Stressbewältigung: Hilfreiche Tipps und Übungen

- Euch wächst auf der Arbeit mal wieder alles über den Kopf und ihr wollt euch nach eurem Feierabend lieber im Bett verkriechen, als den Haushalt zu schmeißen, den Wocheneinkauf zu erledigen oder euch mit eurer besten Freundin auf einen Schnack zutreffen? Wir kennen das Gefühl nur zu gut! Der alltägliche Wahnsinn kann jeden von uns mal stressen – ja sogar regelrecht in den Wahnsinn treiben – und uns die Lust und den Spaß an Allem ziemlich schnell nehmen. Aber: Hilfe naht! Es gibt einige gute Tipps und Übungen, die wir locker in unseren Alltag integrieren können und uns beim Umgang mit Stress helfen. 

Meditation

Ihr wisst nicht, wie ihr euren Stress bewältigen sollt? Wir liefern euch ein paar passende Ideen, die ihr im Alltag einfach umsetzen könnt. 

1. Plant eure Woche genauer vor

Die einen rechtfertigen ihre unordentliche Seite gerne als kreatives Chaos, doch seien wir mal ehrlich: Unser eigenes Chaos sorgt häufiger für Stress, als wir uns eingestehen wollen. Unorganisiertheit führt oft dazu, dass wir Dinge vergessen, Sachen verlegen oder zu spät zu Terminen erscheinen – und Stress ist dann mehr als vorprogrammiert. Was dagegen helfen kann? Klingt simpel, überzeugt aber mit einem großem Effekt: Plant eure Woche genauer vor, indem ihr einen Terminkalender benutzt (schließlich seid ihr jetzt erwachsen) oder legt euch mehrere To-Do-Listen für euren Tag an. Ihr werdet schnell merken, dass ihr im Alltag produktiver werdet und euer vermeintliches Chaos mehr Struktur bekommt.

2. Integriert zahlreiche Entspannungstechniken in euren Alltag

Nein, hier spricht kein spiritueller Guru zu euch, aber: Entspannungsübungen und Achtsamkeitstraining können tatsächlich wahre Wunder bewirken und helfen euch enorm bei der Stressbewältigung. Kurze Mediationen von 5-10 Minuten, ein wöchentlicher Spaziergang, Mandalas ausmalen oder kurze Atemübungen gehören dabei momentan zu den größten Anti-Stress-Trends. Die Übungen helfen euch dabei, euch endlich wieder bewusst Zeit für euch zu nehmen – selbst wenn es nur einige Minuten am Tag sind. Wichtig ist, dass ihr eine Entspannungstechnik findet, die zu euch passt und diese kontinuierlich durchführt, dann werden sich Erfolge schnell bemerkbar machen. 

3. Richtet euch Smartphone-freie Zeiten ein

Was?! Das Handy weglegen? Niemals! Dabei solltet ihr wirklich ernsthaft mal darüber nachdenken, wie viel Zeit der tägliche Gebrauch von eurem Handy frisst und so häufig auch für jede Menge Stress sorgen kann, weil man rund um die Uhr für alle erreichbar sein möchte. Der Mega-Trend JOMO ( "The Joy of Missing Out" - zu deutsch: Die Freude daran, etwas zu verpassen) lebt es uns beispielsweise bereits vor und ruft zum bewussten Umgang mit eurem Smartphone und dem Konsum von digitalen Medien auf.  Smartphone-freie Zeiten können euch beispielsweise bewusster den Moment leben lassen! 

4. Baut bewusste Pausen in euren Arbeitsalltag ein

Ruhepausen während der Arbeit sind unglaublich wichtig und gehören zum allgemeingeltenden Arbeitsrecht. Viele nutzen ihre Pausen aber nicht ausgiebig, arbeiten währenddessen weiter oder arbeiten solange, bis sich erste Anzeichen von Erschöpfung bemerkbar machen. Wissenschaftler haben jedoch erwiesen: Wer sich richtige Pausen während der Arbeitszeit gönnt, arbeitet erholsamer und ist dementsprechend kreativer, aufmerksamer und übt seine Arbeit genauer aus. Auch mehrere kleine Pausen, sogenannte "Mikropausen" können euch und eurem Gehirn wirksame Erholung bieten und eure Leistung erheblich steigern. Wer also regelmäßig auf der Arbeit mit seiner Konzentration und viel Stress zu kämpfen hat, der weiß nun, was zutun ist! 

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