die Balance ist".

4. Zucker ersetzen

Wir lieben es süß. Punkt. Das ist auch völlig okay. Problematisch ist es allerdings, dass Zucker regelmäßig den Blutzucker in die Höhe treibt – und ihn genauso schnell wieder abstürzen lässt. Denn genau dieser Rollercoaster sorgt für Heißhunger, Müdigkeit und das "Ich brauch noch mehr"-Gefühl! Schokolade, Eis und Pudding deshalb aber komplett vom Speiseplan zu streichen, ist absolut unrealistisch. Denn wer Süßes radikal verbannt, riskiert Cravings, Heißhungerattacken und damit verbunden den klassischen Jo-Jo-Effekt. Der klügere Weg sind Alternativen statt Verbot. Zuckerersatzstoffe wie Stevia und Erythrit können helfen, die Kalorienaufnahme deutlich zu senken, ohne auf Süßes zu verzichten. Sie liefern Geschmack, ohne den Blutzucker in die Höhe zu treiben. Das Belohnungssystem bekommt trotzdem sein Signal, der Insulinspiegel bleibt jedoch stabil. Desserts und Co. sind also nicht tabu – man muss nur die Rezepte anpassen.

Apfelcrumble mit Eis© PR
Apfelcrumble (Zutaten für 2 Stück). Für das Dessert: 2 Äpfel (z.B. Elstar oder Boskop), 2EL Zuckerersatz, 1TL Zimt, Ein paar Spritzer zuckerfreien Sirup, z.B. "More Zerup" Barista Amaretto oder Salted Caramel. Streusel: 85g Mehl, 30g Magerquark, 25g ungesüßtes Proteinpulver, 40g Butter (kalt, in Stückchen), 50g Zuckerersatz, z.B. Erythrit, 40g gehobelte Mandeln, 1 Prise Salz. Toppings: Vanilleeis, Leichte Schlagsahne. So geht's: Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. In einer Schüssel mit den restlichen Zutaten mischen. In eine Auflaufform geben. Für die Streusel alle Zutaten verkneten, bis grobe Streusel entstehen. Streusel über die Äpfel geben. 25–30 Minuten backen, bis er goldbraun ist. Warm servieren – am besten mit Vanilleeis oder Sahne.

5. Gewichte heben

Grundsätzlich gilt: "Bauchmuskeln werden in der Küche gemacht." Denn schlank wird man nicht alleine durch Sport, sondern über ein Kaloriendefizit. Die Ernährung macht beim Abnehmen ca. 80 Prozent aus, Sport dagegen nur 20 Prozent. Allerdings hält er unseren Körper gesund und straff. Doch deshalb jetzt Stunden auf dem Laufband verbringen? Gar nicht so sinnvoll. Krafttraining mit Gewichten oder auch dem eigenen Körpergewicht ist effizienter und nachhaltiger. Es formt den Körper, sorgt dafür, dass der Fettabbau nicht auf Kosten der Muskulatur geht, und erhöht den Grundumsatz. Denn mehr Muskeln verbrennen mehr Kalorien und das auch schon im Ruhezustand. Dazu kommt noch der Nachbrenneffekt, durch den der Stoffwechsel auch nach dem Training für eine längere Zeit erhöht bleibt. Schon zwei bis drei Einheiten (je 45 Minuten) pro Woche reichen aus, um messbare Effekte auf den Körperfettanteil und den Stoffwechsel zu erzielen.