Gute Indie-Filme: "Juno"

Gute Indie-Filme: "Juno"

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Von Thiller bis Rom-Com: Über 80 gute Filme
Lust auf einen Film-Abend, aber keine Ahnung, welcher Film zu eurer Stimmung passt? Wir haben hier 20 richtig gute Filme für euch, da sollte für jeden was dabei sein: Thriller, Romantic Comedys, Indie-Streifen mit viel Charme und natürlich auch die... Weiterlesen

Und nun kommen wir zu unserer Herzenskatgeorie, wenn es um gute Filme geht: um gute Indie-Filme, also Streifen, bei denen die Produktionskosten weit unter denen der Blockbuster liegen und die ganz frei mit den klassischen Hollywood-Erzählstrukturen umgehen. So auch bei "Juno" von 2007, der Geschichte einer schwangeren 16-Jährigen, in der mit viel Herzwärme und Witz erzählt wird, wie eben die titelgebende Juno nach Adoptiveltern für ihr ungeborenes Baby sucht. Mit Ellen Page und Michael Cera als Teen-Eltern und Jennifer Garner als Adoptivmutter in Spe.

Die ganze Geschichte von der Teenager-Schwangerschaft wird in derart reizenden Bildern und mit einem richtig coolen Soundtrack erzählt, dass sowohl der Mainstreamer als auch der Indie-Film-Liebhaber bei "Juno" voll auf seine Kosten kommt. Wenn sich Bleeker in seine extrakurzen Jogging-Hotpants wirft und Juno nur trocken den gesamten Laufverein kommentiert, ist das einfach unumwunden witzig. Oder wenn Junos bodenständige Mittelklasse-Familie in die weiß getünchte Sahne-Villa der künftigen Adoptiveltern einfällt und sich nicht groß drum schert. Derer witzigen, aber auch ironisch-bösartigen Momente gibt es in "Juno" viele. Dabei wird der für das beste Drehbuch mit einem Oscar prämierten Film - für die reizende Autorin und Ex-Stripperin Diablo Cody - nie platt, billig oder doof. Eine rührend-witzige Coming-of-Age-Geschichte, die den Zuschauer mit einem Lächeln auf den Lippen und etwas mehr Weisheit im Herzen entlässt. Ehrlich!

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