Warum Frauen schneller, Männer jedoch häufiger Spielsüchtig werden

- Unter dem Begriff "spielen" stellt man sich gemeinhin eine Tätigkeit vor, die zumeist von Kindern ausgeführt wird. Es ist entspannendes Vergnügen und mit etwas Phantasie kann man damit in magische Welten eintauchen. Auch Erwachsene können sich dem Charme und Zauber des "Spiels" nicht entziehen. Wir spielen auf unseren Handys und Tabletts, am Computer oder TV. Playstations und X-Boxes traten schon vor langer Zeit ihren Siegeszug an. Spielen wird heute sehr viel mehr in einer virtuellen, als in der echten Welt ausgeführt. Und einen ganz besonderen Reiz liefern Spiele, bei denen man Geld gewinnen kann.

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Wir verraten euch, woran es liegt!

Glücksspiele, einst auf Jahrmärkten von dubiosen Straßenkünstlern feilgeboten, absolut illegal und lediglich darauf ausgelegt, die Mitspieler gnadenlos abzuzocken und daraufhin rasch zu verschwinden, erlebten eine Hochblüte. Jeder wusste es und dennoch blieb der Reiz nicht aus, das Glück zu versuchen. Beteiligte sich an jenen Spielen eher die hart arbeitende Bevölkerung, frönte die "Upperclass" dem Spielvergnügen in eleganten Casinos an Roulette-, Baccara- und Black Jack Tischen.

Kartenspiele aller Art wurden in nur Eingeweihten zugänglichen Hinterzimmern ebenso gespielt, wie in den Casinos, Wetten wurden auf der Rennbahn platziert und oft hing die Existenz eines Menschen von einem siegreichen Pferd ab. Tragische Schicksale füllten und füllen bis heute die Geschichte der Glücksritter in allen Facetten, mit Höhen und Tiefen.

Mussten die Menschen allerdings in früherer Zeit ihre Komfortzonen verlassen, um ihrer Spielfreude nachgehen zu können, ist dies heute durch das Internet von jedem Ort möglich, an dem man online gehen kann. Dies machte sich auch die Spielindustrie zunutze und bietet auf zahlreichen Plattformen Online-Casinos an, in denen man sowohl die klassischen Casionospiele, als auch auf Slot Spielautomaten seine Einsätze geben und auf das Glück hoffen kann. Ab wann jedoch wird Spielen problematisch und nicht mehr zur Freude, sondern zwanghaft betrieben und warum kippen Frauen wohl schneller, Männer jedoch häufiger in die Falle der "Spielsucht"? Diese Fragen sollen ein wenig hinterleuchtet werden und Ihnen Anregungen liefern, das eigene Spielverhalten unter die Lupe zu nehmen. 
Slots im Online-Casino
Frauen lieben Obst, wesentlich mehr als Männer. Daher ist es nicht verwunderlich, dass der Bally-Wulff Automatenhit "Explodiac" bei Frauen hoch punktet. Er zieht Früchteliebhaber, die actionreiche Abwechslung suchen magnetisch an. Die beliebten Fruchtsymbole Orange, Zitrone, Weintraube, Pflaume, Kirsche und Melone wirbeln mit der Gewinnzahl 7 über 5 Walzen und 10 Gewinnlinien und sorgen für unterschiedlich hohe Gewinne. Besonders spannend wird es, wenn die dem Slot Explodiac den Namen gebende Bombe auftaucht und durch ihre Explosion gleich mehrere Symbole in Wilds verwandeln kann. Das lässt das Adrenalin hochschnellen und die Spannung steigen. Zum besseren Verständnis kann man sich Explodiac auch einfach auf Wetten.com einmal selbst anschauen. 
"Machen Sie Ihr Spiel, rien ne va plus" 
Auch Roulette, der Klassiker unter den Spielen hat Einzug in die Online-Casinos gehalten. Statt direkt am grünen Tisch, kann man die Kugel über den Bildschirm verfolgen und mit Spannung darauf warten auf welcher Zahl sie landet. Wird mit einfachen Chancen gespielt, kann der doppelte Gewinn des Einsatzes erwartet werden, hat man auf eine Zahl gesetzt, die gewinnt, erwartet den Spieler der 35-fache Gewinn. Live-Roulette im Online-Casino lässt die Herzen genau so höher schlagen, wie im echten Casino. Überzeugen Sie sich hier selbst davon. 
Wo ist die Grenze, an der das Spielvergnügen der Spielsucht weicht? 
Vereinfacht ausgedrückt kann man sagen, dass Spielen dann zur Sucht wird, wenn der betreffende Spieler wohl den Wunsch hat aufzuhören, aber dennoch zwanghaft weiterspielen "muss". Rational nicht erklärbar, einfach einem inneren Zwang folgend, kann dieses fixierte Verhalten nicht mehr gebremst oder geändert werden. Frauen neigen dazu rascher in solche fixierte Zwangshandlungen hineinzukippen als Männer. Dies ist ähnlich wie beim "Kaufrausch" von dem auch prozentuell mehr Frauen als Männer betroffen sind. Frauen erliegen im Durchschnitt schneller einem "Reiz". Dies kann unterschiedliche Ursachen haben. Neugier, Frust, allgemeine Verdrossenheit über das eigene Schicksal, finanzielle Probleme usw. wie ein roter Faden zieht sich durch all diese Ursachen der Wunsch, sich selbst etwas Gutes zu tun.

Dies ist auch nicht verwerflich oder unlogisch, aber genau hier setzt die Psychologie der Spielindustrie auf. Der Spieler beginnt und gewinnt auch, dies schafft mehr Anreiz und im Geist der Betroffenen formen sich bereits die Lösungen auf lange gewälzte Probleme und die Wünsche steigen ins Astronomische, daher kommen Problemspielerinnen schneller in die Gefahr der Überschuldung was in großteils in einem Rückzug aus dem sozialen Umfeld resultiert. Spielsucht bei Frauen manifestiert sich meist im Alter zwischen 40 und 49 Jahren und Studien belegen, dass 70% der spielsüchtigen Frauen auf eine traumatische Kindheit zurückblicken, bei Männern liegt der Prozentsatz bei etwa 30%. Obwohl sie im Durchschnitt später mit dem Spielen anfangen, Männer versuchen ihr Glück meist im Alter zwischen 30 und 39 Jahren, gleiten Frauen schneller in die Sucht ab, als Männer. Dennoch haben die Herren der Schöpfung insgesamt mit 1,3% Spielsüchtigen Adams, gegenüber 0,3% spielsüchtigen Evas die Nase vorne. 

Bei Männern liegt die Reiz-Reaktionsgrenze tiefer, ihrer Natur nach kauen sie länger an unliebsamen Situationen und sind weniger experimentierfreudig als Frauen. Obendrein neigen sie dazu, ihre Probleme vor dem Umfeld zu verbergen und alles mit sich selbst abzumachen. Diese Verschlossenheit treibt sie dadurch auch häufiger und tiefer in die Spielsucht als Frauen. Sie können sich niemandem anvertrauen und verwickeln sich tiefer und tiefer in Probleme, ganz besonders finanzieller Natur. Es ist eine traurige Gewissheit, dass der Spieltisch, das Wetten auf Pferde und Hunde, Boxer, Mannschaften und sonstiges bereits zahlreiche Existenzen auf dem Gewissen haben. Spielsüchtige gefährden nicht nur sich alleine, ihre Sucht zieht Kreise, deren Konsequenzen sie nicht mehr überschauen können. 

Vergleicht man Spielerinnen und Spielern kann man erkennen, dass Männer durchschnittlich mehr Interesse an Geschicklichkeitsspielen zeigen als Frauen. Dies liegt darin begründet, dass Männer mehr auf das persönliche Können und Wissen vertrauen, Frauen sind weniger spezifiziert. Laut einer Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung nehmen in Deutschland fast viermal so viele Männer an Sportwetten teil als Frauen. Dementsprechend häufiger sind die Herren der Schöpfung auf Rennbahnen und in Wettbüros anzutreffen. Dies gilt auch für privat organisierte Glücksspiele und bei Online-Casinospielen im Internet. Hier kann man von einer Quote von 3 bzw. 3,6 zu 1 ausgehen. Frauen hingegen fühlen sich von Fernsehlotterien weitaus stärker angesprochen als Männer. Insgesamt 44,7 Prozent der Männer und 33,5 Prozent der Frauen nahmen im vergangenen Jahr an Glücksspielen teil. 
Das Hauptmotiv für beide Geschlechter ist natürlich Geld zu gewinnen. 71% beider Geschlechter geben dies gleichermaßen zu. Allerdings liefern Männer noch weitere Motivatoren, nämlich zur Entspannung, "weil ich mich damit auskenne", oder "es lenkt mich ab", erklären männliche etwa doppelt so oft wie weibliche Befragte. Dennoch liegen diese Motive im Ranking weit zurück hinter dem möglichen Finanzgewinn. 

"No Risk, no Fun" sagt ein altes Sprichwort, das bis heute seine Berechtigung hat. Dennoch sollte man nur mit kalkulierten Risiken und kühlem Kopf an ein Spiel herangehen, sonst gibt es nur mehr "Risk" und überhaupt keinen "Fun" mehr. Es ist eine Binsenweisheit, dass es bei einem Spiel immer 2 Faktoren geben muss, nämlich einen Gewinner und einen Verlierer. In der Spielindustrie sind immer die Casinos bzw. die Lotterien die Gewinner und die Spieler sind auf lange Sicht gesehen immer die Verlierer. Wäre dem nicht so, würden die Casinos nämlich allesamt pleite gehen. Dies sagt einem der gesunde Menschenverstand. Dennoch bieten sie Spaß, Ablenkung und Kurzweil.

Ein Abend im Casino ist ein echtes Erlebnis, solange man es als das sieht was es ist - ein Glücksspiel. Nicht umsonst sagt man, dass Fortuna eine Frau ist und als Frau hat sie ihre Launen und Neigungen. Sie verteilt ihre Gunst ganz nach ihrem eigenen Gutdünken und man ist gut beraten, wenn man dies ins Kalkül zieht und sich seine eigenen Grenzen steckt innerhalb derer man sich bewegen kann ohne Schaden zu nehmen. Dann kann man sich ganz dem Vergnügen ein Spiel zu spielen hingeben. Und Glück oder Gewinne lassen sich nicht erzwingen. Spielen Sie niemals um Geld, wenn Sie dringend Geld brauchen. Da ist das Verlieren vorprogrammiert.