Feind im Spiegel: Was tun, wenn der Körper zur Belastung wird?

Zufrieden mit dem eigenen Körper zu sein, ist nicht immer leicht. Für viele Frauen wird der tägliche Blick in den Spiegel zur Tortur, denn er führt ihnen vor Augen, was sie längst nicht mehr sehen wollen. Die psychische Belastung kann in diesem Fall auch chirurgische Eingriffe rechtfertigen. Ein umfassender Blick auf das Thema jedoch ist unverzichtbar. 

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Wenn der eigene Körper unglücklich macht, besteht Handlungsbedarf.

Mehr als vorübergehende Unzufriedenheit

Jede Frau kennt die kleinen Makel, mit denen sie sich an manchen Tagen besser und an anderen schlechter abfinden kann. Der Leberfleck auf dem Kinn, die Cellulite an den Oberschenkeln oder die schlaffen Oberarme mutieren in diesem Fall jedoch nicht zu einer konstanten Belastung. Allenfalls motivieren einige körperliche Makel dazu, sich mit mehr Sport von ihnen zu befreien. Das aber gelingt nicht immer. Manche Dinge nämlich bleiben unabhängig von persönlichen Bemühungen bestehen und halten sich auch mit dem motiviertesten Ernährungs- und Sportplan hartnäckig.

Das wiederum führt zu konstantem Unwohlsein, das mit der Zeit den gesamten Alltag beeinflusst. Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, heftiger Beziehungsstreit oder auch Depressionen können die Folge sein. Wie viele Frauen hiervon betroffen sind, ist unklar. Eine Umfrage jedoch zeigt, dass immerhin 18 Prozent aller Befragten weniger oder gar nicht zufrieden mit ihrem Körper sind. Unter 100 Menschen also findet sich eine ansehnliche Gruppe von Menschen, die sich selbst nicht attraktiv oder wenigstens akzeptabel finden.

Wenn Sport und Co. nicht helfen

Wie bereits erwähnt, sind Sport, gesunde Ernährung oder auch clevere Kleidungstricks nicht immer gangbare Wege aus der Misere. Manche körperlichen Details nämlich lassen sich so einfach nicht verstecken. Schlimm wird es für Frauen auch dann, wenn der Sommer ansteht und sich ein hängender Bauch oder ein schlaffer Busen nicht mehr verstecken lassen. Auch nach dem Abnehmen am Bauch kann sich bisweilen überschüssiges Gewebe zeigen, das sich nicht zurückbildet. Der Weg vor die Tür wird dann zur Qual. Gleiches gilt für Frauen mit kleiner Oberweite. Alle gut gemeinten Ratschläge helfen nicht, wenn sich eine Frau mit kleinem Busen schlicht unweiblich fühlt. Warum der Busen klein ausfällt, kann dabei ganz unterschiedliche Gründe haben. Bei manchen Frauen ist die genetische Veranlagung schuld, während andere nach dem Stillen ihren Kindes mehrere Körbchengrößen verlieren.

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Veränderung aus eigener Kraft ist nicht immer möglich

Ein kleiner Busen aber lässt sich nicht vergrößern. Es gibt zahllose Tipps wie das Einnehmen der Pille oder das verstärkte Konsumieren von Lebensmitteln mit Phytoöstrogenen, die angeblich für mehr Oberweite sorgen sollen. In der Realität jedoch sind die Effekte solcher Maßnahmen zu vernachlässigen oder gar nicht vorhanden. Der Gang zum Schönheitschirurgen stellt daher die einzige Option dar, die tatsächlich für eine nachhaltige Vergrößerung des Busens sorgt. Viele Frauen jedoch scheuen diesen Schritt und schämen sich für den bloßen Gedanken daran, ihren Körper von einem Arzt verändern zu lassen. Das aber muss nicht sein, denn persönliches Wohlbefinden sollte stets über den Ansichten und Interessen anderer Menschen stehen.

Wer sich für eine Schönheitsoperation entscheidet und vorab eine gründliche Beratung in Anspruch nimmt, kann sich tatsächlich von seinem Leiden befreien. Damit das klappt, muss selbstverständlich ein Arzt konsultiert werden, der sich mit solchen Eingriffen auskennt und einige Jahre Erfahrung sammeln konnte. Auch authentische Patientenbewertungen liefern wertvolle Informationen darüber, wie empfehlenswert ein Schönheitschirurg tatsächlich ist. Dr. med. Juan Garcia aus München bindet solche Bewertungen sogar direkt auf seiner Webseite ein. Entscheidend ist, dass sich der jeweilige Arzt ausreichend Zeit für die Beratung vor dem Eingriff nimmt und genau erklären kann, welche Maßnahmen erforderlich sind. Wer das Gefühl hat, dass das Interesse am Wohlbefinden des Patienten in den Hintergrund rückt, sollte auf jeden Fall nach einer Alternative suchen.

Psychologische Unterstützung ist entscheidend

Ist die Schönheitsoperation überstanden und sind auch mögliche Narben verheilt, beginnt für betroffene Frauen oft eine neue Zeitrechnung. Sie fühlen sich freier bei der Wahl von Kleidung, zeigen sich endlich wieder selbstbewusster und sogar Selbstliebe fällt leichter. Das allerdings ist nicht immer der Fall. Auch erfahrene Ärzte wissen, dass eine Operation nur ein Schritt von mehreren ist, die im Rahmen einer so großen Veränderung nötig sind.

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Neuer Körper, neues Leben? Manchmal hakt es beim Start

Psychologische Begleitung – ja, vielleicht sogar eine Therapie – helfen Frauen dabei, das Trauma der vergangenen Jahre zu überwinden. Oft nämlich halten sich negative Glaubenssätze über den Wert der eigenen Person und das Aussehen auch dann noch hartnäckig, wenn die oberflächlichen Merkmale längst der Wunschvorstellung entsprechen. Dabei muss nicht der Schlimmstfall einer sogenannten Dysmorphophobie (die Welt berichtet hierüber) vorliegen. Auch Wege aus einer Depression oder anderweitigen psychischen Belastungssituation finden Frauen auch nach einer Schönheitsoperation nicht immer alleine. Es ist daher nur richtig, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dann nämlich platzt der berühmte Knoten schneller und das neue Lebensgefühl wird auch vom Unterbewusstsein bereitwillig aufgenommen.

Schönheitsoperationen also sind in individuellen Fällen durchaus gerechtfertigt. Zeitgleich aber sollten sie nicht die einzige Maßnahme bleiben. Dann erst erkennen Frauen, dass Selbstliebe und Selbstvertrauen auch von innen kommen und können ihre äußerliche Traumerfüllung besser genießen.