Jeans: Der ultimative Jeans-Guide

- Jeans sind mit Abstand das beliebteste Kleidungsstück überhaupt. Skinny Jeans, Röhrenjeans, bunte Jeans, Vintage Jeans - es gibt wohl niemanden, der nicht mehrere Paar Jeans im Kleiderschrank hat. In unserem ultimativen Jeans-Guide machen wir Ordnung im Jeans-Dschungel: Welche Jeans Passformen gibt es, welcher Figur steht welche Jeans, wo gibt's die coolsten Jeans und welche Jeans die Promis lieben. Viel Spaß!

Jeans Trend

Jeans von Kopf bis Fuß: Topmodel Eva Padberg für JOLIE

Jeans - ein Trend für die Ewigkeit

Auch 2014 zählt Jeans zu den ganz großen Modetrends - und zwar Jeans allover! Was nach den 90ern lange verpönt war, ist jetzt wieder Trend und wird von In-Labels wie Isabel Marant und Chanel propagiert: Man darf wieder Jeans zu Jeans tragen!

Jeansjacken für jeden Typ

Kurze Jeansjacken, Jeansjacken im Biker Stil, klassische Jeansjacken oder mit Lederärmeln: Jeansjacken sind coole Basics im Kleiderschrank und lassen sich toll kombinieren. Seht hier coole Jeansjacken ab 30 Euro!

Die richtige Jeans für jede Figur

Mit unseren Tipps und den schicksten Jeans für jeden Geldbeutel im großen Jeans-Guide findet ihr garantiert die perfekte Jeans. Wir helfen euch dabei, euch zwischen Boyfriend Jeans, Skinny Jeans, Röhrenjeans & Co. zu entscheiden. Hier erfahrt ihr alles über die unterschiedlichen Passformen, welche Jeans die Stars am liebsten tragen und zu welcher Jeans ihr am besten greifen solltet: Welche Jeans passt zu welcher Figur?

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Damen Jeanspassformen

Slim/Tight Fit: Eng anliegende Jeans, die körpernah getragen wird.

Skinny: Extrem enge Jeans (Röhre), die sich fast wie eine Demin-Leggings trägt.

Bootcut: Jeans mit leicht ausgestelltem Hosenbein, die das Bein optisch streckt. Niedrige Taille.

Comfort Fit: bequeme Jeans, die an Oberschenkel und Gesäß lockerer sitzt.

Loose Fit: komfortable weite Hüftform, die nach unten keilförmig zuläuft.

Regular Fit: klassischer, gerader Schnitt. Die 5-Pocket eben. Die Five Pocket bezeichnet eine klassische Jeansform. Der Schnitt ist sportlich ohne Bundfalten mit je zwei Gesäß- und Eingrifftaschen sowie kleiner Geldtasche vorn. Daher der Name in Englisch für Fünf Taschen.

Baggy: Sehr weit geschnittene Jeans, sitzt häufig noch tiefer als die Hüfte.

Straight: gerades, langes Bein.

Low waist: niedrige Leibhöhe.

High-Waist: Hohe Taille

Worker: Jeans im Arbeitsstil, lockerer Schnitt mit aufgesetzten Taschen.

Flare: Jeans mit Schlag

Super Flare: Jeans mit extremen Schlag

Button Fly: geknöpfter Hosenschlitz

Zip Fly: Hosenschlitz mit Reißverschluss

Jeans-Special

Seid ihr eher klein und zierlich wie Eva Longoria oder Kylie Minogue? Oder groß und feminin wie Claudia Schiffer oder Cindy Crawford? Für jede Figur gibt es die passende Jeans, die euren Typ otimal unterstreicht. Welche Jeans macht längere Beine, welche einen festen Po und welche Jeans tragen die Stars am liebsten? Wir verraten es euch! Findet die perfekte Jeans in unserem großen Jeans-Special.

Jeans Passformen

Standet ihr auch schon einmal vor dem Jeansregal und wusstet vor lauter Slim Fits, Super-Slim Fits und Slimmest Fits gar nicht mehr, wo oben und unten ist? Slim Fit, Loose Fit, High-Waist: was bedeutet das eigentlich? Jolie.de erklärt die gängigsten Jeans Schnitte und bringt Licht in das Jeans-Dunkel!

Jeans Waschungen

Soft Washed, Rinse Washed, Sand Washed - bei so vielen unterschiedlichen Waschungen kann man schnell den Überblick verlieren. Jolie.de behält im Jeansmeer den Überblick und erklärt die unterschiedlichen Jeans-Waschungen

Welche Jeans passt zu mir?

Nur 0,5 Prozent der Deutschen besitzen keine Jeans. Und damit das Lieblingsteil auch wirklich perfekt sitzt und nicht zu eng, steif oder unbequem ist, könnt ihr mit unserem Test bestimmen, welches Stück Denim an eurem Po einfach umwerfend aussehend wird: Welcher Jeans-Typ bin ich?

Jeans

Jeans färbt ab? So bleiben Jeans lange schön

Jeder, der schon einmal die nagelneue Jeans geschrumpft aus dem Trockner gezogen hat, weiß: Denim niemals in der Maschine trocken! Wir haben noch mehr hilfreiche Pflegetipps für Denim damit ihr lange Freude an eurer Lieblingsjeans habt.

Waschen: Am besten nur auf links bei 30°C, um Waschfalten und Streifen zu vermeiden. Flüssiges Feinwaschmittel ohne optische Aufheller benutzen und nicht mehr als drei Jeans auf einmal waschen. Dabei auf ähnlichen Farbton achten (weiß nur zu weißer Wäsche!). Kein Chlor, Bleich- und Fleckenmittel verwenden – es droht die Gefahr von Gewebeschäden und Farbveränderungen.

Stretch-Jeans nie schleudern, lieber an den Hosenbeinen aufhängen oder heiß bügeln, sonst können sie ihre Elastizität verlieren.

Tipp: Die Farbintensivität älterer Jeans kann durch Waschen mit einer neuen Jeans in einem ähnlichen Farbton aufgefrischt werden.

Trocknen: Am besten auf der Leine trocknen und dabei direkte Sonneneinstrahlung vermeiden, da einige Farben nicht lichtecht sind. Falls doch im Trockner getrocknet werden muss, dann nur auf der niedrigsten Stufe.
Bügeln: Jeans immer von links bügeln. Falls Jeans an den Knien ausgebeult sind, dann von außen nach innen mit viel Dampf bügeln und zusätzlich anfeuchten.

Jeans passen immer:

Das Praktische an Jeanshosen ist: Man kann sie mittlerweile überall tragen und ist immer gut angezogen. Selbst im Job ist die Jeans akzeptiert. Auch was die Schnitte angeht, ist man 2010 flexibel: Ob Boyfriend-Style (wem’s gefällt), Boot-Cut und Marlene (schmeicheln der Figur), Röhre (bitte nur bei entsprechender Figur tragen) oder Low-Waist (Favorit!) – alles ist angesagt, es gibt kaum No-Go’s. Okay, die Karotte oder die Reithosenform mit Schnürung am Bein lassen wir besser in den 80er Jahren ... Wie schön, dass man das Denim-Wunder prima kombinieren kann. Mit High-Heels beispielsweise wirken Jeans grundsätzlich beinverlängernd. Und zwar alle Modelle. Allerdings ist das mit den Oberteilen so eine Sache: Zur klassischen Jeans, wir zählen mal die Boot-Cut-Jeans und die Low-Waist-Jeans dazu, kann man im Job prima einen Blazer kombinieren – in der Freizeit passen auf Taille geschnittene Shirts am besten dazu. Die Marlene-Jeans kommt am besten zur Geltung wenn Sie dazu ein tailliertes Shirt oder eine enganliegende Bluse kombinieren. Bloß keine U-Boot-Ausschnitte oder Omas Grobstrick-Version aus dem Schrank kramen! Boot-Cut-Jeans heißen so, weil man prima Stiefel dazu kombinieren kann – unten hat sie genau die richtige Weite, um über die Stiefel getragen zu werden und an den Schenkeln liegt diese Jeans schön an ohne aufzutragen! Cool dazu: Etwas weitere Hemden, Shirts oder Cardigans. Was gar nicht geht: Sweatshirts mit Markenprint in Mega-Größe auf der Brust. Keine Jeans jedoch sind derzeit so angesagt wie die Röhre und der Boyfriend-Style. Obwohl diese beiden Stilrichtungen unterschiedlicher kaum sein könnten, haben die meisten Fashionistas beide im Schrank hängen. Die Jeans mit Boyfriend-Cut trägt man gerne für den Every-day-Look, während die Röhre schon mal tanzen gehen darf.

Die unterschiedlichen Waschungen für Jeans

Soft washed: Bezeichnung für schonendes Waschen, bei dem der Stoff weicher, die Farbe aber erhalten bleibt.

Rinsed washed: Jeans wird nur mit Wasser und Weichspüler gewaschen und gespült.

Soft Stone washed: Bezeichnung für einen Waschvorgang, bei dem die Jeans mit kleinen Bimssteinen leicht abgerieben wird.

Stone washed: Waschvorgang, bei dem die Jeans zusammen mit großen Bimssteinen gewaschen wird und dabei den erhält so die typische „verwaschene“ Used- Look Oberflächenoptik.

Sand-washed: Waschvorgang mit winzigen, abgerundeten Bimssteinen.

Super Stone washed: Intensiver Waschvorgang mit Bimssteinen und Bleichmitteln, die einen starken Used-Look hervorrufen.

Diamond-washed: Jeansstoff wird sehr ausgewaschen und sieht "gescheuert" aus.

Milky Washed: Fast weiße, auf jeden Fall sehr helle Bleichung von Denim.

Bleached: Biologische Bleichmittel machen den Jeansstoff heller.

Fade-out bezeichnet ein verwaschenes, unregelmäßig verblichenes oder verfärbtes Aussehen von z.B. Denim.

Moon-washed: oder auch der "Domestos-Look" der 80er. Denim wird wird mit aggressiv Chlorhaltigen Putzmitteln bespritzt, die den Stoff sofort bleichen.

Used-Look: zusätzliche Behandlung mit Sand vor der Super Stone-Waschung.

Used-Look ist Englisch für gebrauchtes Aussehen. Gemeint ist damit auch Kleidung, die neu gekauft wie schon lange getragen und abgenutzt aussehen.

Used-Look bei Victor&Rolf

Old used-Look: Außer der Behandlung mit Sand und Bimssteinen wird der Stoff an Oberschenkeln und Po zusätzlich gescheuert, damit die Jeans nach Vintage aussieht.

Vintage: extremes Auswaschen, Aufscheuern für den gebrauchten Look. Gern auch mit Löchern und ausgefransten Beinsäumen.

Gewachst: Für den Extra-Glanz wird der Jeansstoff mit Wachs überzogen.

Jeans - Fun Facts:

- Warum heißt es Jeans? Jeans sind ursprünglich Baumwollhosen, die aus der Gegend um die italienische Stadt Genua in die USA kamen. Aus der französischen Form des Städtenamens "Gênes" machte die amerikanische Umgangssprache den Begriff "Jeans". Levi Strauss, der in Franken geboren wurde und als Auswanderer 1847 nach San Francisco zog, fertigte für Goldgräber robuste Arbeitsbekleidung aus eben jenem Baumwollstoff an. Die sogenannte Denim Jeans war geboren!

- Jeans sind mit Indigo gefärbt, der älteste, auf organischer Basis hergestellte Naturstoff. Die blaue Farbe wird durch das Abkochen der Wurzel hergestellt.

- Dunkle Jeans-Waschungen machen schlank, gebleachte Jeans-Modelle schummeln bis zu zwei Kilo drauf.

- Je weiter die Taschen von der Mittelnaht entfernt (hinten), desto größer der Po. Gilt umgekehrt übrigens auch!

- Jeans weiten sich – auch die ohne Stretch-Anteil. Also, nicht zu groß kaufen!

- It-Jeans sind die Jeans, die von den Stars wie Gwyneth Paltrow, Sienna Miller und Kate Moss getragen werden. It-Jeans vereinen Sexappeal mit Lässigkeit und bringen coolen Glamour in jedes Outfit.