Alternative Verhütungsmethoden: die symptothermale Methode

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Verhütungsmethoden

Verhütungsring

Verhütungsmethoden gibt es viele. Am beliebtesten sind bei den Deutschen immer noch die Pille (Platz 1) und das Kondom (Platz 2). Doch auch zur Pille gibt es hormonelle Verhütungsalternativen, zum Beispiel das Verhütungspflaster oder ...
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So wirkt die Verhütungsmethode: Die symptothermale Methode wurde vor fünfzig Jahren entwickelt. Mit ihrer Hilfe sollt ihr eure fruchtbaren Tage feststellen können. Dazu müsst ihr euren Zervixschleim untersuchen, der vor dem Eisprung dicker und zähflüssiger wird, und morgens vor dem Aufstehen immer zur gleichen Uhrzeit eure Basaltemperatur (Aufwachtemperatur) messen, die vor dem Eisprung ansteigt und danach wieder abfällt. Über die Ergebnisse wird jeden Tag in einer Tabelle Buch geführt.

Vorteile: Kein hormoneller Eingriff in den Körper, keine Kosten.

Nachteile: Schützt nicht vor Geschlechtskrankheiten, erfordert viel Selbstdisziplin und ist vor allem nicht verlässlich. Es gibt jede Menge Unsicherheitsfaktoren, zum Beispiel: Wird die Temperatur immer zur selben Zeit gemessen? Ist das Thermometer in Ordnung? Außerdem können so verschiedene Einflüsse wie Stress, Medikamente, Zeitverschiebung, Schlafmangel, Alkohol und Erkrankungen die Basaltemperatur beeinflussen. An den angenommenen fruchtbaren Tagen könnt ihr keinen Sex haben, wenn ihr nicht zusätzlich verhüten wollt. Und nicht bei allen Frauen verändern sich Zervixschleim und Basaltemperatur vor dem Eisprung aussagekräftig.

Kosten: keine

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