Taufe – willkommen im Leben!

Taufe – willkommen im Leben!

Die Taufe ist für viele Eltern das wichtigste Erlebnis nach der Geburt, denn mit der Taufe werden die Kinder in der christlichen Gemeinschaft willkommen geheißen und im Leben begrüßt. Eine Pflicht zur Taufe gibt es auch in Kirchengemeinden nicht, aber gerade in der heutigen hektischen Zeit, in der viele Menschen wieder einen Ruhepunkt suchen, kann eine Taufe die Möglichkeit sein, den Glauben zu festigen. Mit einer Tauffeier begrüßt ihr euer Kind in einer aufregenden Welt.

Kind bei der Taufe
© Pexels
Was schenkt man einem Kind zur Taufe?

Die Taufe ist das erste Sakrament des neuen Erdenbewohners

Die Taufe ist ein grundlegendes Sakrament und gehört ebenso wie die Firmung und Erstkommunion der evangelischen und katholischen Kirche zu den Einführungssakramenten. Im Zusammenhang mit der Taufe gibt es viele Traditionen aber auch Pflichten. Dazugehören die Taufpaten, die dem Kind eine Bezugsperson sein sollen, aber auch die Geschenke zur Taufe, die dem Kind eine wunderschöne Erinnerung an diesen bedeutenden Tag sind.

Die Taufe – das solltet ihr als Eltern wissen

Die Taufe wird heute nicht mehr gleich nach der Geburt zelebriert. Das Familienleben soll sich erst etwas einpegeln, bevor ihr die Tauffeier plant. Laut Statistik werden aber drei von vier Kindern vor Erreichen des ersten Lebensjahrs getauft. Das könnt ihr aber ganz individuell planen.

Der Taufpate

Zur Taufe gehören Taufpaten. Diese müssen nicht immer aus der Familie kommen, denn der Taufpate, der viele hundert Kilometer wegwohnt, sieht nur selten sein Patenkind. Einer der beiden Taufpaten muss, je nach Glauben, katholisch oder evangelisch und konfirmiert sein. Auch wenn der Taufpate in erster Linie eine formale Postion einnimmt, wünsche sich doch viele Eltern, dass diese sich auch um das Patenkind kümmert und ihm ein Vorbild ist. Die Idee, den Taufpaten außerhalb der eigenen Familie zu suchen, ist gar nicht so abwegig, denn Freunde und Bekannte als Taufpaten bringen einen anderen Blickwinkel mit. Das kann gerade in schwierigen Situationen von Vorteil sein.

Der Taufspruch

Der Taufspruch hat eine große Bedeutung, denn er steht symbolisch für den Lebensweg des Kindes. Oft werden Verse aus der Bibel genommen. Einst wurde nur in der evangelischen Kirche dem Täufling ein Taufspruch auf den Weg gegeben. Heute ist es auch in der katholischen Kirche üblich. Der Taufspruch wird für die Zeremonie benötigt und in der Taufurkunde eingetragen. Entscheidet euch für einen zeitlosen Taufspruch, denn er wird später bei der Kommunion und Konfirmationen wieder wichtig sein.

Die Tauffeier

Neben der Tauffeier in der Kirche, die nach strengen Regeln zelebriert wird, ist die Tauffeier im Familien- und Freundeskreis ein tolles Erlebnis. Dafür solltet ihr euch außergewöhnliche Aktionen einfallen lassen, damit die Feier lange in Erinnerung bleibt. Sind Kinder unter den Gästen, sind Spiele schon fast ein Muss. Schließlich sollen auch die Kleinsten an diesen Tag zurückdenken. Dabei sollte das Fest aber nicht in Stress ausarten, denn viel wichtiger ist das Beisammensein. Für die kirchliche Zeremonie und die anschließende Feier werden Einladungen verschickt. Erstellt am besten vorher eine Gästeliste, damit ihr niemanden vergesst. Auch die Checkliste für die Feier solltet ihr nicht vergessen. Ein Gästebuch ist besonders bei großen Feiern sinnvoll. In das Buch können sich alle Gäste, die ihr geladen habt, eintragen. Für den Täufling ist es eine schöne Erinnerung.

Das Taufgeschenk

An einem solch außergewöhnlichen Tag möchtet ihr das Taufkind sicher auch beschenken. Doch was ist das richtige Geschenk? Taufschmuck, die Kinderbibel oder Geldgeschenke werden häufig von den Großeltern, der Familie und dem Taufpaten geschenkt. Freunde und Bekannte sollten sich für schöne Erinnerungsstücke entscheiden wie ein Taufalbum, originelle personalisierte Taufgeschenke oder vielleicht ganz außergewöhnliche Taufgeschenke. Vielleicht legt ihr als Freunde der Familie zusammen und pflanzt einen Apfelbaum für das Kind. Taufgeschenke mit einem tieferen Sinn sind immer willkommen. Als Eltern des Täuflings könnt ihr auch gern eine Geschenkliste erstellen.

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