Frauenkondom

Frauenkondom

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Verhütungsmethoden

Verhütungsring

Verhütungsmethoden gibt es viele. Am beliebtesten sind bei den Deutschen immer noch die Pille (Platz 1) und das Kondom (Platz 2). Doch auch zur Pille gibt es hormonelle Verhütungsalternativen, zum Beispiel das Verhütungspflaster oder ...
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So wirkt die Verhütungsmethode: Das Frauenkondom gehört ebenfalls zu den Barrieremethoden, denn es verhindert, dass Spermien in die Gebärmutter gelangen und eine Eizelle befruchten können. Es besteht aus einer 17 Zentimeter langen, dünnen Kunststoffhülle aus Polyurethan mit zwei runden, biegsamen Ringen. Ihr führt das Frauenkondom so ein, dass der innere (geschlossene) Ring tief in eurer Scheide sitzt und den Muttermund bedeckt. Am besten benutzt ihr dazu ein Gleitmittel. Der äußere (offene und größere) Ring liegt auf den Schamlippen. Nach dem Sex müsst ihr das Frauenkondom so entfernen, dass das Sperma nicht auslaufen kann. Am besten funktioniert das, wenn ihr den äußeren Ring festhaltet und einige Male dreht, bevor ihr es herauszieht. Jedes Frauenkondom kann nur einmal benutzt werden. 

Vorteile: Das Frauenkondom ist das einzige Verhütungsmittel, mit dem sich Frauen selbst aktiv vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützen können. Es wird nur bei Bedarf angewendet, hat keine Nebenwirkungen und beeinflusst weder Hormonhaushalt noch Zyklus. Im Gegensatz zum Kondom für Männer muss es nicht sofort nach dem Sex entfernt werden. Da es aus Polyurethan besteht, ist es auch dann geeignet, wenn ihr gegen Latex allergisch seid.

Nachteile: Die Anwendung ist nicht ganz einfach. Außerdem müsst ihr darauf achten, dass der Penis nicht außerhalb des Frauenkondoms eindringt und dass es nicht in eure Scheide rutscht. Da ihr das Frauenkondom nur einmal verwenden könnt und der Stückpreis relativ hoch ist, kann es auf Dauer ziemlich teuer werden.

Kosten: 3-5 Euro

Pearl-Index: 5-25

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