Hormoncomputer

Hormoncomputer

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Verhütungsmethoden

Verhütungsring

Verhütungsmethoden gibt es viele. Am beliebtesten sind bei den Deutschen immer noch die Pille (Platz 1) und das Kondom (Platz 2). Doch auch zur Pille gibt es hormonelle Verhütungsalternativen, zum Beispiel das Verhütungspflaster oder ...
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So wirkt die Verhütungsmethode: Der Hormoncomputer ermittelt eure fruchtbaren Tage, indem er die Konzentration des LH (luteinisierenden Hormons) in eurem Körper misst, die vor dem Eisprung ansteigt. Dazu müsst ihr ein Teststäbchen in den Urin halten und anschließend vom Computer auswerten lassen. Eure fruchtbaren und unfruchtbaren Tage (bzw. Perioden) werden mit einem Lichtsignal angezeigt. Hundertprozentig sicher sind diese Tests jedoch nicht. Es gibt zum Beispiel hormonelle Erkrankungen, bei denen der Test auf LH immer negativ ist.

Vorteile: Keine Nebenwirkungen, kein Eingriff in den Zyklus etc., so richtig zählen die angesichts der Nachteile aber nicht, finden wir.

Nachteile: Um auf Nummer sicher zu gehen, zeigt der Computer euch in den ersten Anwendungszyklen 10 bis 15 "rote" Tage an, aber auch bis zu 22 sind möglich. Nach einigen Monaten (wenn der Computer genug Daten über euren Zyklus gesammelt hat) gehen die "roten" Tage auf 6 bis 12 zurück, allerdings nur wenn ihr einen regelmäßigen Zyklus habt. Ansonsten könnt ihr auch mehr als zwölf "rote" Tage angezeigt bekommen. Viele Tage, an denen ihr Sex haben dürft, bleiben da nicht übrig. Unser Fazit: Der Hormoncomputer ist eine gute Idee, wenn ihr schwanger werden wollt, aber zur Verhütung eignet er sich nicht. Wenn ihr auf keinen Fall ein Kind wollt, solltet ihr auf eine andere Methode setzen.

Kosten: ca. 100 Euro für den Computer, ca. 30 Euro für 24 Teststreifen

Hier könnt ihr testen, welches Verhütungsmittel zu euch passt und euer Expertenwissen zum Thema testen: Verhütung - hättet ihr's gewusst?

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