Smart Home: Funktionen & Vorteile im Überblick

Smart Home: Funktionen & Vorteile im Überblick

Smart Homes sind immer mehr im Kommen und entwickeln sich nach und nach zum deutschen Standard: Vorteile, Voraussetzungen, Bestandteile und Co.

Frau mit Smartspeaker
© Pexels Anete Lusina

Smart Home – das versteckt sich hinter der Hausautomatisierung

Smart Home liegt voll im Trend und etabliert sich immer mehr zum Standard in den deutschen Haushalten. Mit Sprachbefehlen oder via App ist es möglich, Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik zu steuern. Rasenmäher, Lampen, Fernseher, Schließsysteme – mit dieser innovativen Technologie kommunizieren sämtliche Geräte miteinander. Infolgedessen steigt die Lebensqualität der Verbraucher an und das Leben wird in vielen Bereichen erleichtert.

Die Hausautomatisierung wirft dennoch immer wieder Fragen auf, weswegen wir diesem Thema im folgenden Artikel auf den Grund gehen möchten. Wir beschäftigen uns ausgiebig mit dem Hype um Smart Home und führen euch die Funktionsweise und die Vorteile der Hausvernetzung vor Augen.

Was ist das Smart Home?

Beim Smart Home ist der Name Gesetz. Denn mithilfe einer ausgeklügelten Software treten technische Geräte in Verbindung und bilden ein einheitliches Netzwerk. Man spricht auch von einem Automatisierungsverfahren innerhalb des Haushalts.

Smart Home – so funktioniert’s!

Wenn smarte Schließsysteme, Alarmsignale oder der gemütliche Fernsehabend in Gang gesetzt werden sollen, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein:

  1. Produkte: Die Kompatibilität der einzelnen Geräte kann mittels Bluetooth, ZigBee oder WLAN hergestellt werden. Für welchen Funkstandard man sich entscheidet, ist nebensächlich. Wichtig ist, dass das gesamte Netzwerk homogen ist.

  2. Bedienung: Die Steuerung des Smart Homes erfolgt durch Sprache oder eine App. Während eine Vielzahl der Systeme Produkte unterschiedlicher Hersteller akzeptiert, lassen andere Smart Home Anbieter nur die Integration bestimmter Produkte zu. Dementsprechend ist es möglich, dass sich einige Geräte nicht zentral über die gleiche App steuern lassen, sondern ein firmeneigenes Programm benötigen.

  3. Automatisierung: Die Vernetzung der Geräte basiert auf Sensoren, die anfällig für Umweltreize sind. Werden also Bewegungen oder andere Reize registriert, sendet der Sensor ein Signal an das zentrale Steuerelement. Dieses ist je nach Hersteller ebenfalls unter dem Namen Basis, Gateway, Bridge oder Hub bekannt. Nach der Reizregistrierung und Übermittlung wird das Gerät zur Aktion aufgefordert. Es muss sich aber nicht unbedingt nur um eine Handlung handeln, eine Abfolge mehrere Aktionen ist ebenfalls möglich.

Unschlagbare Vorteile des Smart Homes

Es ist nicht wirklich überraschend, dass sich das Smart Home so großer Beliebtheit erfreut. Die Verbraucher greifen immer häufiger auf smarte Haushaltsgeräte zurück, um sich eine Pause von den alltäglichen Aufgaben in Küche, Waschraum und Co. zu verschaffen. So ist es mithilfe eines Saugroboters, des cleveren Rasenmähers oder der smarten Waschmaschine möglich, die Hausarbeit von unterwegs zu erledigen. Das spart Zeit und Nerven!

Außerdem erhöht sich die Sicherheit in den eigenen vier Wänden. Registrieren Alarmanlagen, Bewegungsmelder oder Überwachungskameras Bewegungen, wird der Hauseigentümer umgehend informiert. Befindet man sich nicht vor Ort, kann man auf die Lichtsysteme und Unterhaltungselektronik zurückgreifen, um ein belebtes Zuhause vorzutäuschen. Die Kameras sind zudem in der Lage, einen ersten Anhaltspunkt zu liefern, wer sich Zutritt zum Grundstück verschafft hat.

Eine Alltagshilfe ist das Smart Home zudem für die ältere Generation. Durch die Fernsteuerung der Geräte können unnötige Bewegungen vermieden werden, was möglichen Gefahren vorbeugt. 2,8 Millionen Unfälle tragen sich im Eigenheim zu. Während ein Sturz bei einem jungen Menschen meist keine größeren Schäden verursacht, können Senioren fatale Folgen davontragen.

Ein weiterer Punkt, der für das Smart Home spricht, ist der Umweltschutz. Tatsächlich lässt sich durch die smarten Geräte Energie sparen. Lampen, Thermostate oder Heizungen reagieren auf die Umwelteinflüsse und regulieren sich selbst. Auch individuelle Einstellungen des Besitzers sind möglich.

Die verschiedenen Smart Home Geräte im Überblick

Im Laufe der vergangenen Jahre wuchs das Sortiment der smarten Geräte immer weiter an. Den Verbrauchern steht mittlerweile eine große Bandbreite an Produkten zur Verfügung. Man unterscheidet folgende Kategorien:

  • Sensoren: Rauch-, Wasser- und Bewegungsmelder, Türkontakte, etc.

  • Aktoren: WLAN-Steckdosen

  • Gadgets: Bluetooth Lautsprecher, Saugroboter, Fitnesstracker

  • Bediengeräte: Touchdisplay für die Wand, Sprachassistent, Tablet

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