Wie viel sollte ein Verlobungsring kosten?

Wie viel sollte ein Verlobungsring kosten?

Wer den Traumpartner*in fürs Leben gefunden hat, stellt sich häufig die Frage, wie viel ein Verlobungsring eigentlich kosten sollte. Meistens lässt sich pauschal kein verbindlicher Preis nennen.

Vielmehr spielen neben den finanziellen Aspekten auch emotionale Faktoren eine Rolle. Die “Richtlinie” der 3-Monatsgehälter, wie sie in den USA existiert, gibt es in Deutschland nicht. Vielmehr ist es entscheidend,  nach eigenem Ermessen ein Budget zu finden, das man für angemessen und richtig erachtet. Jolie erklärt, wie sich die Kosten für Verlobungsringe zusammensetzen - und was man(n) dabei beachten sollte.

Emotionale Faktoren sind oft wichtiger als der Preis

Es gibt weder eine preisliche Richtlinie, noch einen verbindlichen Preisrechner, der Auskunft darüber gibt, was ein Verlobungsring kosten sollte. Dies ist auch nicht der richtige Ansatz, da es sich bei einem Verlobungsring um ein individuelles, emotionales Schmuckstück handelt. Diesen Liebesbeweis trägt der Partner/die Partnerin bestenfalls ein Leben lang mit sich und verknüpft dementsprechend positive Emotionen damit. Deshalb ist es natürlich wichtig, einen hochwertigen Ring zu kaufen, der gewissermaßen eine wohlüberlegte Investition fürs Leben darstellt. Aber: Schlussendlich gelingt oder scheitert ein Heiratsantrag selten daran, dass der Verlobungsring zu wenig kostet oder zu teuer ist. Stattdessen spielen andere Faktoren wie etwa der perfekte Zeitpunkt sowie die emotionale Bindung zueinander eine Rolle. 

Den persönlichen Preisrahmen kennen - und beachten

Eine sinnvolle “Kenngröße”, um das eigene Budget für einen Verlobungsring zu ermitteln, kann das Bruttomonatsgehalt sein. Eine Faustregel besagt, dass die Kosten in einem angemessenen Verhältnis zum eigenen Einkommen stehen sollten. Empfohlen wird hierbei zwar ein Monatsgehalt als Investition, jedoch gibt es auch Herren der Schöpfung, die bedeutend weniger als 1.000 Euro für einen Ring ausgeben. In den Vereinigten Staaten wiederum ist es gang und gäbe, bis zu drei Monatsgehälter für den Verlobungsring auszugeben. Es wird verallgemeinert, dass Männer damit ihre ernsten Absichten, die sie ihrer zukünftigen Frau gegenüber hegen, zum Ausdruck bringen. Tatsächlich ergeben sich, rein rechnerisch, bei einer 50 Jahre fortdauernden Ehe gerade einmal Kosten von 5 Cent pro Tag, sofern der Verlobungsring 1.000 Euro kostet. 

Empfehlung: Es ergibt Sinn, einen ganz persönlichen Preisrahmen für den Ring festzulegen, von dem man nicht abweichen sollte. Bei manchen Heiratswilligen beginnt dieser Preisrahmen bereits bei 100 Euro, bei anderen erst ab 500 Euro oder mehr. Neben dem Preisrahmen ist auch entscheidend, ob in naher Zukunft andere, wichtige Investitionen anstehen oder ob der Antragsteller preisintensive Hobbys verfolgt. Ist das der Fall, so sollte der Preis für den Verlobungsring als Zeichen der Wertschätzung ebenfalls höher ausfallen. Dennoch sollte der Liebesbeweis bezahlbar bleiben. Es ist keine gute Idee, sich Geld bei Freunden zu leihen oder gar einen Kredit aufzunehmen, um den Verlobungsring bezahlen zu können. 

Das Material als entscheidenden Preisfaktor einbeziehen

Wie günstig oder teuer ein Verlobungsring wirklich ist, hängt vor allem mit dem Material und dem Gewicht zusammen. Abhängig davon, welches Edelmetall verarbeitet wird, fallen die Kosten höher oder niedriger aus: 

  • Ein wichtiger Faktor, der den Preis des Verlobungsrings bestimmt, ist die Steingröße. Diese wird in Karat angegeben. Bei kleinen Diamanten gibt es gemeinhin (noch) keine großen Preissprünge, da die Differenz bei Verlobungsringen mit 0,1 bis 0,15 ct Diamanten “nur” etwa 100 Euro auseinander liegt. Größere Karäter mit bis zu 0,7 ct und mehr sind hochpreisiger, sehen aber dank ihrer Größe auch auffälliger aus.
  • Auch beim gewählten Material ergeben sich große Unterschiede. Silberne Verlobungsringe sind zwar günstig, aber nicht sehr beständig. Sie kommen daher nicht für Paare infrage, deren Verlobungsringe gleichzeitig auch Eheringe sein sollen. Positiv ist, dass die silbernen Verlobungsringe sehr modern wirken und für Paare, die lediglich ein kleines Budget ausgeben können oder wollen, eine kostengünstige Alternative sind.
  • Alle anderen Materialien weisen eine hohe Beständigkeit auf. Gelbgoldene Ringe werden am häufigsten gekauft und kosten entsprechend mehr. Noch teurer ist ein  Verlobungsring Roségold, da er eine besondere Steinfarbe hat und allgemein im Trend liegt. Modelle aus Platin gelten als Luxusvariante. Da sie hochwertig aussehen und sehr robust beschaffen sind, sollten Heiratswillige hier mit einem vierstelligen Budget planen.
  • Neben den bisher genannten Faktoren entscheidet die Steinqualität, ob ein Verlobungsring als hochwertig gilt oder nicht. Meistens funkeln größere Diamanten stärker, was auf eine höhere Steinqualität hindeutet.

Fazit: Wie viel ein Verlobungsring kosten sollte

Die Kosten für einen perfekten Verlobungsring sind individuell verschieden. Während Ringe aus Silber preiswert erhältlich sind, fallen Verlobungsringe aus Weiß-, Rose- oder Gelbgold in die mittlere Preiskategorie. Auch die Steingröße und -qualität bestimmen den Preis mit. Schlussendlich kommt es vorrangig auf die emotionale Message und den Geschmack des Paares an. Letztendlich ist für viele Verliebte der Preis gar nicht so wichtig, da die Ringe einen symbolischen Wert haben. Viel wichtiger als der Preis ist es, den individuellen Geschmack des Partners zu kennen und einen Ring zu kaufen, der zur Person und ihren Vorlieben passt.

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