Was macht gute Sportmode aus?

Was macht gute Sportmode aus?

Weihnachten ist die Zeit der kalorienreichen Leckereien: jeder liebt Lebkuchen und Co. Doch leider machen sich die geliebten Süßigkeiten auch auf den Hüften bemerkbar. Deshalb ist das regelmäßige Work-Out auch in den Wintermonaten wichtig. Aber was anziehen, um sich beim morgendlichen Lauf nicht zu erkälten?

Frau trägt Sportkleidung
© Pexels

Gute Sportmode ist funktional, bequem und sieht gut aus. Wir zeigen dir, worauf du beim Kauf von guter Sportmode achten musst.

Funktionalität und Fashion - Worauf kommt bei Sportbekleidung an?

Athleisure – auf diese Kombination setzen die Hersteller von Sportmode immer mehr. Das Wort setzt sich aus den englischen Begriffen für Sport (Athletics) und Freizeit (Leisure) zusammen. Kurzum: die Sportkleidung muss auch alltagstauglich sein. Und so gut aussehen, dass du mit der Trainingsjacke in die Bar oder mit dem atmungsaktiven Top zum Shoppen gehen kannst.

Farbtechnisch geht es in der Sportmode meist bunt und leuchtend zu. Was modisch gut aussieht, hat auch noch sicherheitstechnische Gründe. Denn in der knalligen Laufhose bist du im Morgengrauen oder in den Abendstunden auch sicherer auf den Straßen unterwegs. Daneben begegnen einem in der Sportmode aber auch Pastell- und Erdtöne. Vorteil: die Mode der Sportwelt unterliegt keinem so schnelllebigem Diktat wie die andere Mode. Deshalb existieren immer mehrere Welten nebeneinander.

Neben dem Fashion-Aspekt solltest du beim Kauf deiner Sportkleidung aber vor allem auf die richtigen Materialien, gute Passform und Nachhaltigkeit achten.

 

Atmungsaktive und strapazierfähige Materialien

Schwitzen gehört zum Sport dazu. Aber mit der richtigen Sportkleidung muss sich die Transpiration nicht unangenehm anfühlen. Funktionale, atmungsaktive Sportswear verhindert, dass die Kleidung am Körper klebt. Sie besteht aus intelligenten Fasern, die den Schweiß vom Körper wegtransportieren. Einige Sportmodehersteller nutzen sogar eine aktive Kühltechnologie. Mit dem Material Titan und 3-D-Kühlzonen aus Aluminium wird für einen unmittelbaren Abkühlungseffekt beim Sport gesorgt. Bei schweißtreibenden Sportarten bleibst du so angenehm frisch.

Outdoor-Fans schwören neben den High-Tech-Materialien aber auch auf ganz klassische Fasern: Merino-Wolle. Denn das Naturmaterial bietet ideale Eigenschaften für Sportler. Es schützt vor Hitze und Kälte, ist von Natur aus antibakteriell und feuchtigkeitsregulierend. Außerdem zeichnet es sich durch seine hohe Strapazierfähigkeit aus. Die Hersteller kombinieren die zwei funktionellen Lagen des Materials ziemlich clever: Die Innenseite absorbiert den Wasserdampf, der durch den Schweiß produziert wird. Die Außenseite ist wasserdicht und schützt vor Wind und Wetter – gibt aber den Schweiß von innen nach außen ab.

Gute Passform

Wenn die Kleidung beim Sport zwickt oder einschnürt, ist etwas falsch gelaufen. Gute Sportkleidung sollte dich in deiner Beweglichkeit nicht einschränken. Dabei darf sich aber auch nicht zu weit sein und verrutschen. Vor allem beim Yoga sollte die Kleidung zwar bequem, aber auch nicht zu flatterig sein – sonst verheddert man sich während des Asanas in den eigenen Klamotten.

Stichwort Zwiebelprinzip: in der Sportmode wird gerne geschichtet. Etwas weitere Jacken zu enganliegenden Tops, luftig-lockere Running-Oberteile zu eng anliegender Funktionsunterwäsche. Mit dem Zwiebelprinzip bist du auch für jede Wettersituation gerüstet. Egal, ob es regnet, schneit oder die Sonne scheint: Du genießt bei deinem Work-Out damit immer den höchsten Tragekomfort.

Gesundheit und Nachhaltigkeit

Mit Sport förderst du deine Gesundheit. Deshalb solltest du bei der Auswahl deiner Sportkleidung auch auf die mögliche Belastung der Kleidung mit Schadstoffen werfen. Denn vor allem bei minderwertiger Sportswear kommen Farbstoffe zum Einsatz, die durch die Körperwärme und den Schweiß aus dem Kleidungsstück gelöst werden. Die Haut nimmt dann die teilweise krebserregenden Stoffe in den Körper auf. Keine schöne Vorstellung. Hochwertige Sportkleidung weist entsprechende Gütesiegel auf, die versichern, dass keine Schadstoffe bei der Herstellung verwendet wurden.

Im Idealfall wählst du eine Kleidung aus biologisch erzeugten Materialien. Denn diese punkten in Sachen Nachhaltigkeit. Die Umwelt kannst du auch schonen, indem du dir lieber wenige, dafür aber hochwertige Kleidungsstücke für den Sport kaufst.

Fazit

Gute Sportkleidung sieht schick aus und vereint zudem Funktionalität mit idealer Passform und Nachhaltigkeit und hilft dir letztlich den Winterspeck wieder loszuwerden.

 

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