Tattoos entfernen – Methoden und Risiken

- Wie lassen sich Tattoos entfernen? Quält euch euer Arschgeweih? Der Name des mittlerweile doch ganz schön doofen Ex-Freundes? Oder habt ihr die Schnauze voll von all den Girls, die die gleichen Sternchen wie ihr am Handgelenk oder Nacken haben? Tätowierungen können irgendwann nerven. Und darum berichten wir euch hier im Detail, welche Methoden es zur Tattoo-Entfernung gibt.

Tattoos entfernen

Tattoos entfernen - bei allem Fortschritt immernoch etwas schwieirig. (Bild: Thinkstock)

Tattoos entfernen: Die Methode mit dem Laser

Gängig und sehr bekannt ist die Methode, das Tattoo mit einem Rubin-Laser zu entfernen. Doch nicht alle, die sich dafür entschieden haben, sind glücklich mit dem Ergebnis. Es können Narben zurückbleiben. Zudem dauert es manchmal bis zu zwanzig(!) Sitzungen, bis wirklich kaum noch was zu sehen ist.

Der Erfolg dieser Entfernungsmethode für Tätowierungen hängt stark davon ab, wie die Dichte des Tattoos ist und welche Farbe der Tätowierer verwendet hat. Bei der Lasertechnik zur Tattoo-Entfernung werden die Farbpigmente des Tattoos mit Laserstrahlen "beschossen". Die Pigmente nehmen die Strahlen auf und werden davon zertrümmert. Allerdings entstehen bei der Laserspaltung der sogenannten Azo-Farben, die als Tätowierfarben verwendet werden, krebserregende Amine, welche vom Lymphsystem abtransportiert werden müssen.

Tattoos entfernen: Die Methode mit der Creme

Für alle, die sich gegen eine Laserbehandlung zum Tattoos entfernen entscheiden, kann eine Creme eine Alternative sein. Allerdings benötigt man viel Geduld – mindestens ein halbes Jahr. Doch bei ca. 79 Euro pro Tiegel (in der Regel braucht man 5 Tiegel), liegt man noch verhältnismäßig kostengünstig. Die sogenannte Anti-Tattoo-Creme lässt das Tattoo langsam verblassen. Bei kleineren und einfarbigen Tattoos sehr zu empfehlen. Allerdings: Es bleiben die Tattoo-Narben vom Stechen ...

Tattoos entfernen: Die Methode mit dem "Enttätowieren"

Enttätowieren: Das ist nun der letzte Stand der Technik. Es schmerzt genauso wie beim Tätowieren, ist aber genauso effektiv. Es wird eine spezielle Creme mit der Tätowiernadel eingestochen und diese Creme "spült" die Farbe raus. Es entsteht eine dunkle Kruste. Das ist die alte Tattoo-Farbe. Sobald der Schorf abfällt, ist das Tattoo ein Stück weit verschwunden. Unter dem Schorf hat sich neue Haut gebildet. Aber auch bei dieser Methode, um Tätowierungen zu entferne, sind mehrere Sitzungen nötig. Eine Sitzung liegt bei ca. 250 Euro.

Fazit: Die perfekte Methode, um Tattoos zu entfernen, wurde noch nicht entwickelt. Wir raten: Steht mit Würde und Stolz zu euren Jugendsünden, denn ein gesundes Selbstbewusstsein ist weitaus attraktiver als ein vernarbtes, verblasstes Tattoo, das man ja trotzdem noch erkennt.

Vor dem Stechen gilt: Hals und Gesicht sollten tabu sein, das weiß auch jeder anständige Tätowierer. Und Vorsicht mit Namen, ein Tattoo hält länger als die meisten noch so großen Lieben ... "Winona forever" wirkt nach der Trennung sogar an Johnny Depp als "Vino forever" irgendwie blöde.

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