So macht ihr aus eurer Wohnung ein Design-Appartement

- Ihr habt euch schon immer gefragt, wie die Designer das immer so stylisch hinbekommen mit ihrer Wohnungseinrichtung? Ihre Appartements sehen aus wie eine Vorlage für die Hochglanzfotos aus den angesagten Interior-Blogs. Natürlich kennen sich die Profis nun mal mit Stilfragen bestens aus. Wir haben ihnen über die Schulter geschaut und jede Menge Tipps zusammengetragen, wie es auch euch gelingt, eure vier Wände in eine fancy Wohlfühloase zu verwandeln. 

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Graue Wände? Nichts für graue Mäuse!

Das neue Sideboard sah im Möbelgeschäft so elegant aus aber zuhause wirkt es irgendwie fehl am Platz? Die Wand wurde genauso gestrichen wie bei dem Gestaltungsvorschlag des Interior Magazins und erdrückt den Raum jetzt allerdings mit seiner Farbigkeit? Solche oder ähnliche Szenarien kennen einige und fragen sich, was sie bloß falsch machen bei der Einrichtung ihrer Wohnung. Meist helfen bereits einfache Kniffe und Regeln dabei, stilistische Fettnäpfchen zu vermeiden und ein hübsches Zuhause zu kreieren.

Less is more

Zugegeben, wenn ihr euch die Bilder in den Katalogen so ansehet, wird schnell klar, worin ein ganz grundsätzliches Problem besteht: der eingeschränkte Platz. Nicht jeder wird in einem geräumigen Loft oder einer großen Altbauwohnung mit hohen Stuckdecken wohnen. Viel häufiger wird man sich mit kleinen Zimmern oder auch unvorteilhaft geschnittenen Grundrissen herumschlagen müssen. 

Dies muss allerdings nicht bedeuten, dass eine solche Wohnung nicht ansprechend und gemütlich gestaltet werden kann. Der erste Grundsatz lautet hier deshalb: Weniger ist mehr! Denn nicht nur die Räume selbst, auch die einzelnen Möbelstücke brauchen Platz, um wirken zu können. Ein Raum, der nicht überfüllt wirkt und genügend Luft lässt, um sich zu bewegen sorgt zudem dafür, dass ihr euch wohler fühlt. In einem luftigen, hellen Zimmer können wir unsere Gedanken leichter schweifen lassen und werden nicht zu stark von der Einrichtung abgelenkt oder eingeengt.
Unter Umständen bedeutet dies, dass ein wenig entrümpelt werden muss. Mit etwas Kreativität könnt ihr aber auch in kleinen Räumen genügend Stauraum schaffen, um eure Habseligkeiten und Krimskrams verstauen zu können. Ein aufgeräumter Gesamteindruck sorgt insgesamt für eine bessere Wohnqualität und weniger Chaos. Der letzte Schrei unter den Einrichtungstrends zielt übrigens genau in diese Richtung.

Auf die wichtigen Möbel beschränken

Wenn es durch viele oder voluminöse Möbel bereits sehr eng ist, solltet ihr überlegen, auf welche ihr gegebenenfalls verzichten könnt. Im Laufe der Jahre wird der Hausstand meist immer größer und umfangreicher, neue Einrichtungsgegenstände kommen hinzu und brauchen Platz.

Auch durch den Zusammenzug mit dem Partner stehen plötzlich doppelt so viele Möbel zur Verfügung und wollen untergebracht werden. Dann gilt es Kompromisse zu schließen und sich vielleicht auch von einem liebgewonnenen Stück zu trennen.

Ein gemütliches Bett, ein netter Essplatz, ein bequemes Sofa und vor allem Stauraum für Kleidung, alltägliche Gebrauchsgegenstände oder auch Utensilien für die Hobbies – je nachdem wo die individuellen Interessen liegen und wo am meisten Zeit verbracht wird, zeigt sich der Stellenwert der persönlichen Möbelstücke. Dem einen ist eine gut ausgestattete Küche wichtig, dem anderen wiederum genügend Platz für Fernseher und Hi-Fi-Geräte. 

Wenn es ohnehin eng ist, muss der vorhandene Raum optimal genutzt werden. Profis nutzen hier die gesamte Raumhöhe. Ein vollflächiges Regal bis unter die Decke kann auch hinter einem Vorhang versteckt werden. So wird nur minimal Fläche beansprucht, bei maximalem Stauraum. Der Vorhang sorgt für einen aufgeräumten Eindruck.

Auf die richtigen Möbel beschränken

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Statt zweier verschiedener Schränke oder Kommoden ist manchmal die Anschaffung eines neuen, größeren Schrankes sinnvoll. Passend zum verfügbaren Platz im Raum sorgt dies für ein ruhigeres Gesamtbild.

Praktisch sind zudem Möbelstücke, die multifunktional genutzt werden können. Eine ausziehbare Couch wird zur Schlafgelegenheit für Gäste, der kleine Küchentisch lässt sich zur Tafel ausziehen, eine Sitzbank am Fenster dient gleichzeitig als Stauraum und unter dem Hochbett kann eine Spielecke eingerichtet werden. Egal um welchen Raum es geht, überall bieten sich Möglichkeiten, durch praktische Möbel Platz zu sparen.

Ordnung ist bei beengten Platzverhältnissen das oberste Gebot. Das bedeutet nicht, dass ihr euer Zuhause so steril einrichten müsst, wie es manche Werbeanzeigen von Möbelherstellern propagieren. Immerhin soll es noch wohnlich und gemütlich sein. Verschwinden unbenutzte Gegenstände jedoch schnellstmöglich wieder in Schränken, Regalen und Truhen, bleibt einfach mehr Platz zum Leben.

Less is more gilt übrigens auch für das Design der Möbel: Eine schlichte, zurückhaltende Gestaltung trägt ebenfalls zu einem ruhigen Gesamtbild bei. Einzelne Stücke und Dekoartikel sorgen dann für besondere Hingucker und ein individuelles und behagliches Ambiente.

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Räume sinnvoll strukturieren

Wenn ihr die passenden Möbel gefunden habt, müssen sie nur noch ansprechend in den Raum integriert werden – klingt einfach, ist in der Praxis jedoch gar nicht so leicht. Die gute Nachricht für euch: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Auch die Einrichtungsprofis spielen in der Regel mehrere Varianten durch, um die bestmögliche Anordnung zu finden.

Das kann im Geiste getan werden - Voraussetzung ist dafür allerdings ein besonders gutes räumliches Vorstellungsvermögen und das Wissen, wie die Möbel wirken werden. Einfacher ist es, einen schnellen maßstabsgetreuen Grundriss zu zeichnen und darin die Umrisse der Möbel zu skizzieren. So können verschiedene Alternativen überprüft werden und es wird schnell klar, wo es etwa Engstellen gibt oder welche Anordnung für die alltäglichen Abläufe am meisten Sinn macht. Wer es etwas professioneller möchte, kann auch ein kostenloses Planungsstool im Internet verwenden oder eine passende App für Smartphone oder Tablet nutzen. 

Ein Zimmer kann zudem mit praktischen Möbeln in verschiedene Zonen unterteilt werden. Selbst ein halbhohes Regal oder Sideboard kann bereits Struktur in den Raum bringen und den vorhandenen Platz sinnvoll gliedern. Auf diese Weise wirkt alles offen und geräumig, trotzdem ist für bestimmte Rückzugsräume gesorgt.

Farbe vs. grau in grau

Dass Farben unsere Räume verändern und unsere Stimmung beeinflussen ist sicherlich nichts Neues. Mit dem passenden Farbkonzept kann ein luftigerer und geräumigerer Gesamteindruck erzielt werden. Dabei müsst ihr euch keinesfalls auf weiß oder ausschließlich helle Töne beschränken. Auch kleine Zimmer vertragen durchaus knallige oder dunkle Farben. In einem dunkel gefliesten Bad verschwimmt die Begrenzung der Wände und es entsteht ein großzügigerer Eindruck.

Jeder Farbe werden verschiedene Eigenschaften und eine ganz eigene psychologische Wirkung zugeschrieben. Nicht jede Farbe eignet sich gleichermaßen für jeden Raum. Dies könnt ihr für die Gestaltung eurer Wohnung gezielt nutzen. Einerseits könnt ihr die Einrichtung passend zu eurer Lieblingsfarbe, mit der ihr euch einfach besonders wohl fühlt gestalten. Bei kräftigen Farben solltet ihr jedoch, statt eine ganze Wand knallig zu streichen, besser wohldosierte Akzente setzen. Dies könnt ihr auch mit Hilfe v on Accessoires erreichen.

Für viele sind weiße Wände der Inbegriff einer minimalistischen Wohnungseinrichtung. Auch andere neutrale (Nicht-)Farben wie verschiedene Grautöne oder auch Schwarz gelten als Elegant. Doch auch Designer setzen auf bunte Farben. Diese sollten allerdings wohlplatziert, wohldosiert und passend ausgewählt werden. Auch bei der Kombination mehrerer Töne gilt es, auf eine harmonische Mischung zu achten. Denkt daran, dass auch die Fußbodenbeläge eine gewisse Farbigkeit mit sich bringen können und beim Farbkonzept berücksichtigt werden sollten.

Dabei könnt ihr zum Zusammenstellen einer harmonischen Farbpalette ebenfalls ein Online-Tool nutzen. Bei diesem Farbrad gibt es die Möglichkeit verschiedene Töne nach unterschiedlichen Harmonie-Konzepten zu kombinieren. 

Das minimalistische Farbprinzip

Eine Möglichkeit besteht darin, zusätzlich zu weißen Wänden und einer weißen Decke Akzente mit einer weiteren Farbe zu setzen. Dieser Ton kann sich dann zusätzlich in weiteren Einrichtungsgegenständen wiederfinden. So entsteht ein einheitliches Konzept und der gesamte Raum wirkt nicht zu chaotisch und unstrukturiert. Ein alternatives minimalistisches Farbkonzept wäre es, euch auf einen bestimmten Farbton zu beschränken und diesen bei der Wahl der Einrichtungsgegenstände in unterschiedlichen Schattierungen zur Geltung zu bringen. Auch so entsteht ein stimmiges Bild, das durch die verschiedenen Nuancen dennoch genügend Spannung mitbringt. 

Wohnen mit der Lieblingsfarbe

Dieses Konzept ist beispielsweise bestens geeignet, wenn ihr einen Raum ganz in eurer Lieblingsfarbe gestalten möchtet. Ton in Ton aufeinander abgestimmt, ergibt sich dabei stets ein harmonisches Gesamtbild. Achtet jedoch darauf, knallige Farben nicht zu umfangreich einzusetzen. Je kräftiger und dominanter ein Farbton, umso mehr ist eine neutrale Farbe wie Weiß, Beige oder Grau gefragt, um den notwendigen Ausgleich herzustellen.

Möbel, Wohntextilien oder Accessoires in der eigenen Lieblingsfarbe sind zudem ein gutes Mittel, um bei seiner Einrichtung die eigene Persönlichkeit und Individualität auszudrücken. Mit etwas Geschick könnt ihr auch vorhandene Möbelstücke oder Accessoires selbst farblich passend gestalten

Kunterbunt als Einrichtungsstil

Das krasse Kontrastprogramm zur farblich dezent zurückhaltenden Wohnung ist ein kunterbunter Stilmix. Nicht nur im Kinderzimmer, wo es ohnehin etwas farbiger zugehen darf, auch in der übrigen Wohnung kann „Bunt“ ebenfalls als Gestaltungskonzept gewählt werden. 

Vor allem der Ethno- oder Boho-Stil zielen in diese Richtung ab. Dabei können Accessoires und verschiedene Möbel gar nicht bunt genug sein. Dennoch steckt hinter dem chaotischen Sammelsurium ein gewisses Konzept. Hier gilt es noch genauer darauf zu achten, dass das Ganze am Ende nicht überladen oder zu kitschig wirkt. Wenn ihr euch entsprechende Abbildungen zu diesem Stil einmal genauer anseht, werdet ihr merken, dass auch hier jeweils ein gewisses harmonisches Farbkonzept verfolgt wurde, sich ein bestimmter Ton etwa wie ein roter Faden immer wieder findet und insgesamt ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen grellen Akzenten und ruhigen Elementen zu finden ist.

Die geheimen Einrichtungsregeln der Profis

Als nächstes haben wir kleine Tricks zusammengetragen, mit denen ihr das Beste aus eurer Wohnung herausholen könnt. Am Ende sind es meistens die einfachen Details, die für ein stimmiges Gesamtbild sorgen.

Das Alte und das Neue

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Alt und Neu setzt spannende Kontraste

Auf vielen der inspirierenden Fotos aus den Einrichtungszeitschriften könnt ihr sehen, dass die Profis neben modernen und minimalistischen Möbeln immer wieder gerne Antiquitäten einsetzen. Die alten Stücke haben einfach einen ganz besonderen Charme. Allerdings kommt es auch hier auf die richtige Dosis an. Ein Raum voll mit alten Möbeln kann schnell angestaubt wirken. Hinzu kommt, dass sie oft reich verziert sind oder bei Polstermöbeln ein üppig gemusterter Bezugsstoff verwendet wurde. Zusammen mit anderen Einrichtungsgegenständen und auf kleinem Raum nehmen sich die Teile dann gegenseitig die Strahlkraft.

Als besonderer Hingucker sorgt ein außergewöhnliches altes Stück jedoch für einen individuellen Touch. Wer nicht so viel Geld für einen antiken Schrank oder ein hochwertig restauriertes Sofa ausgeben möchte, kann auch mit kleinem Budget etwas Passendes finden. Ein Spiegel mit barockem Rahmen, eine kleine Anrichte oder auch nur ein alter Stuhl, der mit etwas handwerklichem Geschick auf Vordermann gebracht wurde – solche Möbel lassen sich auf jedem Flohmarkt finden. 

Unterschätzte Wohntextilien

Ihr findet Vorhänge bieder? Teppiche sind störende Staubfänger? Profis lieben Wohntextilien! Sie sind eines der einfachsten Mittel, um einen Raum nachhaltig zu verändern und ihm eine besondere Atmosphäre zu verleihen. Und dafür muss meist nicht mal viel Geld ausgegeben werden. Alle Arten von Textilien dämmen Geräusche in einer Wohnung und tragen so zu einer angenehmen Raumakustik bei. 

Vorhänge sind wie Kleider für die Fenster. Ihr denkt dabei an Omas geblümte Spitzengardinen? Die könnt ihr getrost vergessen. Moderne Vorhänge haben nichts mit ihnen gemeinsam. Ungemustert und in einem stimmigen Farbton fügen sich Gardinen zurückhaltend in das Gesamtbild ein und verleihen dem Raum dennoch etwas sehr Wohnliches. Zudem bieten sich unzählige Varianten, sowohl beim Textildesign als auch bei der Aufhängung.

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Luftige, helle und halbtransparente Vorhänge filtern das Licht, zaubern hübsche Effekte auf die Wände und sorgen für eine gleichmäßige Grundbeleuchtung im Innern. Kräftigere Gardinen können abends zum Abdunkeln eingesetzt werden, Privatsphäre schaffen und stellen in kräftigeren Farben schöne Akzente dar. 

Ein Teppich muss nicht vollflächig im Raum verlegt werden. Ein Läufer oder größerer Platzteppich im Sitzbereich oder auch am Essplatz sorgt für mehr Gemütlichkeit und warme Füße, vor allem im Winter. 

Zudem zählen auch Polsterbezüge, Kissen oder Plaids und Überwürfe zu den Wohntextilien. Ein neuer Sofabezug kann neben einem neuen Sitzgefühl auch nachhaltig den ganzen Raum beeinflussen. Und Kissen oder eine Kuscheldecke sorgen ohnehin immer für eine Wohlfühlatmosphäre.

Wieviel Deko ist genau richtig

Auf den einschlägigen Einrichtungsblogs und in den Interior Magazinen gibt es genau zwei verschiedene Ansätze: Entweder die Bilder zeigen ein sehr steriles Szenario, wenige Möbel, keinerlei persönliche Gegenstände und die obligatorischen zwei bis drei Kerzenhalter (meistens ohne Kerzen). Die Einrichtung sieht dabei zwar immer unglaublich schick aus und die Möbelstücke kommen toll zur Geltung, allerdings fehlt meist die Atmosphäre. In einer solchen Umgebung zu wohnen fällt uns eher schwer, denn das Ganze wirkt einfach zu steril und unnatürlich.

Die zweite Variante ist ein Raum mit hübscher Einrichtung, verfeinert mit genau der richtigen Dosis an Kleinigkeiten und Krimskrams, die für Atmosphäre und das gewisse Etwas sorgen. Doch hier das richtige Maß zu finden ist die Schwierigkeit.

Oft vergessen wir, dass auch unsere anderen Habseligkeiten zum Gesamteindruck eines Raumes beitragen. Die Bücher in den Regalen, Zeitschriftenstapel am Boden, die kleine Gießkanne für die Zimmerpflanzen oder das Streichholzpäckchen zum Anzünden von ein paar Kerzen am Abend. All diese Gegenstände sollten in die Gestaltung mit einfließen. Kleine Accessoires wie ein Zeitschriftenhalter oder Kistchen und Schalen helfen dabei, all die Kleinigkeiten zu organisieren und ansprechend aufzubewahren. So wird aus den Gebrauchsgegenständen selbst in gewisser Weise ein Deko Objekt. Erst, wenn ihr all eure Habseligkeiten so untergebracht habt, könnt ihr einen Blick auf das Ganze werfen und überlegen, wo vielleicht noch etwas Deko fehlen könnte. 

Das besondere Highlight

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Ein Designerpiece braucht jede Wohnung

Eine zurückhaltend gestaltete Einrichtung lässt Platz, damit persönliche und alltägliche Gegenstände den Raum mit Leben füllen und für eine individuelle Note sorgen können. Einzelne Highlights können dann gezielt als besondere Hingucker platziert werden.

Dies kann ein altes Familienerbstück sein, eine skurrile Errungenschaft vom Flohmarkt oder auch Mitbringsel aus dem Urlaub oder andere Erinnerungsstücke. Für sie sollte ein besonderer Platz bereitgehalten werden. Ein solches Stück könnt ihr auch selbst schaffen, indem ihr ein altes Möbelstück aufpoliert oder aus alten Materialien etwas Neues kreiert. Gerade beim Upcycling entstehen Unikate, die sonst nirgendwo zu finden sind.

Ihr solltet für dieses Highlight im Zimmer zudem einen besonderen Ort wählen und ihm vor allem genügend Luft ringsum lassen um wirken zu können.

Drei Einrichtungsgegenstände, die man in jedem Designer Haushalt findet

Als letzten Punkt werfen wir schließlich einen Blick auf die Stücke, die scheinbar in jedem Designer-Appartement zu finden sind.

1. Der Designklassiker

Egal ob ein Panton-Chair mit der charakteristischen geschwungenen Form – der wohl erste Freischwinger aus Kunststoff; Thonets Bugholzstuhl, der ebenfalls für eine (damals) ganz neue Art der Materialbearbeitung steht; einem minimalistischen String-Regal, das gerade ein zweites Revival erfährt; die oft kopierte und dennoch nicht ans Original heranreichende Eames-Garderobe mit den großen bunten Kugeln an den Haken oder auch die legendäre Aalto-Vase mit ihren runden Ausbuchtungen – die Liste an Designklassikern ist lang. Und ein solches Stück verleiht einer Wohnung stets das gewisse Etwas. Nicht umsonst haben es diese Gegenstände zu solcher Berühmtheit geschafft. Sie stehen in besonderer Weise für Stil, Funktionalität und gutes Design.
Mit etwas Glück lässt sich das eine oder andere Stück auf Auktionsportalen im Internet ergattern oder ein Banause entledigt sich seines überdrüssigen Mobiliars auf dem Sperrmüll.

2. Die extravagante Leuchte

Hierbei muss es sich nicht mal zwangsläufig um einen Designklassiker handeln: Eine außergewöhnliche Leuchte zieht einerseits die Blicke auf sich, und kann zudem eine besondere Atmosphäre schaffen. Mit einer Pendelleuchte könnt ihr – ausreichend Platz vorausgesetzt – beispielsweise die Höhe des Raumes als eine weitere Gestaltungsebene nutzen. Auch Stehleuchten mit voluminösen Schirmen oder als kleinere Exemplare auf einem Sideboard werden von den Designern als beliebtes Stilmittel eingesetzt, sowohl als besonderer Blickfang, als auch für eine stimmungsvolle Beleuchtung am Abend.

3. Die besondere Grünpflanze

Was als krönendes Detail ebenfalls in keinem Design-Appartement fehlen darf, sind die passenden Grünpflanzen. Dafür ist selbst in der kleinsten Ecke noch Platz. Interior-Profis arbeiten dabei gerne mit ausdrucksstarken Sorten, die schon durch ihre eigene Form ein kleines Kunstwerk darstellen.
Ein skurriler Kaktus, eine wallende Hängepflanze oder auch die charakteristische Monstera mit ihren riesigen eingeschnittenen Blättern – sie sorgen nicht nur für ein angenehmes Raumklima, sondern gleichzeitig für ein Stück Natur in unseren vier Wänden.