Gels, Zäpfchen & Co.

Gels, Zäpfchen & Co.

© Thinkstock
Verhütungsmethoden

Verhütungsring

Verhütungsmethoden gibt es viele. Am beliebtesten sind bei den Deutschen immer noch die Pille (Platz 1) und das Kondom (Platz 2). Doch auch zur Pille gibt es hormonelle Verhütungsalternativen, zum Beispiel das Verhütungspflaster oder ...
Weiterlesen

So wirken die Verhütungsmethoden: Chemische Verhütungsmittel gibt es als Creme, Gel, Zäpfchen, Schaum und Spray. Fast alle bewirken das Gleiche: Ihre Wirkstoffe lähmen die Samenzellen oder töten sie ab, damit sie keine Eizelle befruchten können. Einige bilden vor dem Muttermund eine Barriere und verhindern so, dass die Spermien in den Gebärmutterhals und die Gebärmutter eindringen und eine Eizelle erreichen. Das Präparat wird jedes Mal vor dem Sex in die Scheide eingeführt oder auf ein Diaphragma aufgetragen. Dabei müsst ihr unbedingt die angegebenen Wartezeiten auf der Packungsbeilage beachten.

Vorteile: Chemische Verhütungsmittel sind einfach anzuwenden und greifen nicht in euren Zyklus oder Hormonhaushalt ein. Ihr müsst sie nur dann anwenden, wenn ihr tatsächlich Sex habt.

Nachteile: Als alleinige Verhütungsmethode sind Verhütungsgels & Co. nicht zu empfehlen. Ihr solltet sie auf alle Fälle mit einem Diaphragma oder einer FemCap kombinieren. Unliebsame Begleiterscheinungen können Reizungen der Schleimhaut und ein unangenehmes Wärmegefühl oder ein Brennen in der Scheide und am Penis sein. Als noch unschöner empfinden viele Frauen und Männer den Geruch und Geschmack von Creme oder Schaum. Besonders beim Cunnilingus kann der ein echter Abturner sein. Das können wir ehrlich gesagt gut verstehen. Ein weiterer Nachteil: Die chemischen Präparate bieten keinen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Vorsicht, wenn ihr sie gemeinsam mit einem Kondom verwenden wollt: Viele Präparate greifen das Gummi an und machen es durchlässig.

Kosten: 10-30 Euro (pro 100 Gramm)

Pearl-Index: 3-21

Lade weitere Inhalte ...