Sex nach der Geburt: Lust, Schmerzen und der richtige Zeitpunkt

Sex nach der Geburt: Lust, Schmerzen und der richtige Zeitpunkt

© Bild: ThinkStock

Sex nach der Geburt: Dammschnitt

Viele werdende Mamis machen sich Gedanken darüber, wie ihr Sexleben nach der Geburt sein wird. Gerüchte über ?ruinierte Geburtskanäle?, eine viel zu weite Vagina oder höllischen Schmerzen beim "Ersten Mal" tragen nicht gerade zu einem entspannten Umgang mit einem häufig tabuisierten Thema bei. Wir räumen damit auf und stellen euch hier 10 Wahrheiten über Sex nach der Geburt vor.

?Dammschnitt?klingt wirklich gruselig - obwohl viele Frauen sagen, sie hätten ihn (zumindest während der Geburt) kaum gespürt. Es handelt sich dabei um einen chirurgischen Schnitt am Damm, dem Muskelgewebe zwischenVaginaund After. Vor dem Schnitt wird lokal betäubt. Heutzutage wird ein Dammschnitt in der Regel nicht mehr routinemäßig bei jeder Geburt durchgeführt, sondern nur noch, wenn es zu Komplikationen kommt und das Baby beispielsweise Probleme hat bzw. schnell geholt werden muss.Ein Dammschnitt ist aber auch manchmal eine sehr schmerzhafte Angelegenheit, und die Wunde braucht eine gewisse Zeit, bis sie verheilt ist. Danach wird sich der Sex aber nicht sehr viel anders anfühlen als vorher, vorausgesetzt, ihr seid auch wirklich bereit dazu und lasst euch viel Zeit, um ausreichend feucht zu werden.Sex nach der Geburt mit Dammschnitt ist auch eine emotional behaftete Sache: Manche Frauen haben Angst, dass die Naht wieder aufreißen könnte. Kann sie nicht: In den meisten Fällen vernähen die Ärzte doppelwandig, das heißt, dass sie mehrschichtig nähen. Hört sich fies an, bedeutet aber auch, dass die Naht des Dammschnitts nicht aufreißt.Beim Sex nach der Geburt gibt es außerdem ein paar Vorsichtsmaßnahmen für das emotionale Seelenheil: Ihr könnt zunächst Sexstellungen auswählen, in denen euer Partner nicht allzu tief eindringt. Zudem sollte er mit seinen Bewegungen zunächst sehr behutsam sein.

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