22. September 2020
Mobilitätstrend Auto-Abo: Stets im Lieblings-Stadtflitzer unterwegs

Mobilitätstrend Auto-Abo: Stets im Lieblings-Stadtflitzer unterwegs

Mit dem Cabrio den Sommer genießen, BMW 3er Touring für den Skiurlaub oder rund ums Jahr umweltbewusst mit dem einem Toyota-Hybrid der neuesten Generation unterwegs – so vielfältig wie euer Leben ist, so unterschiedlich sind die Ansprüche an die Mobilität. Das Auto-Abo macht es möglich, kurzfristig das Automodell zu wechseln. Dieser Beitrag beantwortet die wichtigsten Fragen rund um den Mobilitätstrend.

Mit eigenem Auto shoppen
© Pixabay
Spontan in eine andere Stadt zum Shoppen – mit dem eigenen Auto kein Problem.

Wie funktioniert das Auto-Abo-Prinzip?

Das Prinzip des Auto-Abos lässt sich am Beispiel von Cluno ganz einfach erklären. Das Auto-Abo funktioniert in 4 einfachen Schritten:

  1. Auto aussuchen: Ihr wählt zwischen verschiedenen Marken und Fahrzeugmodellen. Ob Kleinwagen, Sportwagen oder Familienkutsche, ihr wählt das Modell, das zu eurem Lifestyle passt.

  2. Auto-Abo anfragen: Im nächsten Schritt nehmt ihr über ein Formular online Kontakt zum Anbieter auf und fragt nach einem Abo.

  3. Prüfung abwarten: Der Anbieter prüft die Unterlagen und meldet sich bei positiver Prüfung mit den entsprechenden Vertragsunterlagen zurück.

  4. Auto abholen: Innerhalb kürzester Zeit steht das Auto zur Abholung bereit. Wer es besonders unkompliziert mag, lässt sich das Auto zum Wunschort liefern.

Wollt ihr zum Beispiel günstige Kleinwagen bei Cluno abonnieren, könnt ihr einen Opel Adam, Toyota Aygo oder Toyota Yaris, Opel Corsa, Renault Clio, Ford Fiesta, Peugeot 208 oder Fiat 500 nutzen. Kleinwagen werden häufig im Auto-Abo gebucht, denn sie sind wendig im Stadtverkehr, nehmen engen Parklücken ihren Schrecken und bringen den Wocheneinkauf locker unter. Der Fiat 500 ist besonders beliebt und hat alles inklusive im preiswerten Cluno Abo. Warum ist dieses Model so stark nachgefragt?

Warum einen Fiat 500 fahren? Weil es trendig ist und das Budget schont.

Ein Fiat 500 ist – wie andere Kleinwagen auch - insbesondere dann eine gute Wahl, wenn das Budget recht eng ist. Der Fiat 500 ist zudem ein echtes Kultfahrzeug. Sein Design lässt ihn exklusiv und süß wirken. Oft sorgt die kleine Knutschkugel für freundlich lächelnde Verkehrsteilnehmer, die euch durch die Seitenscheibe angrinsen. Mit einem so niedlichen Fahrzeug macht ihr ganz bestimmt auf euch aufmerksam und findet außerdem in jedem Autokino und in engen Parklücken Platz. Der Fiat 500 ist das ideale Stadtauto. Es hat einen niedrigen Abo-Preis, kostet im Unterhalt nicht viel und verbraucht wenig Sprit. Außerdem stufen Versicherungen den stylischen Kleinwagen günstig ein.

Was ist alles im Auto-Abo drin?

Beim Auto-Abo ist praktisch bis auf den Sprit alles enthalten. Unter „alles“ fallen die folgenden Positionen:

Für Sprit und Autowäsche zahlen Nutzer selbst, solange die Laufzeit des Vertrags besteht.

Tanken und Autowaschen
© Pixabay
Außer Tanken und Autowaschen ist alles im Auto-Abo enthalten.

Ist ein Auto-Abo mit Car-Sharing vergleichbar?

Nein. Beide Varianten unterscheiden sich deutlich voneinander. Beim Car-Sharing handelt es sich zwar ebenfalls um ein Abonnement-Modell, doch als Kunde bekommt man keinen bestimmten Wagen zur freien Verfügung. Stattdessen hat man die Möglichkeit, auf eine große Zahl an Fahrzeugen, die beispielsweise in einem bestimmten Stadtgebiet verteilt sind, zuzugreifen.

Wer spontan ein Auto braucht, prüft dann per App, wo eines verfügbar ist und kann dieses dann für kurze Zeit nutzen – etwa für einen Einkauf. Beim Auto-Abo bekommt man praktisch einen ganz eigenen Wagen, ohne Nutzungsbeschränkungen. Trotz der ähnlichen Abonnement-Modelle handelt es sich also um ein grundlegend unterschiedliches Angebot.

Was ist der Unterschied zwischen Auto-Abo und Leasing?

Auf den ersten Blick ähneln sich beide Varianten, da sowohl beim Abo wie auch beim Leasing gegen die Zahlung eines monatlichen Entgelts die Nutzung des Fahrzeugs ermöglicht wird. Das Eigentum des Autos geht aber nicht auf den Nutzer über. Die Unterschiede zwischen Auto-Abo und Leasing liegen in diesen Aspekten:

  • Die Laufzeit ist beim Leasing deutlich länger, mindestens zwölf Monate. Beim Auto-Abo liegen kurze Vertragszeiten vor.

  • Das Auto-Abo bietet flexiblen Fahrzeugwechsel an. Beim Leasing fahrt ihr über Jahre dasselbe Modell.

  • Die kürzere Abo-Zeit verursacht im Vergleich höhere Kosten zum Leasing. Dafür ist alles inklusive bis auf den Sprit und die Wagenwäsche. Die längere Laufzeit beim Leasing schlägt sich in einer moderateren Monatsrate nieder. Dafür sind nicht alle Leistungen abgedeckt. Wird ein Zusatzpaket gebucht, dass vergleichbare All-inclusive-Leistungen anbietet wie beim Auto-Abo, schnellen die Kosten nach oben.

Welche Voraussetzungen müsst ihr für das Auto-Abo mitbringen?

In Abhängigkeit vom gewählten Anbieter gibt es verschiedene Vertragslaufzeiten und Preismodelle sowie Kündigungsfristen. Ebenso unterscheiden sich die Voraussetzungen, die daran anknüpfen. Einige Voraussetzungen sind jedoch gleich bzw. ähneln sich stark.

  • Das Mindestalter liegt zwischen 18 und 23 Jahren. Das Höchstalter beläuft sich auf höchstens 75 Jahre.

  • Euer Wohnsitz muss in Deutschland sein.

  • Ihr müsst einen gültigen Führerschein vorlegen, der in Abhängigkeit vom Anbieter meistens 2 bis 3 Jahre bestehen muss.

  • In der Regel lässt sich ein Auto mit einer negativen SCHUFA nicht im Abo nutzen.

Worauf solltet ihr bei der Auswahl des Auto-Abos achten?

Das Angebot ist inzwischen recht vielfältig geworden und ihr habt die Wahl zwischen verschiedenen Anbietern. Sie unterscheiden sich in ihrer Preisgestaltung, hinsichtlich des Fuhrparks, in punkto Wartezeit bis zur Lieferung und in den Kündigungsfristen. Ihr müsst euch also darüber klar werden, was ihr im Einzelnen wollt.

Es ist dringend ratsam, sich die Bedingungen genau durchzulesen. Darin steht zum Beispiel, wie viele Kilometer ihr mit einem Auto fahren dürft, wie das Auto versichert ist und wie hoch eure Selbstbeteiligung ist. Auch Punkte wie Kaution, Details zu den Übergabemodalitäten und anderes mehr ist im Vertrag geregelt. Lest den Vertrag gründlich und vergleicht die einzelnen Angebote miteinander.

Wie hoch sind die Startgebühren für ein Auto-Abo

Die Startgebühren werden von den Anbietern individuell festgelegt. Mit einer Gebühr zwischen 250 und 500 € ist allerdings zu rechnen. Manche Anbieter verzichten auf die Anmeldegebühr im Rahmen von Sonderaktionen. Ihr solltet deshalb stets Ausschau halten, ob ihr euch die Anmeldegebühr im Rahmen einer Rabattaktion sparen könnt.

Was passiert, wenn mehr Kilometer als vereinbart gefahren werden

Wenn vereinbarte Freikilometer überschritten werden, werdet ihr am Ende der Laufzeit zur Kasse gebeten. Wie hoch die Zusatzvergütung pro Mehrkilometer ist, steht in den Unterlagen des Anbieters. Ein üblicher Preis liegt bei 0,20 € pro Mehrkilometer. Fährst du beispielsweise 1000 km mehr als vereinbart, werden 200 € Nachzahlung fällig. Ihr solltet euch also vorher überlegen, wie viel Kilometer pro Monat bzw. im Jahr erforderlich sind.

Wenn du im Jahr 18.000 km zurücklegen willst, brauchst du ein monatliches Kontingent von 1500 km. Bei einer Laufzeit von sechs Monaten dürfte ein Maximum von 9000 km nicht überschritten werden. Die 1500 km müssen somit nicht monatlich eingehalten werden, sondern es geht darum, dass die Gesamtkilometerleistung, die maximal im Preis inkludiert ist, eingehalten wird.

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