Von Zeichnung an das Handgelenk: Die Geschichte einer Luxus-Armbanduhr

Von Zeichnung an das Handgelenk: Die Geschichte einer Luxus-Armbanduhr

Das ganze Leben ist geprägt von der Zeit. Sie gibt Orientierung und Struktur im Alltag. Erst 1927 wurde der 24-Stunden-Tag in Deutschland eingeführt, zuvor galt wie in vielen anderen Staaten die Zählweise mit zwei Mal zwölf Stunden.

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© Unsplash

Es ist die Zählweise, die noch heute auf allen mechanischen Uhren zu finden ist. Das Ziffernblatt zeigt zwölf Stunden an auf einer klassischen Armbanduhr. Es vergehen viele Arbeitsschritte und eine Menge handwerkliches Geschick sind notwendig bis aus einer geplanten eine tragbare Armbanduhr wird. Die Entstehungsgeschichte einer hochwertigen Luxus-Armbanduhr – skizziert in diesem Ratgeber.


Auf Papier geboren


Wer sich für den Kauf einer Uhr von Cartier bei CHRONEXT entscheidet, erhält eine Luxus-Armbanduhr aus hochwertigen Materialien. Teure Armbanduhren sind nicht allein zu Tragen und Ablesen der Zeit geschaffen. Sie sind für manche ein Objekt der Begierde, für andere eine wertvolle Wertanlage und werden gehandelt wie ein Online-Depot bei der Bank.
Die Idee für ein neues Modell entsteht trotz Digitalisierung bei den meisten Herstellern noch immer auf Papier. Zeichnungen entstehen für das Zählwerk, das auf die Sekunde genau funktionieren muss. Das Zusammenspiel von Zahnrädern muss berechnet werden, Toleranzen und Reibungen sind zu berücksichtigen. Längst nicht alles, was auf Papier funktioniert, stellt sich im gebauten Zustand als sinnvoll heraus. Viel planerische Arbeit ist erforderlich bevor das Werk funktionsfähig in die Produktion geht.


Übermitteltes Gefühl

 

Während sich die Architekten zusammenfinden und die technischen Finessen des Uhrwerks meistern, entsteht an anderer Stelle das Design für das Gehäuse der Uhr. Jedes Uhrenmodell vermittelt ein Gefühl und die Designer fragen sich, wer diese Uhr zu welchem Anlass tragen soll. Eine hochwertige Uhr ist nicht allein ein Zeitmesser, es ist auch ein Lebensgefühl, das der Träger damit verbindet. Und sie muss zum Outfit der Frau passen.
Das Aussehen einer Armbanduhr entsteht heutzutage meist am Computer, selten auf einem Blatt Papier. Aus den ersten Skizzen und Vorlagen entsteht zunächst ein Modell aus Kunststoff. Entspricht das Design den hohen Ansprüchen der Gestalter, wird es aus Metall gefertigt. Die Auswahl des Ziffernblattes und die Gestaltung orientiert sich an der Form des Gehäuses und des Gefühls, das die Uhr vermittelt.


Ein langer Weg zur Fertigung


Das Design der Uhr steht. Gleichbedeutend mit der Serienfertigung ist das jedoch nicht. Bis zur Fertigung von Uhren, die in den Verkauf an Sammler, Anleger oder Liebhaber der Marke gehen, vergehen noch einige Monate. Zunächst werden Prototypen aus den Materialien gefertigt und in mühevoller Handarbeit zusammengesetzt. Bei der Fertigung ist Millimeterarbeit gefragt.
Jedes Bauteil muss auf den Tausendstel Millimeter genau passen, dafür wird gestanzt, gebohrt und geschliffen. Erst wenn der Prototypen den Anforderungen entspricht und die Qualitätskontrollen besteht, wird aus den einstigen Plänen eine Uhr für den freien Verkauf gefertigt.
 

Die Arbeit in einer Uhr


Uhrmacher müssen sich auf jedes neue Modell einstellen und werden zuvor entsprechend geschult. Erst dann sind sie bereit, eine neue Luxus-Armbanduhr zusammenzubauen. Jeder Arbeitsschritt unterliegt strengen technischen und optischen Qualitätskontrollen nach international geltenden DIN-Norm.
Mit der Montage des Uhrwerks wird der Armbanduhr Leben eingehaucht – sie beginnt zu ticken. Es vergehen sechs Tage, ehe das Werk richtig eingestellt ist und fortan sechsmal in der Sekunde schwingt – um fortan alle 24 Stunden auf die Sekunde genau einen neuen Tag einzuläuten.
 

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