Rebound-Beziehungen machen uns glücklich!

Rebound-Beziehung: Warum es gut ist, sich nach der Trennung direkt neu zu verlieben!

Eben erst getrennt, schon in einer neuen Beziehung: Diese Tatsache wird von vielen Menschen negativ empfunden. Warum es uns aber sogar glücklich macht, klären wir hier auf!

© Pexels Von einer Beziehung direkt in die Nächste zu hüpfen, hat meist einen negativen Beigeschmack. Doch eine sogenannte Rebound-Beziehung soll frische Singles glücklicher machen!

Rebound-Beziehung: Von der einen Beziehung in die Nächste

Jeder kennt dieses Phänomen, entweder aus dem eigenen Freundeskreis oder man hat es selbst schon getan. Man trennt sich und lernt schnell jemanden Neues kennen, verliebt sich und ist – ganz unerwartet – erneut in einer Beziehung. Leider wird das in den meisten Fällen eher als etwas Schlechtes dargestellt. Die vorherige Beziehung wird in Frage gestellt, die Treue dementsprechend auch. „War das dann wirklich Liebe?“ Ja, das war Liebe – und jetzt ist nun mal eine neue Liebe da! Auch wenn es nur als Übergangsliebe fungiert, tut diese Liebe Neu-Singles besonders gut. Es ist auch nichts, wofür man sich schämen sollte.

Laut Studie: Männer sind schneller bereit für eine neue Beziehung 

Wie Elitepartner berichtet, belegt eine US-Studie, dass frischgetrennte Rebounder tatsächlich glücklicher leben als Singles, die seit längerem mit ihrer vorherigen Beziehung zu kämpfen haben. Scheinbar sind Männer schneller bereit für eine neue Beziehung als Frauen. Laut der ElitePartner-Studie fühlt sich jeder vierte Mann nach vier Wochen schon bereit für eine neue Liebe. 25 Prozent der Männer wünschen sich nach Ende der Beziehung direkt eine neue Beziehung. Bei Frauen sind es nur zwölf Prozent. Doch was macht eine Rebound-Beziehung mit uns genau? Wieso sind wir glücklicher, schließlich ist der Trennungsschmerz doch meist sehr groß?

Rebound-Beziehungen machen glücklicher

Eine amerikanische Studie des Queens Colleges in New York berichtet, dass Rebounder, also Menschen, die schnell in einer neuen Beziehung sind, glücklicher leben als Singles, die sich auf keinen neuen Menschen einlassen. Die sogenannten Rebounder fühlen sich viel selbstbewusster, gestärkt und finden sich selbst sogar attraktiver. Das Ego wird gepusht, man stellt schnell fest, dass man das Interesse anderer Singles geweckt hat. Außerdem haben Rebounder schneller körperliche Nähe, die das allgemeine Wohlbefinden natürlich nochmal aufpeppt. Ein weiterer Grund ist übrigens auch, dass sich der Alltag nach der Trennung eher weniger verändert.

Die neue Beziehung ist nur vorübergehend gut

Eine Rebound-Beziehung funktioniert nur, wenn beiden Partnern bewusst ist, dass sie auch als Lückenbüßer funktionieren. Klingt zwar etwas fies, aber nur so funktioniert das Arrangement. Wenn das alles geklärt ist, dürfte der Übergangspartnerschaft nichts mehr im Wege stehen. Für beide Parteien muss es auch klar sein, dass die Beziehung keine gemeinsame Zukunft hat. Das heißt aber nicht, dass man sich nicht gegenseitig während der gemeinsamen Zeit respektieren sollte. Der Umgang mit den Gefühlen ist hierbei sehr wichtig und es sollte auch offen kommuniziert werden, dass es keine große Verbindlichkeit hat. Man möchte nur die gemeinsame Zeit genießen. Also Pläne für einen gemeinsamen Urlaub, eine gemeinsame Wohnung oder auch Familienfeiern, sollten nicht geschmiedet werden. Damit werden falsche Signale gesendet und somit auch Hoffnungen gemacht, die dann nicht erfüllt werden. 

Eine Rebound-Beziehung ist besser als keine Beziehung

So lautet zumindest das Fazit von ElitePartner. Wer von einer Beziehung in die nächste Partnerschaft hüpft, steckt in einer Rebound-Beziehung, die dann nur von kurzer Dauer ist. Was aber auch okay ist. Die optimale Situation wäre die, wenn zwei frischgetrennte Singles aufeinander treffen und offen über ihre aktuelle Lage kommunizieren: Sie wollen einfach nicht alleine sein. 

 

Beste Voraussetzungen für eine Rebound-Beziehung

  • Offene Kommunikation bezüglich der Rebound-Beziehung
  • keine ernsten Absichten, nur eine Übergangsliebe
  • keine gemeinsamen Pläne für die Zukunft schmieden 
  • keine Aktivitäten mit Freunden oder Familie planen, das macht falsch Hoffnungen 
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