Marie Kondo: Aufräumen mit Plan - Ausmisten und Ordnung Zuhause

Aufräumen mit Plan: Marie Kondo zeigt, wie ihr endlich Ordnung ins Zuhause bringt

Marie Kondo zeigt euch, wie Aufräumen mit Plan funktioniert und wie ihr durch Ausmisten Ordnung in eure vier Wände bringt.

Zimmer mit Pflanzen
© Pexels
Ein aufgeräumtes und ausgemistetes Zimmer gibt einfach ein gutes Gefühl.

Der Coronavirus ist in Deutschland angekommen. Wir sind deshalb zuhause und haben vor allem eins: Sehr viel Zeit! Perfekt, um unseren vier Wänden endlich mal ein ordentliches Make-Over zu verpassen. Aufräumen, ausmisten und Ordnung schaffen! Wer könnte da besser zu Rate gezogen werden als Marie Kondo? Marie Kondo ist selbsternannte Ordnungsberaterin. Für uns ist sie keine geringere als die Queen des Aufräumens. Mit der "KonMari"-Methode verspricht die Japanerin Ordnung für das ganze Jahr. 

Wer ist Marie Kondo?

Marie Kondo kommt aus Japan. Über ihr Alter gibt es keine klaren Angaben, aber sie wird um die dreißig geschätzt. Viel wichtiger ist aber: Sie ist die Aufräum-Königin schlechthin! Ihre Bücher haben sich weltweit über sieben Millionen Mal verkauft. Es gibt sie sogar in 27 Sprachen! Die Essenz der Bücher: Der Weg zu Glück und innerer Ordnung kann nur über ein ordentliches Zuhause führen. Ihr erstes Buch trägt den Titel The Life-changing Magic of Tidying. Darin wird klar, dass Marie Kondo für das Organisieren und Aufräumen geschaffen wurde: Mit fünf Jahren habe sie bereits Haushaltsmagazine gelesen und sich an akkurat organisierten Flächen und Regalen erfreut. Heute ist sie nicht nur für ihre KonMari-Methode bekannt geworden, sondern auch allgemein für das sogenannte "decluttering", das Entwirren des eigenen Besitzstandes. 

Was ist die KonMari-Methode?

Der Trick der KonMari-Methode: Nur die Dinge, die wirklich Freude ins Leben bringen, darf man behalten. Alles andere kann weg. Ganz schön radikal! Aber effektiv.

So funktioniert die KonMari-Methode:

1. Nach Kategorien aussortieren

Wer sich schon mal vorgenommen hat, die Wohnung auf Vordermann zu bringen, hat sich wahrscheinlich Raum für Raum vorgenommen. Marie Kondo empfiehlt aber nach Kategorien auszumisten. Also ab jetzt nach Büchern, Kleidung und Co. sortieren. Dabei mit den emotional weniger wichtigen Dingen beginnen und dich zu den Lieblingsstücken vorarbeiten. So fällt es leichter, mit dem Ausmisten richtig zu beginnen und man wird nicht direkt ausgebremst. Wichtig: Alles, was man ja immer gern "irgendwann noch mal" gebrauchen kann, kommt ab jetzt radikal weg. So!

2. Jedes Teil zählt

Wie du pro Kategorie am besten vorgehst: Du wirfst alles auf einen Haufen und nimmst nach und nach alles in die Hand. Jetzt fragst du dich, ob du dieses Teil wirklich in deinem Leben brauchst. Also wirklich! Zweifel erleichtern deine Entscheidung: Denn sobald du ins Grübeln kommst, kann es weg. Plane also schon mal einige Gänge zum Sperrmüll ein - oder verkauf gut Erhaltenes auf Online-Plattformen!

3. Ein fester Platz für jedes Teil

Hast du den Haufen abgearbeitet, kommen die Dinge, die bleiben dürfen, an einen festen Platz. Kleidung solltest du ordentlich falten oder an Kleiderbügel hängen – natürlich auch an einen festen Ort im Schrank. Dabei beachten: Kleidung "stehend" falten und dann ablegen. So behältst du auch wirklich den Überblick! 

Die Roll-Technik

Die richtige Technik dafür: In kleinen Kisten werden zuerst Kleidungsstücke gerollt und dann "stehend" gelagert. Hier kannst du genau sehen, wie das funktioniert:

Warum will ich eigentlich aufräumen?

Marie Kondo vertritt die Meinung, dass das Abwerfen von Ballast besonders wichtig für den Start in eine aufgeräumte Zukunft sei – in jeder Hinsicht. Das befreit und macht insgesamt glücklicher. Man scheint sein Leben wieder völlig im Griff zu haben. Und das beginnt mit einer Wohnung, die man im Griff hat.

Mach dir deine Ziele klar

Es müssen ja nicht von heute auf morgen deine kompletten vier Wände im Marie Kondo-Stil organisiert werden. Fang doch erst einmal mit den Kleidungsstücken an – und du wirst sehen wie gut es dir tut! Eine Kategorie in einer Woche und bis Ende des Jahres bist du den ganzen Ballast los!

Nicht zurückschauen!

Wer einmal nach Marie Kondo aufräumt, wird merken: Man vermisst nicht viel. Man wird in den wenigsten Fällen denken: "Ach Mist, hätte ich das bloß nicht weggegeben." Vielmehr ist es ein befreites Gefühl. Man wird sich dem bewusst, was man wirklich braucht und wird auch bei zukünftigen Käufen zwei Mal überlegen, ob es die cleane Wohnung wirklich bereichern muss.

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