Schöne Erinnerungen: So halten wir sie auch in digitalen Zeiten lebendig

So halten wir unsere schönsten Erinnerungen auch in digitalen Zeiten lebendig

Das Schönste am Leben sind die besonderen Momente, die aus dem Alltag herausstechen. Gemeinsame Urlaube, bei denen ruhig einmal etwas schiefgehen kann, Ausflüge an beeindruckende Orte, ausgelassene Feiern zu Abschlüssen und Wiedersehen oder romantische Abende mit der besseren Hälfte. Doch wie halten wir diese Momente für die Ewigkeit fest? Sie sind in den Speichern unserer Smartphones in digitaler Form verewigt, doch das reicht uns nicht. Wir wollen mehr, wir wollen Dinge zum Anfassen und Erinnerungen, die uns immer wieder mit ihrer Lebendigkeit überraschen. Hier sind unsere Ideen!

fotos auf dem bett
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Schöne Erinnerungen sollten unbedingt festgehalten werden. Wir zeigen euch wie!

Kreiere ein Buch der schönen Tage

Der Alltag hat uns fest im Griff, und manchmal vermissen wir ihn sogar, weil Familienmitglieder oder Freundinnen weit entfernt wohnen oder Kinder schon ausgezogen sind. Dann sind die gemeinsamen Unternehmungen umso wertvoller und können in einem „Buch der schönen Tage“ festgehalten werden. Besorgt euch dazu ein gebundenes Buch mit leeren Seiten, es darf ruhig ein besonders hübsches Exemplar sein. Jeder gemeinsame Tag bekommt eine eigene Seite.

Das Buch dient als Sammelsurium für eure schönsten Erinnerungen und Erlebnisse. Von jedem Treffen und Ausflug bleiben sicher ein paar kleine Dinge. Das können die verschiedensten Gegenstände sein:
 

  • Kronkorken vom gemeinsamen Umtrunk

  • Kinokarten, die ihr gekauft habt

  • gepresste Blumen oder Blätter von einem schönen Spaziergang

  • die Rechnung vom gemeinsamen Essen

  • Eintrittskarten und Infomaterial von besuchten Orten

Wenn ihr gerne bastelt und kreativ seid, könnt ihr das Ganze mit schön gestalteten Überschriften oder Sprüchen ausschmücken. Vielleicht habt ihr euch schon mal im Handlettering versucht? Diese besondere Schreibtechnik ist derzeit voll im Trend. Beim gemeinsamen Durchblättern des Buchs werdet ihr sicher überrascht sein, wie viele Details und Momente ihr beinahe schon vergessen hattet.

Gestalte ein Fotobuch zum Anfassen

Manche werden sich bestimmt noch daran erinnern, wie man voller Erwartung die entwickelten Fotos des analog geknipsten Films zurückbekam. Die gelungensten Aufnahmen wurden in ein Album geklebt. Noch heute finden wir auf den Dachböden der Großeltern solche Sammelbände, die lebendige Zeugen einer beinahe vergangenen Zeit sind.

Mit der digitalen Fotografie und der immer besseren Qualität der Handykameras hat sich vieles geändert. Heute werden deutlich mehr Fotos geschossen, das Selfie wurde erfunden und die Bilder können alle schnell und einfach bearbeitet werden.

In den meisten Fällen schlummern die schönen Aufnahmen und Erinnerungsstücke jedoch auf den digitalen Speicherkarten oder werden auf einer Festplatte archiviert. Die digitalen Erinnerungen sind somit nicht wirklich greifbar und nur zu selten nehmen wir uns Zeit, die Bilder nochmal zu betrachten.

Dabei gibt es neben dem etwas angestaubten Fotoalbum eine weitere Möglichkeit, die Bilder als greifbare Erinnerung aufzubereiten. Als gedrucktes Buch kommen die Aufnahmen besonders gut zur Geltung. Professionelle Fotobücher sind das moderne Pendant zum Einsteckalbum. Die Bilder sind darin nicht nur hochwertig gedruckt, die Bücher bieten zudem eine Menge Gestaltungsmöglichkeiten:
 

  • Umfang und Format lassen sich passend zum Thema auswählen.

  • Die Fotos können auf den Seiten individuell angeordnet und arrangiert werden.

  • Mit verschiedene Designelemente wie Schriften, Icons oder farbigen Details lässt sich das Buch persönlich gestalten.

  • Der gesamte Prozess läuft digital ab und das Buch kann direkt von zuhause aus zusammengestellt werden.

  • Man kann problemlos mehrere gleiche Bücher bestellen – eines für dich, und eines für deine Freundin zum Beispiel.

Auf diese Weise lassen sich Erinnerungen zu den verschiedensten Gelegenheiten festhalten. Egal ob unvergessliche Geburtstagsparty, die Hochzeit der besten Freundin, oder das erste Jahr eures Nachwuchses – passend dazu gibt es viele Ideen, ein Buch zu gestalten:

Freundinnen-Selfies im Laufe der Zeit. Nicht nur Stars verändern sich, auch jeder von uns sieht immer wieder anders aus. Wer regelmäßig ein neues Bild von sich macht, hat über die Jahre eine ansehnliche und spannende Sammlung. Das muss natürlich geplant werden und braucht auch etwas Geduld, aber das Ergebnis ist einmalig. Druckt gleich mehrere Bücher mit diesen Bildern aus, denn auch Eltern und Freunde freuen sich darüber.
 

Thematisch sortiert. Der letzte Urlaub oder der Bau des Hauses – mit einer thematischen Sortierung kann man nicht viel falsch machen. Wichtig ist, dranzubleiben und die Bilder gleich in entsprechenden Ordnern zu speichern.
 

Zeitlich sortiert. 2018, 2019, 2020… die wichtigsten Ereignisse jeden Jahres bleiben in Erinnerung, wenn sie im Buch gebannt werden. Wenn ihr kürzlich Nachwuchs bekommen habt, bietet es sich auch an, einen Band mit der Geburt zu erstellen oder, für die Verwandtschaft, „Mein erstes Jahr“ im Buch festzuhalten. Euch fallen sicher noch 1000 Dinge ein!


 

tagebuch
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Wie wäre es mit einem Tagebuch?

Das gute alte Tagebuch ist doch total aus der Mode gekommen, oder? Nein ist nicht, und es gibt viele gute Gründe eines zu führen.

  • Zunächst einmal solltest du dir aussuchen, ob du ein digitales oder analoges Tagebuch führen willst. Wir finden, ein Buch mit richtigen Seiten, dass du unter dem Kopfkissen verstecken kannst, ist die sicherste Angelegenheit. Zwar gibt es zahlreiche Online-Anbieter, doch ein Buch zum in den Händen halten ist auch hier oft schöner. Kauf dir also am besten ein hübsches Buch, das du gern täglich in die Hand nehmen magst.

  • „Liebes Tagebuch“ oder: Wie fange ich an? Die meisten Tagebuchschreiber wissen am Anfang gar nicht, was sie eigentlich schreiben sollen, doch das kommt mit der Zeit. Gewöhne dir zunächst einfach an, regelmäßig darin zu schreiben und halte deine Gedanken und Erlebnisse fest. Hier kannst du alles herauslassen, was du im Alltag verbergen musst. Bald wirst du routinierter und entwickelst deinen ganz eigenen Stil.

  • Beim Tagebuchschreiben lernst du dich selbst kennen. Du kannst im Auge behalten, ob du deine Ziele erreichst, kannst tolle Einfälle festhalten und auch mal Dampf ablassen, wenn deine Kollegin dich mal wieder genervt hat.

  • Tagebuch schreiben kann deine kreativen Prozesse in Gang bringen, wie es Julia Cameron in „Der Weg des Künstlers“ beschrieben hat. Sie empfiehlt, jeden Morgen mit einigen Minuten zweckfreien Schreibens in den Tag zu starten und nennt das Ganze die „Morgenseiten“. Dadurch werde der Geist so geleert, dass für die kreativen Prozesse endlich wieder genügend Raum da ist. Zudem könne man so den inneren Kritiker zum Schreigen bringen. Probier es einmal aus!

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