Emma Watson bei der Premiere von "Harry Potter and the Deathly Hallows 2"

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Ich gebe es zu, ich bin ein Harry-Potter-Fan (ein Spätzünder dazu). Ich gehöre zu denen, die auch mal scherzhaft "Accio" irgendwas sagen oder ein HP-Zitat im Facebook-Profil für eine gute Idee halten.

Deswegen sah ich den Red Carpet zur London-Premiere von "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2" mit wehmütigen Gefühlen - das letzte Mal, dass der HP-Cast zusammen über den roten Teppich läuft!

Emma Watson wurde, nachdem klar war, dass zumindest Hermione Granger zu einer äußerst schönen Frau heranreifen würde, ziemlich schnell von der Modeindustrie in Beschlag genommen. Testimonial-Verträge mit Burberry und Chanel, Titel wie "Style Icon" oder "Best Dressed" von den Magazinen A-Z.

Dabei hatte ich immer den Eindruck, dass die Schublade für Emma Watson so gar nicht passen mag. Die junge Britin wirkt auf mich wie eine willige und begeisterungsfähige Anziehpuppe im Modezirkus, nicht ungleich Hermione in der Zauberwelt.

Aber Watsons Herz ist nicht dabei ... Zu sehen an ihrer Stylingwahl bei der HP-Premiere: Für den letzten Red Carpet in der Harry-Potter-Ära entschied sich Watson für ein Ballkleid von Oscar de la Renta. Dramatischer geht's nun wirklich nicht. Das Kleid rangiert zwischen einer Tüll-Explosion und Eis-Prinzessin - es ist nicht schlecht, aber es ist auch nicht sofort fabelhaft. Die Frisur ist für mich der wirkliche Downer: Diese geglättete Kurzhaarfrisur mit den Fransen vor den Ohren - Emma Watson sieht wieder aus wie ein kleines Mädchen! Und trotzdem: La Watson ist einfach immer bezaubernd.

Epilog? Welcher Epilog?

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