YFood im Test: Wie schmeckt das Getränk für die Generation Y?

- "Warum essen wir eigentlich noch?" fragen Noël Bollmann und Benjamin Kremer, die Gründer von YFood. In Folge 11 von "Höhle der Löwen", die am 13. November ausgestrahlt wird, stellen sie ihren Meal-Replacement-Drink nun den Löwen vor. Sie fordern 200.000 Euro für zehn Prozent ihrer Firmenanteile. Was kann YFood? Wir haben es getestet.

YFood-Test

Was kann der Meal-Replacement-Drink YFood aus "Höhle der Löwen"?

Der Trend geht schon etwas länger weg von herkömmlicher Nahrung hin zu Ergänzungsprodukten. Ob als Pulver oder als Drink – die Generation Y sucht nach alternativen Varianten, denn wer hat heute schon noch die Zeit, ausgiebig zu essen? So provokant fragen die jungen Gründer von YFoods aus München. Sie haben die Veränderungen hinsichtlich unserer Nahrungsaufnahme schon früh entdeckt. Mit ihrem sogenannten Meal-Replacement-Drink, den es in vier Geschmacksrichtungen gibt, wenden sich die zwei jungen Unternehmer an diejenigen Konsumenten, die für "normales" Essen keine Zeit haben, für ihren stressigen Alltag aber trotzdem ausreichend Energie brauchen.

YFood: Die Fakten

YFood ist Flüssignahrung, mit der wir pro Flasche 25 % unseres Tagesbedarfs an Nährstoffen decken sollen. Eine Flasche = eine Mahlzeit. Aber ist es so einfach? Bei den YFood Nährwerten fällt uns direkt der hohe Anteil an Eiweiß (33g pro Flasche) auf. Der Ballaststoffgehalt liegt bei 7,5g, in 500 ml sind stolze 22 g Zucker enthalten. Basis des Getränks ist fettarme, laktosefreie Milch, die Proteine stammen aus Casein und Whey. Zudem enthalten sind – je nach Geschmacksrichtung – Maltodextin aus Maisstärke, Kokosnuss, glutenfreie Hafterfaser, Sonnenblumenöl, Reisstärke, Rapsöl und Carrageen aus Algen. die YFoods Nährwerte schrecken uns erstmal nicht ab.

YFood im Test

"Dein Geschmack. Deine Entscheidung." So prangt es in großen Lettern auf der Website von YFood. Und für diese sowie für die vielen "unzähligen Entscheidungen", die man täglich treffen muss, will YFood die nötige Energie liefern. In Sachen Geschmacksrichtungen sind die Möglichkeiten dann aber doch eher klassisch. YFood kommt in Form von Erdbeere, Vanille, Schokolade und Kaffee (immerhin Cold Brew – we like!) daher.

YFood-Test 2

Yfood kommt in 4 Sorten daher

Wir hatten alle vier Sorten YFood im Test und unser Fazit fällt gemischt aus – klar immerhin haben wir vier unterschiedliche Sorten und vier unterschiedliche Meinungen. Bei Alpine Chocolate sind wir erstaunt! Der schokoladige Drink ist nicht so süß wie wir befürchtet hatten. Nahrhaft und ganz schön sättigend ist er aber in jedem Fall. Bei der Geschmacksrichtung Smooth Vanille sind wir uns hingegen einig: nicht unser Ding. Die Variante schmeckt künstlich, finden wir, und erinnert uns doch ein wenig zu sehr an die einschlägigen Proteinshakes aus dem Fitnessstudio, die zu nicht viel mehr als zum Muskelaufbau taugen. Fresh Berry schmeckt nicht unerwartet, aber auch nicht schlecht. Frische schmecken wir hier aber auch nicht heraus. Positiv überrascht beim YFood Test sind wir von Cold Brew Coffee. Ja, da werden Gedanken an unseren geliebten Latte Macchiato wach – fehlen nur noch das leckere Franzbrötchen oder ein frisches Marmeladen-Crossaint dazu.

YFood kaufen

Seit August ist YFood auf dem Markt und die Gründer Benjamin Kremer und Noel Bollmann sind bisher mehr als zufrieden mit der Entwicklung ihres Unternehmens. Über den eigenen Onlineshop und Amazon kann man die Flaschen ab 2,69 Euro kaufen. Mit dem Investment eines "Höhle der Löwen"-Unternehmers möchten die beiden ihren Drink noch bekannter machen.

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