Verhütungsstäbchen

Verhütungsstäbchen

© Thinkstock
Verhütungsmethoden

Verhütungsring

Verhütungsmethoden gibt es viele. Am beliebtesten sind bei den Deutschen immer noch die Pille (Platz 1) und das Kondom (Platz 2). Doch auch zur Pille gibt es hormonelle Verhütungsalternativen, zum Beispiel das Verhütungspflaster oder ...
Weiterlesen

So wirkt die Verhütungsmethode: Das Verhütungsstäbchen ist ein Hormonimplantat. Das etwa vier Zentimeter lange Kunststoffstäbchen - in etwa so lang wie ein Streichholz - wird unter die Haut eures Oberarms eingesetzt und gibt dort laufend eine bestimmte Menge des Hormons Gestagen ab. Das verdickt den Schleim im Gebärmutterhals, so dass die Spermien nicht die Eizelle erreichen können, und unterdrückt außerdem den Eisprung.

Vorteile: Der Hormonvorrat im Verhütungsstäbchen wird automatisch abgegeben und ihr müsst euch bis zu drei Jahre keine Gedanken um Verhütung machen. Da Verhütungsstäbchen kein Östrogen enthalten, können sie auch von Frauen angewendet werden, die aus gesundheitlichen Gründen keine Östrogene einnehmen sollen.

Nachteile: Wie alle hormonellen Verhütungsmittel greift das Verhütungsstäbchen in den Hormonhaushalt eures Körpers ein und kann Nebenwirkungen wie Schmierblutungen, Migräne, Brustspannen, Stimmungsschwankungen, Akne und teilweise starke Gewichtszunahme haben. Das Verhütungsstäbchen schützt nicht vor HIV oder anderen sexuell übertragbaren Krankheiten. Anders als beim schwanger werden nach der Pille, kann es nach der Entfernung des Implantats recht lange dauern bis die Fruchtbarkeit wieder gegeben ist.

Was kostet das Verhütungsstäbchen: Mit Kosten um die 350 Euro ist das Verhütungsstäbchen nicht ganz billig. Es "lohnt" sich also nicht als kurzfristige Verhütungsmethode.

Pearl-Index: 0-0,08

Lade weitere Inhalte ...