So gestaltest du den Muttertag dieses Jahr ganz besonders

Bald ist es wieder soweit und Muttertag steht vor der Tür. Am 1. Mai feiern wir wieder die Mütter unseres Lebens und zelebrieren das besondere Band, das Kinder mit ihren Müttern verbindet. Egal ob biologische Mutter oder Adoptivmama, Mutterfigur oder Großmutter, wir alle haben und lieben jemanden der die Mutterrolle in unserem Leben füllt und für die wir dankbar sind. Der Muttertag lädt uns dazu ein zu reflektieren und unsere Dankbarkeit auszudrücken. Doch Blumen und nette Textnachrichten sind nicht immer die beste Wahl, vor allem dann nicht, wenn der Muttertag etwas ganz besonderes werden soll.

Mutter mit Kind© Unsplash/ Ketan Raiput
So wird der Muttertag ganz besonders!

So zeigst du ihr deine Liebe

Find die Love Language deiner Mutter heraus

Die sogenannten Sprachen der Liebe (Love Languages) ist ein Konzept, welches ursprünglich aus der Paartherapie stammt und von dem amerikanischen Paar- und Beziehungsberater Gary Chapman geprägt wurde. Sie können jedoch auch in anderen Kontexten und Beziehungen angewendet werden. Die verschiedene Beziehungssprachen sorgen dafür, dass man sich geliebt fühlt und helfen bei einem besseren Verständnis des anderen und führen somit zu glücklicheren und gesünderen Beziehungen. Zwar ist das ursprüngliche Konzept der Liebessprache auf romantische Zuneigung fokussiert, doch auch in anderen Beziehungen spielt es eine wichtige Rolle, wie wir uns geliebt fühlen und wie wir unsere Liebe zueinander ausdrücken, weshalb es sich auch für familiäre Bindungen anwenden lässt. Die fünf Sprachen sind:

  • Lob und Anerkennung

  • Zweisamkeit

  • Geschenke

  • Hilfsbereitschaft

  • Zärtlichkeit

Auch unabhängig von diesen Sprachen kann es sich lohnen ein Gespräch mit den eigenen Eltern zu suchen, wann sie sich besonders geliebt und wertgeschätzt fühlen.

Geschenke mit Herz

Ist die Liebessprache materieller Art und bedeuten Geschenke deiner Mutter besonders viel, sollte nicht auf ein Geschenk verzichtet werden. Ob die Lieblingsblumen oder ein Buch, wichtig ist vor allem, dass es etwas ist, was deiner Mutter gut gefällt. Wenn das Geschenk noch eindrucksvoller sein soll, versuche, etwas Selbstgemachtes zu schenken, wie zum Beispiel ein aus schön bedrucktem Jersey Stoff genähter Kissenbezug oder wiederverwendbare Abschminkpads. Du kennst deine Mutter am Besten und weißt, was ihr gefällt.

Handgeschriebene Briefe

Ist die Liebessprache „Lob und Anerkennung“ sind liebe Worte Gold wert. Sag deiner Mama genau, was du fühlst. Erinnere sie an all die guten Momente zusammen und bedank dich bei ihr für ihre Liebe und ihre Aufopferung. Besonders emotional wird es, wenn du dir die Zeit nimmst, all diese Gedanken und Gefühle in einem handgeschriebenen Brief festzuhalten. Du kannst ihn ihr entweder persönlich übergeben oder per Post senden, falls ihr nicht nah beieinander wohnt. Dies wird euren Bund stärken und erlaubt es ihr, immer wieder zu diesem Brief zu greifen.

Ein besonderes Erlebnis

Die Liebessprache „Zweisamkeit“ heißt auf englisch Quality Time, was es ein bisschen besser trifft. Hat deine Mutter diese Liebessprache, fühlt sie sich vor allem dann besonders geliebt, wenn ihr Zeit zusammen verbringt. Geht zusammen brunchen oder ins Kino oder wandern, je nachdem, was euch beiden Freude bringt oder was das Budget hergibt. Lasst die Smartphones auf stumm geschaltet in der Tasche und konzentriert euch nur auf euch. Wohnt ihr weit auseinander, schaffe dir Zeit im Kalender für ein ausgiebiges Videotelefonat und mache Pläne, wann ihr euch wiederseht. Alternativ kannst du ihr auch ein Erlebnis mit jemandem schenken, der deiner Mutter besonders wichtig ist.

Eine liebevolle Geste

Unter der Liebessprache „Hilfsbereitschaft“ versteht sich, dass man sich besonders geliebt fühlt, wenn die andere Person etwas für einen tut. Sei es den Müll raus zu bringen oder eine große Geste zu vollführen, dies hängt ganz von der Person ab. Was würde deiner Mutter gut tun oder ihr eine Last von den Schultern nehmen? Erfülle ihr diesen Wunsch.

Eine warme Umarmung

Die Liebessprache „Zärtlichkeit“ lässt sich mit langen Umarmungen in eine Mutter-Kind-Beziehung übersetzen. Drücke deine Mutter, flechte ihre Haare oder drückte deinen Respekt in anderen körperlichen Gesten aus. Eine fantastische Idee für alle Mütter, denen Zärtlichkeit wichtig ist, ist ein Gutschein für eine Massage im lokalen Spa.

Denk auch an die Mütter in deinem Freundeskreis

Um den diesjährigen Muttertag noch besser zu gestalten, sollte man nicht nur an die Mutterfiguren des eigenen Lebens denken, sondern auch an die Mütter im Freundeskreis. Vor allem dann, wenn die Kinder noch zu klein sind, um den Tag für ihre Mama besonders zu machen oder wenn es sich um alleinerziehende Mütter handelt, ist es eine wunderbare Geste, den Müttern im eigenen Freundeskreis eine Freude zu bereiten und sie ebenfalls an diesem Tag zu zelebrieren.

Lass sie wissen, dass du an sie denkst. Zeig ihnen, wie stolz du auf sie bist. Biete an, dass auf das Kind oder die Kinder aufzupassen, damit die Mutter oder die Eltern Zeit für sich haben.

Falls ihr sogar mehrere Mütter im Freundeskreis seid, trefft euch und feiert zusammen. Es ist unerlässlich, als Mütter zusammen zu halten und sich gegenseitig zu stützen, wo es nur geht.

Sollte es im Freundeskreis werdende Mütter geben oder Eltern, die derzeit versuchen, schwanger zu werden, suche das Gespräch und finde heraus, wie du sie am besten unterstützen kannst. Solltest du selbst ein Kinderwunsch haben, gönn dir zum Muttertag etwas, wie zum Beispiel das Buch „Mut für Zwei“ von Julia Malchow.

Unterstützte diejenigen, die keinen Muttertag feiern können

Am Muttertag solltest du jedoch nicht nur an die Mutterfiguren in deinem Leben denken und befreundete Mütter feiern, sondern auch diejenigen unterstützen, die keinen Muttertag feiern können. Junge Menschen, die Probleme mit ihren Eltern haben, verwaist sind, Zuhause herausgeworfen wurden oder ein ungesundes Elternhaus haben, können zum Beispiel Hilfe gebrauchen. Auch LGBTQIA+ Paare, die gerne Eltern werden möchte, es aber auf Grund von rechtlichen Hürden nicht können, brauchen Unterstützung.

Eltern, die einen unerfüllten Kinderwunsch oder verstorbene Kinder haben, leiden am Muttertag ebenso wie Kinder, die ihre Mütter verloren haben. Sie alle brauchen eine helfende Hand. Dies kann durch persönliche Aktionen, Sozialprojekte oder durch Spenden an Organisationen wie „Leben ohne dich e.V.“ oder „Wolfsträne e.V.“ passieren.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, für diejenigen da zu sein, für die der Muttertag schwer auszuhalten ist. Die Quintessenz des Mutterseins ist es, für andere da zu sein. Das sollten wir am Muttertag nicht nur feiern, sondern auch selbst verinnerlichen.