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Laut Make-up-Artists: DAS solltest du beim Auftragen deiner Foundation zum Saisonwechsel ändern
Wenn die Urlaubsbräune langsam verblasst, wirkt die Sommer-Foundation plötzlich orange – und zum Frühling hin erscheint die Winter-Schminke schnell kalkig. Zwei Experten verraten uns ihre Profi-Tricks, um mit denselben Make-up-Produkten immer den richtigen Hautton zu treffen.

Wenn die Jahreszeit schleichend wechselt, steht man plötzlich vor dem Spiegel und stellt fest, dass die Foundation im Gesicht irgendwie nicht zum Hals passt. Egal, ob der Sommer-Glow langsam verblasst oder die erste Frühlingssonne den Teint aufweckt – unsere Haut verändert ihre Nuance über das Jahr hinweg immer wieder.
Für unsere tägliche Make-up-Routine ist das ärgerlich. Da hat man gerade seine Lieblings-Foundation gefunden, den perfekten Ton – und schon passt nichts mehr zusammen.
Mit diesen Experten-Tricks passt sich deine Foundation jeder Saison an
Das bedeutet zum Glück nicht, dass du deine mühsam kuratierte Foundation direkt wieder aussortieren musst. Wir haben uns von internationalen Make-up-Artists die genialsten Adjust-Tricks abgeschaut, mit denen du deine Base nahtlos durch jede Saison anpasst.
1. Das Zwei-Nuancen-Geheimnis der Profis
Wer in Sachen Teint-Matching keine Kompromisse eingeht, nutzt den ultimativen MUA-Trick: Besitze deine absolute Lieblings-Foundation einfach in zwei Nuancen – einmal in deinem hellsten Ton (den deine Haut im tiefsten Winter hat) und einmal etwa zwei Nuancen dunkler (für den Hochsommer).
Der Grund liegt auf der Hand: Wie Editorial-Stylist Lucas Dean gegenüber dem US-Portal Byrdie.com erklärt, schwankt unsere Hautfarbe das ganze Jahr über in Nuancen. Hast du beide Töne im Schrank, kannst du sie auf dem Handrücken je nach aktuellem Hautton ganz flexibel mischen – mal 50/50, mal 70/30 oder 80/20.
2. Mixing Pigments für den perfekten Unterton
Ein häufiges Problem beim Saisonwechsel: Die Haut wird nicht einfach nur dunkler oder heller, sondern verändert oft auch ihren kühlen, warmen oder neutralen Unterton. Hier einfach eine hellere oder dunklere Foundation drüberzugeben, führt meist zu einem kalkigen Effekt oder einem orangenen Rand.
Die Rettung der Profis: Flüssige Mixing Pigments. Ein einziger winziger Tropfen weißes, braunes oder blaues Pigment in deiner gewohnten Liquid-Foundation passt den Farbton und Unterton exakt an. So musst du weder deine geliebte Formulierung aufgeben noch Abstriche beim Matching machen.
3. Cream-Cheats & Priming statt Layering-Chaos
Wenn die Tage kälter werden und die Haut heller wirkt, neigen viele dazu, die Foundation mit Feuchtigkeitscreme zu verdünnen. Make-up-Artistin Jenna Menard warnt gegenüber Byrdie.com allerdings vor zu viel Schichtung: Je mehr Pflegeprodukte unter und in die Foundation gemischt werden, desto eher neigt das Make-up im Laufe des Tages zum Pilling oder Verrutschen.
Besser: Zum Herbst oder Winter nutze statt Creme lieber einen Tropfen feuchtigkeitsspendenden Primer direkt in der Foundation. Das dünnt die Deckkraft sanft aus (sheering out), verleiht einen frischen Glow und sorgt gleichzeitig dafür, dass der Look den ganzen Tag hält.
Zum Frühling oder Sommer hin tausche die Foundation zeitweise gegen eine leichtere CC-Cream oder nutze einen flüssigen Bronzer ausschließlich auf den Sonnenterrassen des Gesichts (Wangenknochen, Stirn, Nasenrücken), um den Übergang natürlich zu schummeln.






