Von innen und außen: Das macht die Haut wirklich glücklich

Von innen und außen: Das macht die Haut wirklich glücklich

Der Blick in den Spiegel ist bei vielen Frauen nicht mit Glücksgefühlen verbunden. Schon wieder ein Pickel zwischen den Augenbrauen oder am Kinn, vergrößerte Poren neben der Nase und unangenehmer Glanz oder Schuppen. Es gibt genügend Gründe, sich in der eigenen Haut buchstäblich nicht wohl zu fühlen. Höchste Zeit, etwas dagegen zu unternehmen. Diese fünf Glücksfaktoren helfen der Haut auf die Sprünge. 
 

© Photo by Sarah Cervantes on Unsplash

Glücksfaktor #1: Sport 

Einige haben es sicher schon geahnt: Ohne Fleiß tut sich auch im Bereich der Haut nicht viel. Ordentlich Bewegung an der frischen Luft hilft nicht nur beim Bodyshaping, sondern kann auch das Hautbild und den Teint verbessern. Das liegt daran, dass die Haut beim Sport deutlich intensiver durchblutet wird. So kommt es zu einer optimierten Sauer- und Nährstoffversorgung in den Zellen. Der Körper kann angeschlagene Hautareale so leichter reparieren und die Regeneration wird angekurbelt. 

Ganz nebenbei wird bei intensiven Workouts auch geschwitzt. Das hat ebenfalls positiven Einfluss auf das Hautbild, denn der Schweiß reinigt die Poren. Zusätzlich sinkt die Konzentration des Stresshormons Cortisol. Dieses Hormon wird gelegentlich mit Gewichtszunahme, Stoffwechselproblemen und Hautunreinheiten in Verbindung gebracht. 

Extra-Tipp: Vor dem Training ist Abschminken Pflicht. Liegt eine Make-Up Schicht über den Poren, wir die reinigende Wirkung des Schweißes blockiert. Wer nicht ganz ohne auskommt, sollte wenigstens die Foundation weglassen und mit getönter Tagescreme zum Sport gehen. 

Glücksfaktor #2: Gutes Essen 

Ein reines Hautbild beginnt auf dem Teller und im Glas. Stopfen wir uns regelmäßig mit Zucker und Fett voll, reagiert unsere Haut äußerst empfindlich. Unreinheiten, fettige Stellen und entzündliche Prozesse sind dann vorprogrammiert. Das liegt nicht zwingend an Zucker und Fett per se, sondern auch an der niedrigen Nährstoffdichte vieler Süßigkeiten und Fertiggerichte. Sie geben der Haut schlicht nicht, was sie braucht. 
Hautfreundliche Ernährung sollte dem Körper ausreichend 

  • Vitamin E,
  • Vitamin A, 
  • Zink, 
  • Omega 3 
  • und sekundäre Pflanzenstoffe

 
liefern. Am leichtesten gelingt das mit einer hauptsächlich pflanzlichen Ernährung, denn Milchprodukte stehen laut aerztezeitung.de in Verbindung mit Akne. Frisches Gemüse und Obst, Hülsenfrüchte, Nüsse und Ölsaaten bilden eine gute Grundlage, die sich durch Vollkorngetreide und Pseudogetreide ergänzen lässt.

Auch verschiedene Superfoods dürfen gerne in der täglichen Ernährung vorkommen, denn manche von Ihnen haben tatsächlich einen sinnvollen Effekt. Häufiger in Verbindung mit guter Haut gebracht wird beispielsweise Schwarzkümmelöl, denn es enthält die besagten Vitamine und auch Mineralstoffe. Wie natur-journal.info berichtet, wird Schwarzkümmelöl gerne bei Allergikern verwendet. 

Glücksfaktor #3: Schonende Reinigung und Pflege 

Unsere Haut mag es nicht, wenn sie allzu vielen Umwelteinflüssen ausgesetzt ist. Tagtäglich muss sie mit verschiedenen Giftstoffen aus der Luft zurechtkommen, Reibung, Temperaturunterschiede und Feuchtigkeit vertragen. Das stellt bereits eine Belastung dar, die durch zu intensive und wechselhafte Hautpflege noch gesteigert wird. 

Jedem Hautpflege-Trend von zweifelhafter Aktivkohle über verschiedene Zusatzstoffe bis hin zu Rollern, Peelings und Masken zu folgen, überfordert die Hautzellen. Sie reagieren dann gereizt und sensibel, wodurch es erstrecht zu Unreinheiten und einem unregelmäßigen Teint kommt. Besser ist es, eine einfache Routine zu gestalten, möglichst natürliche Produkte zu verwenden und der Haut hin und wieder einen Detox-Tag ganz ohne Make-Up und Pflegeprodukte zu gönnen. Gesunde Hanfprodukte gibt es inzwischen auch für die Haut. Je nach Variante können hier Salben oder auch Öle genutzt werden, deren Wirkung und Funktion derzeit intensiv erforscht werden. 

Glücksfaktor #4: Entspannung 

Nur wenig ist für die körperliche Gesundheit so schädlich wie Stress. Die Haut leidet, denn durch Stresshormone geraten einige wichtige Stoffwechselfunktionen aus dem Gleichgewicht. Weder die Durchblutung noch der Nährstofftransport oder auch die Versorgung mit wichtigen Vitalstoffen funktioniert dann so wie gewünscht. Durch Stress kann die Haut schlechter regeneriert werden, was früher zu Alterungserscheinungen führen kann. Unreinheiten, Rötungen und schuppige Stellen tun dann ihr Übriges. 

Besser ist es, von Beginn an auf eine entspanntere Haltung zu setzen und bewussten Ausgleich zu schaffen. Mit regelmäßigen Spaziergängen an der frischen Luft, Meditation, Yoga oder auch ruhigen Nachmittagen auf dem Sofa mit einem guten Buch lässt sich so manche Stress-Spitze abmildern. Das schützt nicht nur die Haut, sondern das gesamte körperliche Wohlbefinden. 

Glücksfaktor #5: Ein ausgeglichener Hormonhaushalt 

Hier kommt er. Der „Endgegner“, wenn es um ein schönes Hautbild und einen leuchtenden Teint geht. Jeden Monat kommt es im weiblichen Körper zu hormonellen Schwankungen, die sich von außen schwer beeinflussen lassen. Schließlich ist der Zyklus mit steigenden und sinkenden Spiegeln der Sexualhormone verbunden, die sich durchaus auf das Hautbild auswirken können. 

Zeigen sich Hautunreinheiten trotz gesunder Ernährung, Bewegung und Entspannung monatlich zur gleichen Zeit, liegen Hormone als Ursache nahe. Bei vielen Frauen zeigen sich kurz vor der Periode Pickel, aber auch danach sind lästige Unreinheiten nicht ungewöhnlich. 

Dabei muss unbedingt differenziert werden: Starke Entzündungen der Haut gehören genau wie extreme Schwankungen in ärztliche Behandlung. Hier kann der Gynäkologe einen Hormonstatus erstellen lassen, um eventuelle Ausreißer zu erkennen. Bei leichteren Beschwerden könnten auch pflanzliche Produkte wie beispielsweise Mönchspfeffer sinnvoll sein. Das jedoch sollte stets vorab mit dem behandelnden Arzt abgeklärt werden.
 

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