Selfcare 2021: Tipps für mehr Lebensfreude & Achtsamkeit

Selfcare 2021: Tipps für mehr Lebensfreude & Achtsamkeit

2020 war ein herausforderndes Jahr und hat uns vor allem eines gezeigt: Wie wichtig es ist, auf uns selbst zu achten. Selfcare nennt sich diese Art der Achtsamkeit, die sich auf uns selbst bezieht – sowohl körperlich als auch emotional. Hierbei geht es nicht nur um wohltuende Klassiker wie genug Bewegung oder eine gesunde Ernährung, sondern um weitaus mehr.

junge Frau glücklich und lächelt
© Pexels
Hier kommen die wertvollen Tipps!

Es geht um kleine Oasen der Ruhe im hektischen Alltag. Um Momente des Glücks. Und um Augenblicke, die uns vermitteln, dass wir gut sind, so wie wir sind und dass das Leben lebenswert ist. Denn in der heutigen, schnelllebigen Zeit vergessen wir nicht selten auf eine bestimmte Person: auf uns selbst. 2021 soll sich das ändern. Der Frühling, die Zeit des Aufbruchs, wenn die Vögel zwitschern und die Temperaturen steigen, ist die beste Zeit, um damit anzufangen. Wie wäre es mit einem Dankbarkeitstagebuch? Im Folgenden verraten wir kleine Tipps für mehr Lebensfreude, die in Summe Großes bewirken:

  1. Lachen & so tun, als ob

Es klingt banal, aber Lachen ist nach wir vor die beste Medizin, um Stress abzubauen und zu mehr Gelassenheit zu finden. Genau deswegen ist es wichtig, so viele Einladungen zum Lachen wie möglich anzunehmen – ganz egal, ob das ein Treffen mit einem geliebten Menschen ist oder eine Komödie im Fernsehen. Beim Lachen produziert der Körper Glückshormone, die uns zufriedener machen. Übrigens: Auch, wenn man einmal nicht viel zu lachen hat, so empfiehlt es sich dennoch, die Mundwinkel nach oben zu ziehen. Denn: Wer 60 Sekunden lang bewusst lächelt, stimuliert damit einen Nerv, der dem Gehirn sagt: Es geht mir gut! Auch so werden Glückshormone ausgeschüttet.

  1. Liebesbrief an mich

Bei anderen Menschen tun wir uns meist leicht, ihnen zu sagen, wie toll wir sie finden, welche Vorbilder sie für uns sind und wie schön sie doch heute wieder aussehen. Bei uns selbst fällt uns das jedoch schwer und oft ist der erste Blick in den Spiegel bereits mit negativen Emotionen verbunden. Sich selbst so anzunehmen, wie man ist, ist jedoch enorm wichtig. Nur, wer sich selbst liebt, kann auch andere lieben. Ein lautes „Das hast du gut gemacht“ zum eigenen Spiegelbild nach einer gemeisterten Aufgabe ist also mehr als angebracht. Wer sich mit dem Reden schwer tut, der schreibt einen Liebesbrief – an sich selbst.

  1. Entspannung in der Stille

Zwischen der stressigen Arbeit und dem Haushalt bleibt oft wenig Zeit, um einmal durchzuatmen. Doch kleine Wellness-Einheiten, die uns zur Ruhe kommen lassen, sind äußerst sinnvoll. Das kann zum Beispiel ein wohltuendes Bad sein mit Badesalz und Duftkerzen oder auch eine selbstgemachte Gesichtsmaske, die rasch hergestellt ist. Dazu passt eine Tasse Tee hervorragend, die langsam und bewusst getrunken wird. Es kann aber auch unheimlich befreiend sein, einmal nur zehn Minuten da zu sitzen und nichts zu tun. Atme dabei tief ein- und aus, lass die negativen Gedanken vorbeiziehen und lass los.

  1. Auszeit mit der Freundin

Wem das alleinige Entspannen zu Hause zu langweilig ist, der holt sich eine Komplizin mit ins Boot. Ein Freundinnen-Urlaub kann wahre Wunder wirken – selbst, wenn es sich nur um ein Wellness-Wochenende handelt. Endlich hat man wieder einmal Zeit, um über alles zu reden, aber vielleicht auch Neues zu entdecken. Denn, wenn wir Neues wagen, erweitern wir nicht nur sprichwörtlich unseren Horizont, sondern auch unser Gehirn. Mit jeder neuen Erfahrung werden neue Synapsen gebildet – und bei einer Auszeit mit der Freundin schaffen wir zusätzlich noch gemeinsame Erinnerungen, auf die wir später zurückblicken können. Wie wäre es also einmal mit einem Wellnessurlaub in einer Region, die ihr noch nicht besucht habt? Mit einer Anwendung, die ihr schon immer einmal ausprobieren wolltet? Oder einer Wanderung zu zweit – fernab des Trubels?

  1. Bye-bye Smartphone

Smartphone, Laptop, TV – unser Leben wird heute von elektronischen Geräten bestimmt. Vor allem das Smartphone können viele nur mehr schwer aus der Hand legen und checken ihre Social-Media-Accounts bereits vor dem Frühstück. „Fear of missing out“ ist eine der Ängste, die diesem Verhalten zugrunde liegt, zu Deutsch die Angst, etwas zu verpassen. Doch, wer sich zu sehr in virtuellen Welten verliert, verpasst die echte. Digital detox, also das bewusste, temporäre Verzichten auf elektronische Geräte, kann hierbei hilfreich sein und die Sinne wieder für das Wesentliche im Leben schärfen. Für einen Tratsch mit dem Nachbarn. Für einen Spaziergang im Wald. Oder für ein neues Lieblingsgericht.

  1. Perfekt unperfekt

Wir leben in einer Welt, in der alles sofort und zu jeder Zeit verfügbar ist. Daher glauben auch wir, rund um die Uhr für alles und jeden bereitstehen, und jede Aufgabe perfekt meistern zu müssen. Aber das ist schlichtweg gar nicht möglich, denn keiner ist perfekt und gerade so mancher Fehler macht uns erst zu dem, was wir sind: menschliche Wesen und keine Maschinen. Es ist zwar also natürlich ratsam, das Beste zu geben, gleichzeitig aber auch darauf zu achten, nicht in Arbeit und Stress unterzugehen. Verabschiede dich also vom Perfektionismus und denke daran: Du musst nicht zu allem „Ja“ sagen.

  1. Detox für die Wohnung

Fastenkur, Detox-Tee und kein Zucker – im Frühjahr wollen sich viele von überschüssigen Kilos verabschieden und den Körper in Schwung bringen. Unnötigen Ballast abzuwerfen, kann aber auch in der eigenen Wohnung guttun, denn zu viele Dinge können uns belasten und sind spätestens beim nächsten Umzug eine Qual. Nutze also die Gelegenheit und räume deinen Kleiderschrank aus. Wann hast du diese Jeans zum letzten Mal getragen? Und wann das Sommerkleid? Als Faustregel gilt: Alles, was du zwei Saisonen nicht anhattest, kann weg. Wer das geschafft hat, kann in den anderen Räumen weitermachen – auch Küche oder Wohnzimmer freuen sich auf eine Detox-Kur.

  1. Gutes tun & sagen

Wer kennt es nicht: Die beste Freundin bringt den liebsten Kuchen mit zum Treffen oder eine Arbeitskollegin bewundert unser neues Kleid – kleine Aufmerksamkeiten und Komplimente versüßen uns das Leben. Doch der Zauber wirkt auch umgekehrt: Zahlreiche Studien belegen, dass nicht nur die Beschenkten selbst Freude daran haben, sondern auch die Schenkenden. Wer andere also etwas Gutes tut, steigert damit auch das eigene Glück. Und wie so oft kommt es hierbei nicht auf Großes an – schon ein kleines Mitbringsel, ein „Ich mag dich, so wie du bist“ oder ein anerkennendes Lächeln treffen mitten ins Herz.

 

Mädchen mit tätowiertem Arm
Wer sich frisch hat tätowieren lassen, muss einiges zur Tattoopflege beachten. Wir haben die besten Tipps, damit der Heilungsprozess auch bestens abläuft. Weiterlesen
Lade weitere Inhalte ...