Storyline: Spotify bekommt ein neues Feature

Auf Spotify gibt es bald dieses neue Feature

Stories sind mittlerweile überall: Instagram, Facebook, Snapchat oder WhatsApp – auf jeder erdenklichen Plattform können wir kurze, temporäre Videos hochladen und Privates mit unseren Freunden und Followern teilen. Unser Lieblings-Streaming-Dienst Spotify springt nun ebenfalls auf den Story-Zug auf und testet ein Erzählformat namens „Storyline“. Was sich hinter dem neuen Tool verbirgt, erfährst du hier. 

© unsplash

Was verbirgt sich hinter dem Spotify-Tool „Storyline“?

Unter dem Titel „Storyline“ will Spotify Künstlern fernab von Instagram und Co. eine Plattform bieten, um Einblicke in ihre Arbeit zu geben und eigene Ansichten zu schildern, die sich auf den kreativen Prozess und die Motive ihrer Musik beziehen. Demnächst können wir unseren Lieblingsinterpreten und deren Songs also näher kommen, als bisher möglich war. Stundenlange Grübeleien über die Bedeutung sämtlicher Songs oder Textpassagen dürften damit bald ein Ende haben. 

„Storyline“ knüpft an „Behind the Lyrics“ an

Eifrige Spotify-Hörer werden es wissen: Ein ähnliches Tool gibt es bereits. Mit der Funktion „Behind the Lyrics“ wurden bisher Fakten zu Songs und Alben erzählt, die Spotify von der Online-Wissensdatenbank Genius bezieht. Leider kam es dabei immer wieder zu inhaltlichen Fehlern – zum Ärgernis der Künstler, aber auch der Spotify-Hörer. Mit „Storytelling“ soll das Ganze bald der Vergangenheit angehören. 

Wie funktioniert „Storyline“?

Momentan befindet sich die Funktion noch in der Testphase. Accounts, die zur Testgruppe gehören, haben einen Hinweis am unteren Ende des Bildschirms, der auf den weiteren Content aufmerksam macht. Dort muss der Bildschirm nur nach oben gewischt und sich anschließend durch die verschiedenen Liedtexte, Geschichten oder Bilder getippt werden. Auch wenn die Funktion in der Testphase noch von Spotify-Mitarbeitern bespielt wird, ist es zukünftig vielleicht möglich, dass „Storyline“ Bestandteil der Künstlerstartseite wird und von Musikern oder deren Management höchstpersönlich bestückt wird. Wann das Tool für jeden Account bereitsteht, ist leider noch nicht bekannt.

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