Sleeptexting: Wenn wir im Schlaf Nachrichten versenden

Ihr gehört nicht zu der Sorte Menschen, die Nachts ihr Handy in den Schlafmodus schicken? Dann könnte es sein, dass ihr zu denjenigen gehört, die ganz unbewusst im Schlaf Nachrichten versenden. Bitte was? Ja ihr habt richtig gehört: Das Phänomen nennt sich Sleeptexting. Wir sind dem Ganzen mal genauer auf den Grund gegangen…

© Unplash Versendet ihr vielleicht auch unbewusst Nachrichten im Schlaf?

Was ist Sleeptexting?

Unter Sleeptexting versteht man das Versenden von Nachrichten über ein Mobiltelefon, während man tief und fest schläft. US-Forscher zählen dieses Phänomen zu schlafbezogenen Schlafstörungen  –auch genannt Parasomnia – die unter anderem auch das Schlafwandeln und Schlafreden miteinbeziehen. Von Sleeptexting seien besonders Teenager und junge Erwachsene, die ständig mit ihrem Handy ins Bett gehen, betroffen. 

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Wie kommt Sleeptexting zustande?

Laut einer neuen Studie soll jeder Vierte bereits eine unbewusste Nachricht im Halbschlaf verfasst haben – oder es sogar regelmäßig tun. Doch wie kommt Sleeptexting überhaupt zustande? Zum einen gehen die meisten von uns mittlerweile mit dem Smartphone ins Bett. Das Handy wird dabei meist so lange benutzt, bis man einschläft. Dadurch können jedoch die Grenzen zwischen Schlaf und Wachsein besser miteinander verschmelzen – und ein unnatürlicher Schlafrhythmus hervorgebracht werden. Der Effekt: Ihr wacht ständig in der Nacht auf, greift dann nach eurem Handy und versendet in dieser Zeit dann eventuelle Textnachrichten, an die ihr euch am nächsten Tag nicht mehr erinnern könnt.

Natürlich fördert Sleeptexting alles andere als einen erholsamen Schlaf. Betroffene klagen über Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit und selbst unsere Stimmung wird von dem ungesunden Phänomen negativ beeinflusst. Unser Fazit lautet daher: Handy aus, bevor wir ins Bett gehen. So bleiben uns peinliche Nachrichten wie diese auch erspart: 

 

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