Kupferspirale

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Verhütungsmethoden
VerhütungsringVerhütungsmethoden gibt es viele. Am beliebtesten sind bei den Deutschen immer noch die Pille (Platz 1) und das Kondom (Platz 2). Doch auch zur Pille gibt es hormonelle Verhütungsalternativen, zum Beispiel das ...

 

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So wirkt die Verhütungsmethode: Die Kupferspirale wird vom Frauenarzt durch den Muttermund in die Gebärmutter eingesetzt. Sie besteht aus einem Kunststoffstäbchen, das mit einem feinen Kupferdraht umwickelt ist. Das Kupfer wird laufend abgegeben und löst eine Entzündungsreaktion aus, die den Schleim in der Gebärmutter und am Muttermund so verändert, dass sich die befruchtete Eizelle sich nicht in der Gebärmutter einnisten kann. Meistens schaffen es die Spermien durch den Schleimpropf am Gebärmutterhals nicht einmal bis zur Eizelle, sodass es gar nicht erst zu einer Befruchtung kommt. Der Sitz der Kupferspirale muss regelmäßig (alle sechs Monate) überprüft werden.

Vorteile: Ihr müsst euch für drei bis fünf Jahre keine Gedanken mehr über Verhütung machen, euer Zyklus läuft ganz normal weiter, in euren Hormonhaushalt wird nicht eingegriffen.

Nachteile: Viele Frauen leiden während ihrer Periode an stärkeren, längeren und schmerzhafteren Blutungen. Bei Mädchen und jungen Frauen kommt es in den ersten Monaten häufiger zu Unterleibsentzündungen. Und natürlich schützt auch die Spirale nicht vor Geschlechtskrankheiten. Das Einsetzen der Spirale ist außerdem für viele Frauen sehr schmerzhaft.

Kosten: zwischen 120 und 200 Euro plus eventuell Kosten für die halbjährlichen Ultraschalluntersuchungen

Pearl-Index: 0,9 - 3,0

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