Kupferkette

Kupferkette

© Thinkstock
Verhütungsmethoden

Verhütungsring

Verhütungsmethoden gibt es viele. Am beliebtesten sind bei den Deutschen immer noch die Pille (Platz 1) und das Kondom (Platz 2). Doch auch zur Pille gibt es hormonelle Verhütungsalternativen, zum Beispiel das Verhütungspflaster oder ...
Weiterlesen

Verhütung ohne Hormone funktioniert beispielsweise mit der Kupferkette. Sie besteht aus einem zwei bis drei Zentimeter langem Nylonfaden, auf den vier oder sechs kleine Kupferzylinder aufgereiht sind. Jeder davon ist fünf Millimeter lang und hat rund zwei Millimeter Durchmesser. Die Kette wird mit einem Ende in der Wand der Gebärmutter (Uterus) verankert und hängt ansonsten frei in den Uterus.

Wie die Spirale setzt auch die Kupferkette kontinuierlich Kupfer-Ionen frei, welche für den empfängnisverhütenden Effekt verantwortlich sein sollen, indem sie die Beweglichkeit der Spermien mindern. Zudem sollen sie die Gebärmutterschleimhaut verändern - falls es dennoch zu einer Befruchtung kommt, kann sich die Eizelle dort nicht einnisten.

Vorteile: Wie die Spirale kann sie bis zu fünf Jahre in der Gebärmutter verbleiben, man muss sich nicht dauernd Gedanken um die Verhütung machen.

Nachteile: Ihr müsst einen Frauenarzt finden, der mit der Kupferkette Erfahrung hat, denn nicht jeder Arzt oder jede Ärztin ist im Einsetzen geübt. Außerdem ist die Entscheidung nur sinnvoll, wenn ihr tatsächlich nicht vohabt, in den nächsten Jahren schwanger zu werden. Sollte das doch so sein, ist das zwar möglich, den doch recht hohen Anschaffungspreis habt ihr aber eben schon bezahlt.

Kosten: In der Regel zwischen 200 bis 300 Euro.

Lade weitere Inhalte ...